Medien-Kooperation, Interview

X: Medien-Kooperation nach «angespanntem» Interview geplatzt

14.03.2024 - 07:58:12 | dpa.de

Die «Don Lemon Show» erschien bisher zunĂ€chst fĂŒr 24 Stunden exklusiv bei X, formals Twitter. Doch damit ist jetzt Schluss.

Die Online-Plattform X gehört dem Tech-MilliardÀr Elon Musk. - Foto: Monika Skolimowska/dpa
Die Online-Plattform X gehört dem Tech-MilliardÀr Elon Musk. - Foto: Monika Skolimowska/dpa

Elon Musks Online-Plattform X hat eine Medien-Partnerschaft mit Ex-CNN-Moderator Don Lemon nach einem Interview mit dem Tech-MilliardÀr fallengelassen. Das GesprÀch sei «teilweise angespannt» gewesen, sagte Lemon danach bei CNN.

Er fragte Musk unter anderem zur Ausbreitung von Hassrede bei X (ehemals Twitter), zu dem Treffen des Tech-MilliardÀrs mit dem Ex-PrÀsidenten Donald Trump sowie Medienberichten, wonach der Tech-MilliardÀr Drogen konsumiere. «Elon Musk ist sauer auf mich», sagte Lemon in einem Video.

«Don Lemon Show» nun ohne X-Partnerschaft

Nach der im Januar verkĂŒndeten Kooperation mit Lemon sollten wöchentlich drei 30-minĂŒtige Folgen seiner Sendung zunĂ€chst fĂŒr 24 Stunden exklusiv bei X zu sehen sein. Danach konnte sie Lemon sie auch anderswo im Netz veröffentlichen. Jetzt wird er die «Don Lemon Show» gleich bei YouTube und als Podcast - sowie auch auf X - prĂ€sentieren. Das Interview mit Musk soll als erste Folge am kommenden Montag gezeigt werden.

Der Deal mit Lemon war im Januar groß von X-Chefin Linda Yaccarino prĂ€sentiert worden. Sie versucht, die Plattform, die an einem RĂŒckgang der Werbeeinnahmen leidet, stĂ€rker im MediengeschĂ€ft zu etablieren. Lemon zufolge hatte ihm X im Rahmen der Partnerschaft zugesagt, die Folgen auf der Plattform prominent sichtbar zu machen.

X teilte mit, man habe sich «nach sorgfĂ€ltigen Überlegungen» gegen eine Partnerschaft mit Lemon entschieden. Musk schrieb bei X, Lemons Ansatz sei «CNN, aber in sozialen Medien» gewesen - was nicht funktioniere, «was von der Tatsache belegt wird, dass CNN am Sterben ist».

Lemon sah eine Abkehr von Musks Versprechen, freie MeinungsĂ€ußerung zu ermöglichen: Das schließe anscheinend «nicht Fragen an ihn von Leuten wie mich ein». Musk reagiert oft dĂŒnnhĂ€utig auf Fragen in Interviews und wirft Medien immer wieder falsche Berichterstattung ĂŒber ihn und von ihm gefĂŒhrte Unternehmen wie den Elektroautobauer Tesla vor.

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