Demenzrisiko, Antientzündliche

Demenzrisiko: Antientzündliche Ernährung senkt es um 29 Prozent

Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 23:05 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Pharmariese Eli Lilly kauft AtaiBeckley für bis zu 3,8 Mrd. USD. Zudem zeigt eine Studie: Bestimmte Lebensmittel senken Demenzrisiko um 29 Prozent.

Eli Lilly übernimmt AtaiBeckley für 3,8 Milliarden Dollar
Frisches Gemüse wie Brokkoli und Bohnen auf einem Holztisch als Symbol für eine gesundheitsbewusste Ernährung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Frauen und Männer reagieren verschieden auf Bohnen und Brokkoli. Das legt eine aktuelle Studie nahe, die im Juli 2026 veröffentlicht wurde. Die Forscher fanden geschlechtsspezifische gesundheitliche Vorteile durch den Konsum bestimmter Gemüsesorten.

In Fachkreisen sorgten die Ergebnisse für Diskussionen. Ein Autor kritisierte die Schlussfolgerungen als nicht ausreichend evidenzbasiert. Die methodische Debatte zeigt: Ernährungsforschung bleibt komplex.

Sojamilch-Mythos widerlegt

Gleichzeitig räumten Untersuchungen mit einem weit verbreiteten Irrglauben auf. Sojamilch beeinträchtigt weder die Spermienqualität noch den Testosteronspiegel bei Männern. Die enthaltenen Isoflavone wirken sich positiv auf Prostata und Herz-Kreislauf-System aus. Zudem unterstützen sie die Diabetesprävention.

Demenzrisiko um 29 Prozent senken

Eine antientzündliche Ernährung kann das Demenzrisiko deutlich reduzieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus dem Juni 2026 im Fachjournal JAMA Network Open. Konkret sank das Risiko um 29 Prozent.

Empfohlen werden unter anderem Curcumin-Präparate – 200 bis 1.000 Milligramm täglich, kombiniert mit Piperin. Auch Pilze sollen kognitive Defizite verringern.

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Trockenpflaumen für starke Knochen

Fünf bis sechs Trockenpflaumen täglich können den Knochenschwund bremsen. Das belegen Studien aus den USA und Europa vom Juli 2026. Die Früchte stecken voller Vitamin K, Bor und Polyphenole. Trotz ihrer Süße haben sie einen niedrigen glykämischen Index.

Kalium schützt das Herz

Kardiologen betonen die Bedeutung von Kalium und Antioxidantien. Diese stecken in Kartoffeln und Zwiebeln. Eine tägliche Zufuhr von 3.500 Milligramm Kalium kann das Risiko für Herzversagen um bis zu 25 Prozent senken.

Algen-Extrakt gegen Prostata-Probleme

Eine randomisierte Doppelblindstudie in der Fachzeitschrift Research and Reports in Urology untersuchte Fucoidan. Der Extrakt aus Braunalgen verbesserte bei 88 Männern über 90 Tage die Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung.

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Karotten: Roh oder gekocht?

Die Verarbeitung von Gemüse beeinflusst seine Wirkung massiv. Rohe Karotten haben einen glykämischen Index zwischen 16 und 30. Gekocht steigt er auf bis zu 85. Für Diabetiker ist das ein wichtiger Unterschied.

Nektarinen schneiden im Vergleich zu Pfirsichen besser ab: Sie enthalten mehr Kalium und Beta-Carotin.

Versteckter Hunger betrifft Milliarden

Rund 2,5 Milliarden Menschen leiden an Mikronährstoffmangel – trotz ausreichender Kalorrenzufuhr. Das zeigt ein Bericht vom Juli 2026. Die Fachzeitschrift Nature schlägt Biofortifizierung als Lösung vor. Klassische Züchtung und moderne Verfahren wie CRISPR/Cas sollen helfen.

Das EU-Parlament lockerte bereits im Juni 2026 die Regeln für neue genomische Techniken (NGT). Dadurch könnten nährstoffangereicherte Sorten in zwei bis sechs Jahren entwickelt werden.

Milliarden-Übernahme im Gesundheitssektor

Der Pharmakonzern Eli Lilly übernimmt das Unternehmen AtaiBeckley. Das Transaktionsvolumen beträgt bis zu 3,8 Milliarden US-Dollar. Der Deal unterstreicht das wachsende Interesse der Industrie an innovativen Gesundheitslösungen.

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