CUDA, NVIDIA

CUDA 13.4: NVIDIA bereitet Vera-Rubin-GPU-Architektur vor

Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 06:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

NVIDIA erweitert CUDA 13.4 um Vera-Rubin-Unterstützung, Windows-on-Arm und neue Verwaltungsfunktionen; die Aktie gab am Veröffentlichungstag nach.

NVIDIA veröffentlicht CUDA 13.4 mit Vera-Rubin-Preview und Arm-Support
Nahaufnahme von industriellen Kühlungsrohren und Lamellen in einem Hochleistungs-Rechenzentrum. Illustration mit AI erstellt.

Der Technologiekonzern NVIDIA hat die neueste Version seines Software-Entwicklungskits CUDA vorgestellt. Wie aus Berichten vom 9. September 2026 hervorgeht, bringt das CUDA 13.4 Toolkit wesentliche Neuerungen für kommende Hardware-Generationen sowie eine erweiterte Plattformunterstützung. Zu den zentralen Aspekten gehören eine erste Vorschau auf die künftige Vera-Rubin-GPU-Architektur sowie die Einführung von Windows-on-Arm-Support.

Vorbereitung auf die Vera-Rubin-Architektur

Ein wesentlicher Bestandteil der Aktualisierung ist die Early-Access-Preview für die Vera-Rubin-GPU-Architektur, welche unter der Compute Capability 107 geführt wird. Damit ermöglicht NVIDIA Entwicklern bereits frühzeitig die Anpassung von Anwendungen an die nächste Hardware-Generation.

Parallel dazu wurden die CUDA C++ Core Libraries (CCCL) auf die Version 3.4 aktualisiert. In diesem Zusammenhang zeigen technische Daten, dass die Funktion cub::DeviceScan auf der aktuellen Blackwell-Architektur eine Auslastung der Speicherbandbreite von bis zu 92 % erreicht. Zudem integriert das Toolkit nun den CUDA Compute Fabric Transport, um die Datenübertragung innerhalb komplexer Rechenstrukturen zu verbessern.

Erweiterte Management-Funktionen und Python-Integration

Im Bereich des Ressourcenmanagements führt CUDA 13.4 den Multi-Process Service (MPS) V3 ein. Diese Version bietet eine neue Kommandozeilenschnittstelle (CLI) sowie die Möglichkeit zur Konfiguration mittels TOML-Dateien. Ein wichtiges Feature für Rechenzentren ist die Implementierung von GPU-Speicherlimits über cgroups, was eine präzisere Zuweisung von Hardware-Ressourcen erlaubt.

Für das Software-Ökosystem liefert NVIDIA zudem cuda.core 1.1.0 aus. Die Programmiersprache Python wird durch eine neue Version von CUDA Python unterstützt, die nun NUMA-Memory (Non-Uniform Memory Access) einbeziehen kann. Ergänzend dazu steht Nsight Python 1.0 als Analyse-Werkzeug zur Verfügung.

Anzeige

Mit CUDA 13.4 öffnet NVIDIA die Early-Access-Preview für die Vera-Rubin-Architektur unter Compute Capability 107 — wer jetzt anpasst, ist vor dem Hardware-Rollout fertig. Der kostenlose Guide zeigt Ihnen die drei wichtigsten Schritte: Compute-Capability-107-Vorbereitung, MPS-V3-Konfiguration per CLI und TOML sowie das Windows-on-Arm-Setup. Kostenlosen CUDA-13.4-Guide anfordern

Windows-on-Arm und neue Treiberpakete

Die neu eingeführte Unterstützung für Windows-on-Arm in CUDA 13.4 steht im zeitlichen Kontext mit der für Oktober geplanten Markteinführung der RTX-Spark-Laptops. Damit bereitet das Unternehmen den Boden für den Einsatz von GPU-beschleunigten Anwendungen auf dieser mobilen Plattform.

Zeitgleich wurde der GeForce-Treiber 616.92 WHQL für Windows 10 und Windows 11 zum Download bereitgestellt. Das Paket hat eine Größe von 945 MB und bündelt neben CUDA 13.4 auch die Komponenten HD Audio 1.4.6.3 sowie PhysX 9.26.0703.

Marktreaktion und Kennzahlen

Anzeige

GPU-Speicherlimits über cgroups, MPS V3 mit neuer CLI und TOML-Konfiguration: CUDA 13.4 verändert, wie Rechenzentren ihre Beschleuniger zuteilen. Wer die Ressourcen-Zuweisung heute präzise aufsetzt, vermeidet Engpässe, wenn die nächste GPU-Generation in die Cluster kommt. Der kostenlose Leitfaden führt Sie durch Konfiguration und Limits. Leitfaden zur GPU-Ressourcen-Zuteilung sichern

Am Tag der Veröffentlichung verzeichnete die NVIDIA-Aktie laut Marktberichten einen leichten Kursrückgang von 0,87 % und schloss bei einem Wert von 223,67 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens wurde zu diesem Zeitpunkt mit 5,43 Billionen US-Dollar beziffert.

Trotz der geringfügigen Kursschwankung unterstreicht die Veröffentlichung des Toolkits die kontinuierliche Weiterentwicklung der Software-Infrastruktur des Konzerns im Bereich des High-Performance Computings.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70079024 |