Edge for Business: Microsoft verbessert DLP-Richtlinien ab November
Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 14:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft optimiert die Einrichtung und Aktivierung von Sicherheitsvorgaben im Unternehmensbrowser Edge for Business. Ab Anfang November 2026 führt der Softwarekonzern Verbesserungen für sogenannte Inline-Collection- und Data-Loss-Prevention-Richtlinien (DLP) ein.
Die schrittweise Verteilung soll bis Mitte November 2026 abgeschlossen sein, wie pupuweb.com in einem Bericht vom 7. Oktober 2026 vermeldete. Die Neuerungen zielen darauf ab, den Schutz sensibler Unternehmensdaten bei Interaktionen mit nicht verwalteten Cloud-Anwendungen zu verstärken und administrative Abläufe zu verschlanken.
Erweiterte Unterstützung für administrative Genehmigungsverfahren
Im Zuge der Aktualisierung führt Microsoft eine Unterstützung für IT-Umgebungen ein, die auf das sogenannte Multi-Admin-Approval in Microsoft Intune setzen. Dieses Vier-Augen-Prinzip erfordert bei sicherheitsrelevanten Änderungen die Freigabe durch mehrere zuständige Personen.
Bestehende Genehmigungskontrollen innerhalb von Microsoft Intune bleiben dabei uneingeschränkt erhalten, sodass bestehende Sicherheitsstandards in Unternehmen weiterhin greifen.
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Parallel dazu erfährt das Microsoft-Purview-Portal funktionale Aufwertungen. Verantwortliche erhalten künftig eine übersichtlichere Statusanzeige, detailliertere Fehlermeldungen und direkte Anleitungen zur Behebung aufgetretener Probleme. Zudem können Administratoren in Purview künftig Aufgaben direkt an die zuständigen Intune-Verantwortlichen übermitteln, was Schnittstellen und Abstimmungsprozesse zwischen den beteiligten Teams vereinfacht.
Geringe Auswirkungen auf Endanwender
Für den laufenden Betrieb erfordert die Einführung kaum Vorbereitung. Bereits aktive Richtlinien müssen laut den Angaben weder migriert noch neu erstellt werden; auch das Durchsetzungsverhalten der Sicherheitsregeln bleibt während und nach der Umstellung identisch. Vor Beginn des Rollouts müssen Administratoren keine Maßnahmen ergreifen.
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Nach der Einführung im November wird empfohlen, den Systemstatus sowie Fehlermeldungen im Portal zu überprüfen und offene Genehmigungen in Microsoft Intune abzuschließen. Die betrieblichen Auswirkungen der Aktualisierung werden auf administrativer Seite als moderat eingestuft, während der Einfluss auf die regulären Endanwender als gering bewertet wird.
