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Emergency SOS via Satellite: Apple erweitert auf Andorra und Island

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 03:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple weitet Satelliten-Notruf auf Andorra und Island aus. Parallel behebt ein Update Notfall-Probleme in Australien und China startet einen eigenen Dienst.

Apple SOS via Satellite: Neue Länder und wichtige Updates
Ein Smartphone vor einer bergigen Landschaft, das Satelliten-Notfallkonnektivität in abgelegenen Regionen darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple erweitert seinen Emergency SOS via Satellite-Dienst auf Andorra und Island. Seit dem 23. Juli 2026 können Nutzer in diesen Ländern auch ohne Mobilfunk- oder WLAN-Abdeckung Hilfe rufen. Die Funktion ist an bestimmte Hardware gebunden: Nutzer benötigen ein iPhone 14 oder neuer beziehungsweise eine Apple Watch Ultra 3. Voraussetzung sind zudem die Betriebssysteme iOS 26.4 oder watchOS 26.4.

Integration in Andorra: 112 und Feuerwehr angebunden

In Andorra ist der Dienst direkt mit dem europäischen Notrufsystem 112 und den örtlichen Feuerwehren verknüpft. Andorra Telecom bestätigte den Start am 23. Juli. Das System ermöglicht die Standortfreigabe und Kommunikation mit Rettungskräften – selbst im abgelegenen Berggelände. Generaldirektor Jordi Nadal und Ministerin Ester Molné betonten die Bedeutung für die öffentliche Sicherheit des Landes.

Der Satelliten-Notruf funktioniert so: Ein kurzer Fragebogen erfasst die Situation des Nutzers. Die Daten werden an spezialisierte Vermittlungszentren übermittelt, die dann die örtlichen Rettungsdienste alarmieren.

China startet eigenen Satelliten-Dienst für 47 Smartphone-Modelle

Parallel zu Apples Expansion ging in China ein eigener Satelliten-Dienst an den Start. Seit dem 22. Juli 2026 ermöglicht eine Partnerschaft zwischen der Pekinger Notfallbehörde und China Telecom direkte Satellitenverbindungen für mobile Geräte. Genutzt wird das Tiantong-1-Satellitensystem.

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Der chinesische Dienst unterstützt 47 verschiedene Smartphone-Modelle von Herstellern wie Huawei, Honor und Xiaomi. Anders als proprietäre Systeme ermöglicht er Sprachanrufe und SMS ohne SIM-Kartenwechsel. Um die Nutzung zu fördern, wurden die SMS-Preise bis zum 30. September 2026 auf umgerechnet rund 13 Cent pro Nachricht gesenkt.

Notfall-Update: Apple behebt Probleme in Australien

Apple hat zudem die Zuverlässigkeit von Notrufen auf älteren Geräten verbessert. Am 22. Juli 2026 erschien iOS 26.2.1, das speziell ein Problem in Australien behebt: Ältere iPhones – ab Modell 12 und früher – sowie Apple-Watch-Modelle der Serien 6 bis 10 und die erste Ultra-Generation konnten seit Dezember keine Notrufe mehr absetzen. Updates gab es auch für ältere Betriebssysteme, darunter iOS 18.7.4, 16.7.13, 15.8.6 und 12.5.8.

In Australien selbst bereiten sich die Behörden auf einen landesweiten Test des neuen AusAlert-Warnsystems vor. Geplant ist der Test am 27. Juli 2026 um 14:00 Uhr Ortszeit. Das System nutzt Cell-Broadcast-Technologie statt herkömmlicher SMS. Kompatible Geräte sind iPhones ab Modell 11 mit iOS 26.4 sowie Apple Watches ab Series 6 und SE2. Der vollständige Rollout von AusAlert ist für Oktober 2026 vorgesehen.

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Rettung in letzter Sekunde: Mountainbiker überlebt dank Apple Watch

Wie wichtig diese Funktionen sein können, zeigt der Fall eines Mountainbikers namens Phil. Nach einem Sturz mit Schlüsselbeinbruch und sieben gebrochenen Rippen verlor er das Bewusstsein. Seine Apple Watch erkannte den Sturz automatisch und löste den Emergency SOS-Notruf aus. Sie übermittelte den genauen Standort und benachrichtigte seine Notfallkontakte. Der Fahrer verbrachte anschließend eine Woche im Krankenhaus.

AppleCare+ in Japan: Schutz auch für iPad und Apple Watch

Neben den Sicherheitsfunktionen hat Apple sein Serviceangebot in Japan erweitert. Seit dem 22. Juli 2026 gilt AppleCare+ mit Diebstahl- und Verlustschutz nun auch für iPad und Apple Watch – bisher war dies nur für iPhones möglich. Der Schutz erlaubt bis zu zwei Ersatzansprüche pro Jahr, sofern die „Wo ist?“-Funktion aktiviert ist. Apple führte zudem neue monatliche und jährliche Abonnementmodelle ein.

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