Faltbares, Apple

Faltbares iPhone: Apple startet Produktion Ende Juli, Preis über 2.300 Euro

07.07.2026 - 00:32:20 | boerse-global.de

Noch vor Markteinführung des ersten Fold-Modells arbeitet Apple bereits am Nachfolger. Die zweite Generation soll auf bewährte Display-Technik setzen.

Apple startet Entwicklung des zweiten faltbaren iPhones
Faltbares - Ein teilweise gefaltetes, futuristisches Smartphone mit leuchtendem Bildschirm auf einer reflektierenden Oberfläche in einem Hightech-Labor. 07.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Noch vor dem Marktstart des ersten faltbaren iPhones hat Apple die Entwicklung des Nachfolgers gestartet. Der Konzern will offenbar frühzeitig die Weichen für eine stabile Produktlinie stellen.

Branchenkreisen zufolge befindet sich die zweite Generation des faltbaren iPhones bereits in der frühen Projektphase. Der Schritt erfolgt parallel zu den Vorbereitungen für die Massenproduktion des ersten Modells, das für diesen Herbst erwartet wird. Insider deuten an, dass Apple bei der zweiten Generation auf bewährte Display-Technologie setzen könnte – ein klarer Hinweis auf den Wunsch nach Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit.

Erste Generation kommt im September

Analyst Ming-Chi Kuo und weitere Branchenkenner rechnen mit der offiziellen Vorstellung des ersten faltbaren iPhones im September 2026. Das Gerät, das in Gerüchten mal als „iPhone Fold", mal als „iPhone Ultra" bezeichnet wird, soll gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max präsentiert werden. Die Auslieferung dürfte jedoch gestaffelt erfolgen – ähnlich wie beim iPhone X im Jahr 2017.

Die Produktion bei Foxconn soll Ende Juli 2026 anlaufen. Doch die anfängliche Verfügbarkeit wird stark limitiert sein. Analysten prognostizieren für das dritte Quartal lediglich 500.000 bis eine Million ausgelieferte Geräte. Für das zweite Halbjahr 2026 werden insgesamt 7 bis 8 Millionen Einheiten erwartet, optimistische Schätzungen gehen von bis zu 10 Millionen aus. Zum Vergleich: Von der iPhone-18-Pro-Serie sollen im gleichen Zeitraum 20 bis 22 Millionen Stück produziert werden.

Technische Details und Herausforderungen

Das erste faltbare iPhone wird voraussichtlich ein Dual-Display-Design erhalten: ein äußeres Display mit 5,3 bis 5,5 Zoll und ein inneres Falt-Display zwischen 7,6 und 7,8 Zoll. Als Antrieb kommt der A20-Pro-Chip zum Einsatz, der Akku soll eine Kapazität von 5.000 mAh bieten.

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Eine der größten Herausforderungen war das Scharnier. Berichte aus Südkorea deuten jedoch darauf hin, dass Probleme mit Geräuschen und Haltbarkeit gelöst wurden. Das finale Design soll ein Scharnier aus Flüssigmetall verwenden, um die komplexen Faltanforderungen zu erfüllen. Die hohe Fertigungskomplexität – sowohl beim Scharnier als auch beim Spezialdisplay – gilt als Hauptgrund für die begrenzten Stückzahlen.

Preis und Verfügbarkeit

Mit einem Einstiegspreis zwischen 2.299 und 2.500 US-Dollar (umgerechnet rund 2.100 bis 2.300 Euro) wird das erste faltbare iPhone im Premium-Segment angesiedelt sein. Angesichts der hohen Nachfrage und der geringen Stückzahlen rechnen Experten damit, dass die Vorbestellungen – die wohl erst im vierten Quartal 2026 starten – sofort ausverkauft sein werden.

Interessenten müssen mit Lieferzeiten von vier bis sechs Wochen rechnen. Auf dem Zweitmarkt werden Aufschläge von 50 bis 100 Prozent auf den UVP erwartet, bis sich die Produktion stabilisiert hat.

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Zukunft anderer Modelle ungewiss

Während die Falt-Roadmap von Apple Fahrt aufnimmt, stehen andere experimentelle Designs auf wackligen Beinen. Die Zukunft eines dritten „iPhone Air" gilt als ungewiss, nachdem mehrere Preissenkungen für frühere dünne Modelle und Aktivierungszahlen von rund 700.000 Einheiten im Frühjahr 2026 auf eine verhaltene Nachfrage hindeuten.

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