Microsoft, IT-Panne

Microsoft: IT-Panne betraf 8,5 Millionen Windows-GerÀte

20.07.2024 - 21:39:05 | dpa.de

Ein fehlerhaftes Software-Update fĂŒr Windows-Computer hat am Freitag weltweit in vielen Lebensbereichen zu Problemen gefĂŒhrt. Dabei war nur ein winziger Teil aller GerĂ€te betroffen.

Nach Angaben von Microsoft waren am Freitag rund 8,5 Millionen Windows-GerÀte von der IT-Panne betroffen. (Archivbild) - Foto: Stephanie Scarbrough/AP/dpa
Nach Angaben von Microsoft waren am Freitag rund 8,5 Millionen Windows-GerÀte von der IT-Panne betroffen. (Archivbild) - Foto: Stephanie Scarbrough/AP/dpa

Von dem fehlerhaften Software-Update, das weltweit weitreichende Störungen ausgelöst hat, sind nach Angaben von Microsoft schÀtzungsweise 8,5 Millionen Windows-GerÀte betroffen gewesen. Dies seien weniger als ein Prozent aller Windows-Rechner, teilte Microsoft auf dem Blog des Unternehmens mit. Dass die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen dennoch so weitreichend waren, zeige, wie viele Unternehmen, die viele wichtige Dienste betreiben, den Softwareanbieter Crowdstrike benutzten. 

Die IT-Panne hatte am Freitagmorgen weltweit weitreichende Störungen ausgelöst, die den Flugverkehr vielerorts nahezu lahmlegten. Betroffen waren auch SupermĂ€rkte, Banken, KrankenhĂ€user, Fernsehsender und andere Einrichtungen. Als Ursache nannte Crowdstrike ein fehlerhaftes Update einer Software fĂŒr Windows-Computer. Die Firma erklĂ€rte den Fehler am Freitagmittag fĂŒr behoben. Die Auswirkungen waren teilweise aber darĂŒber hinaus zu spĂŒren. Der Luftverkehr in Deutschland hat sich nach Angaben des Flughafenverbandes ADV inzwischen weitestgehend normalisiert. 

Das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte am Samstagmittag erklĂ€rt, die Lage normalisiere sich in vielen Bereichen wieder. Zahlreiche Unternehmen hĂ€tten aber weiterhin mit Folgewirkungen der Störungen zu kĂ€mpfen. «Bislang ist nicht abschließend geklĂ€rt, wie der fehlerhafte Code in das Crowdstrike-Update gelangen konnte. Das BSI steht auch dazu in intensivem Austausch mit dem Unternehmen.» 

 

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