Final Cut Camera 2.3: iPhone 18 Pro erhÀlt variable Blende in der App
Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 22:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat Updates fĂŒr seine Kreativ- und ProduktivitĂ€ts-Anwendungen angekĂŒndigt. Betroffen sind Pages, Keynote, Numbers, Pixelmator Pro und Freeform, wie 9to5mac.com berichtete.
Teils stehen die neuen Funktionen exklusiv Abonnenten von Apple Creator Studio zur VerfĂŒgung, das laut macrumors.com 12,99 US-Dollar im Monat kostet. Parallel hat Apple die kostenlose Kamera-App Final Cut Camera fĂŒr iOS ĂŒberarbeitet, berichteten macrumors.com und theverge.com.
Final Cut Camera nutzt variable Blende des iPhone 18 Pro
Im Zentrum der Kamera-Neuerungen steht die UnterstĂŒtzung der variablen Blende des iPhone 18 Pro, dessen Hauptkamera laut techrepublic.com mit 48 Megapixel und variabler Blende ausgestattet ist.
Final Cut Camera bietet dafĂŒr Blenden- und Shutter-Priority sowie Cinematic-Mode-Effekte. Hinzu kommen laut macrumors.com neu gestaltete Pro-Einstellungen wie Shutter Angle, ISO und WeiĂabgleich, dazu False-Color- und Clipping-Overlays, Focus Peaking, eine Tally Light, Zwei-Finger-Tap-Bedienung, professionelle Video-Scopes, Clean SDI Out sowie ein Genlock-Offset.
Petapixel.com prĂ€zisiert, dass Final Cut Camera in Version 2.3 kostenlos bleibt. Auf dem iPhone 18 Pro stehe neben VerschlusszeitprioritĂ€t und Vollmanuell nun auch BlendenprioritĂ€t zur VerfĂŒgung, der WeiĂabgleich lasse sich manuell in Kelvin einstellen.
ZusÀtzlich bietet die App laut petapixel.com ein Histogramm beziehungsweise eine RGB-Parade als Split Waveform sowie False-Color- und Clipping-Indikatoren.
Der Cinematic-Mode lasse sich auch nachtrĂ€glich auf vorhandenes Material anwenden, einschlieĂlich ProRes- und Apple-Log-Aufnahmen. Eine saubere HDMI-Ausgabe ohne Overlays fĂŒr externe Monitore oder AufnahmegerĂ€te setze mindestens ein iPhone 17 Pro voraus.
Die ProRes-Optionen wurden um ProRes 422 HQ, ProRes 422 und ProRes 422 LT erweitert, der Digitalzoom lĂ€sst sich fĂŒr die volle optische Auflösung deaktivieren. Dateien können per USB-C-Kabel direkt vom iPhone an den Mac ĂŒbertragen und in Final Cut Pro importiert werden, die drahtlose Ăbertragung an Final Cut Pro fĂŒr iPad bleibt laut petapixel.com weiterhin möglich. Nicht unterstĂŒtzt wird demnach Apples neuer Tracking-Autofokus.
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iWork-Apps erhalten Siri-Integration und neue Werkzeuge
Bei den iWork-Anwendungen fĂŒhrt Apple laut 9to5mac.com Siri-Fragen zu Dokumenten sowie Zugriffsanfragen auf geteilte Dateien ein. Pages fĂŒr Mac bekommt eine Screen View sowie eine Auto-Hyphenate-Funktion, Numbers wird um Trigonometrie-, Statistik- und Logikfunktionen sowie eine verbesserte Navigation ergĂ€nzt.
FĂŒr Abonnenten von Apple Creator Studio bietet Keynote neue Vorlagen und Themes sowie eine intelligente Slide-Generierung, die automatisch Bilder erstellt.
Pixelmator Pro und Freeform mit erweiterten Funktionen
Pixelmator Pro fĂŒr iPad erhĂ€lt Select- und Mask-Tools, die bislang dem Mac vorbehalten waren, inklusive Kantenverfeinerung und Erhalt feiner Details wie Haare oder Fell, dazu Template-Kollektionen fĂŒr Sport und Action, Business und Produkt sowie Podcast-Cover.
Die Anwendung ist zudem in Apple Creator Studio integriert: Bildbearbeitung ist demnach direkt in Keynote, Pages und Numbers möglich, mit automatischer Speicherung und weiterer Verfeinerung in Pixelmator Pro selbst. Hinzu kommen Vektorformen, erweiterte Bilderstellung und kuratierte Premium-Design-Elemente.
Freeform bekommt eine Dark-Mode-Anpassung, Ordner zur Organisation, Writing Tools mit Apple Intelligence zum Umschreiben, Korrekturlesen und Zusammenfassen handschriftlicher Notizen sowie Zugriffsanfragen und Automatisierung ĂŒber Shortcuts. In visionOS 27 lassen sich mehrere Elemente wie Bilder, Videos, Sticky Notes, Formen und 3D-Modelle aus dem Board in den Raum ziehen, 3D-Modelle können als Gruppe betrachtet werden.
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Profi-Tools: Final Cut Pro, Motion, Compressor und Logic Pro
Final Cut Pro und Motion auf dem Mac erhalten Cinematic-Mode-Effekte fĂŒr nativ auf dem iPhone 18 Pro aufgenommenes Video, wobei sich Fokuspunkt und TiefenschĂ€rfe direkt in der Final-Cut-Timeline anpassen lassen. Compressor konvertiert Cinematic-Mode-Effekte zurĂŒck ins vorherige Format und bietet neue HEVC- und MPEG-4-Export-Presets.
Final Cut Pro fĂŒr Mac und iPad erhĂ€lt zudem Generate Captions fĂŒr automatische Audiotranskription mit anpassbaren Untertiteln, Edit Detection zur Zerlegung von Videos in Clips, Auto Mask zur KI-gestĂŒtzten Isolierung von Haut und Himmel ohne manuelles Tracking, ein verbessertes Match Color, Advanced Trimming, dynamische Titel, mehrere SeitenverhĂ€ltnisse und anpassbare HintergrĂŒnde.
Motion bekommt Vektorgrafiken und schnellere Animations-Setups, Compressor einen Immersive Metadata Viewer sowie UnterstĂŒtzung fĂŒr stereoskopisches Video.
Logic Pro fĂŒr Mac und iPad wird um eine ĂŒberarbeitete Chord-ID-Funktion fĂŒr die harmonische Analyse komplexer Akkorde erweitert, ergĂ€nzt um ein neues Producer Project von Khris Riddick-Tynes, einen granularen Sync-Modus in Alchemy sowie einen erweiterten Beat Breaker.
Mehr zum Thema bei The Verge: âApple redesigned its free pro camera app with support for the new iPhoneâs variable aperture.â
