Edge, Microsoft

Edge 152.0.4191.66: Microsoft schließt kritische Zero-Day CVE-2026-85046

Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 05:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft beseitigt eine hochkritische Edge-Schwachstelle in V8. Auch Chrome, Opera und Brave erhalten wegen der Chromium-Basis entsprechende Patches.

Microsoft Edge schließt aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke
Ein dunkler, minimalistischer Serverraum mit leuchtenden Server-Racks in einer industriellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat mit der Version Edge 152.0.4191.66 eine Sicherheitslücke geschlossen, die bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt wurde. Das Update wurde veröffentlicht, um eine Zero-Day-Schwachstelle in der V8-Engine des Browsers zu beheben.

Type-Confusion-Fehler in der V8-Engine

Bei der Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-85046 handelt es sich um einen sogenannten Type-Confusion-Fehler in der V8-JavaScript-Engine. Der Fehler wurde mit einem CVSS-Wert von 8,8 bewertet und gilt damit als hochkritisch. Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hat die Lücke in ihren Katalog bekannter, aktiv ausgenutzter Schwachstellen (KEV) aufgenommen, was die Ausnutzung durch Angreifer in der Praxis bestätigt.

Laut den vorliegenden Informationen können Angreifer über eine manipulierte HTML-Seite Code innerhalb der Browser-Sandbox ausführen. Nutzer müssten dafür lediglich eine präparierte Webseite aufrufen, damit der schädliche Code zur Ausführung gelangt.

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Entdeckung und Belohnung

Entdeckt wurde die Schwachstelle von Salvatore Gulizia, der dafür eine Belohnung von 1.000 US-Dollar erhielt. Die Entdeckung erfolgte demnach bereits am 4. August 2026, bevor der Fehler nun mit dem aktuellen Update behoben wurde.

Für Microsoft ist es bereits die sechste Zero-Day-Schwachstelle des Jahres 2026, die den Edge-Browser beziehungsweise die zugrunde liegende Chromium-Basis betrifft.

Betroffen sind mehrere Chromium-basierte Browser

Da Edge wie zahlreiche andere Browser auf der Chromium-Basis von Google aufbaut, betrifft die Schwachstelle nicht nur Microsofts eigenen Browser. Patches sind auch für Chrome, Opera und Brave verfügbar. Sicherheitsexperten empfehlen Nutzern aller Chromium-basierten Browser, das verfügbare Update umgehend zu installieren, um sich vor einer möglichen Ausnutzung der Lücke zu schützen.

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Da die Schwachstelle laut CISA bereits aktiv für Angriffe genutzt wird, gilt eine zeitnahe Aktualisierung als besonders dringlich. Nutzer sollten prüfen, ob ihr Browser automatisch aktualisiert wurde, oder das Update manuell anstoßen, um die Version 152.0.4191.66 beziehungsweise die entsprechenden gepatchten Versionen von Chrome, Opera und Brave zu erhalten.

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