Demenz, HirnschÀdigungen

Demenz und HirnschÀdigungen: Offene Sprechstunden und Therapiegruppen vor Ort

Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 05:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Regionale TrĂ€ger bieten Beratung, therapeutische Gruppen und Pflegekurse fĂŒr Menschen mit neurologischen Erkrankungen und ihre Angehörigen.
Ein lichtdurchfluteter, einladender Gemeinschaftsraum mit einem Stuhlkreis auf einem Holzboden. Illustration mit AI erstellt.

Zur UnterstĂŒtzung von Menschen mit neurologischen BeeintrĂ€chtigungen und deren Umfeld setzen TrĂ€ger vermehrt auf niederschwellige Hilfen. Regionale Beratungsstellen, Fachkliniken und Alzheimer-Gesellschaften stellen dafĂŒr offene Sprechstunden, multimodale Therapiegruppen und spezifische Kurse bereit.

Ziel der Initiativen ist es, Betroffene nach erworbenen HirnschÀdigungen oder bei fortschreitender Demenz im Alltag zu begleiten und Angehörige gezielt zu entlasten.

Niederschwellige Beratung und mobile Hilfen vor Ort

Die Beratungsstelle Netzwerk 18 bietet UnterstĂŒtzung fĂŒr Personen mit erworbenen HirnschĂ€digungen an. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Schlaganfall, Gehirnblutung, SchĂ€del-Hirn-Trauma oder Gehirntumor sowie an Betroffene von Demenz, Parkinson, Chorea Huntington und Multipler Sklerose und deren Angehörige.

Am Donnerstag, 5. November, findet von 14 bis 16 Uhr eine offene Beratung im Haus der Familie in der Priesnitzstraße 1 in Burghausen statt. Als Ansprechpartnerin fungiert Manuela Bauer; die Beratung kann zudem telefonisch in Anspruch genommen werden.

Im DRK-Stadtteiltreff „Mittendrin“ am Harburger Ring 8-10 in Hamburg stellt der DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg eine kostenlose, offene Sprechstunde bereit. Diese findet jeweils montags von 9 bis 12 Uhr statt, deckt Fragen rund um Gesundheit sowie Pflege ab und erfordert keine Voranmeldung.

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Im Landkreis Emsland bĂŒndelt das Projekt „EmslandCare“ den örtlichen PflegestĂŒtzpunkt, das Demenz-Servicezentrum und die psychosoziale Beratung der genial eG.

Das Angebot umfasst kostenlose UnterstĂŒtzung bei pflegerischen und psychosozialen Belastungen in sĂ€mtlichen emslĂ€ndischen StĂ€dten und Gemeinden. Gesundheitslotsen fĂŒhren persönliche Beratungen vor Ort und bei Bedarf per Hausbesuch durch; fĂŒr November 2026 sind Beratungstage in Lathen angekĂŒndigt.

Therapeutische Begleitung und Qualifizierung fĂŒr Angehörige

Neben Beratungsformaten stehen strukturierte Gruppen- und Therapieangebote zur VerfĂŒgung. Die Alzheimer Gesellschaft Regensburg fĂŒhrt im Aktivzentrum Königswiesen am Theodor-Heuss-Platz 4 in Regensburg ein multimodales Therapie-Gruppenangebot durch.

Das Programm richtet sich an Personen mit leichter bis mittelschwerer Demenz und findet von 9.30 bis 11.30 Uhr statt. Anmeldungen sind telefonisch unter 9 45 59 37 sowie per E-Mail an inform@oberpfalzheimer.de möglich.

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Die Diakonie in SĂŒdwestfalen veranstaltet im Fortbildungszentrum in der Virchowstraße 13 in Siegen einen kostenfreien, dreitĂ€gigen Pflegekurs unter dem Titel „Mit Demenz umgehen lernen“.

Unter der Leitung von Christel Hahn vom Diakonie Klinikum Jung-Stilling findet die Schulung von Donnerstag bis Samstag, 5. bis 7. November, jeweils von 9 bis 14 Uhr statt. Der Kurs vermittelt Wissen ĂŒber das Krankheitsbild und Verhaltensweisen im Umgang mit Erkrankten.

In den Sana Kliniken Niederlausitz wird die Ergotherapie am Standort Lauchhammer-Ost im Sockelgeschoss des Krankenhauses im neurologischen und psychiatrischen Bereich ausgebaut.

Das Therapeutenteam Nicole Demke und Franziska Stets zielt seit September darauf ab, AlltagsfÀhigkeiten und SelbststÀndigkeit nach einem Schlaganfall, bei Parkinson oder Demenz zu erhalten. Das Angebot deckt auch psychiatrische Krankheitsbilder wie Depressionen oder Angststörungen ab, bindet Angehörige ein und ermöglicht Hausbesuche.

Angebote zur sozialen Teilhabe und Begegnung

Das Netzwerk Alter & Demenz im Kreis Kleve veranstaltet am Freitag, 6. November, von 15 bis 17 Uhr ein TanzcafĂ© im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde an der Brunnenstraße 70 in Kevelaer. Das Treffen mit Live-Musik richtet sich an Ă€ltere Menschen, Demenzerkrankte und Angehörige; der Kostenbeitrag liegt bei 5 Euro pro Person inklusive Kaffee und Kuchen. Die Anmeldung erfolgt ĂŒber die Caritas-Tagespflege Uedem.

In Frankreich initiiert France Alzheimer Dordogne in Thenon ein sogenanntes CafĂ© MĂ©moire im Ti’CafĂ©. Das Format bietet an einem Freitag im Monat von 14:30 bis 16:30 Uhr einen geschĂŒtzten Raum fĂŒr Austausch. Die erste Zusammenkunft am 30. Oktober wird von der Psychologin Laurie Altamira begleitet; beteiligt sind unter anderem Dr. Corinne Savignac mit ihrem Ehemann sowie VerbandsprĂ€sidentin GeneviĂšve Demoures.

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