Fitbit Edge im Lauf-Test: Auf fünf Kilometern misst die Uhr 300 Meter zu viel
Veröffentlicht am: 01.11.2026 um 17:53 Uhr | Redaktion boerse-global.deEin aktueller Leistungsvergleich liefert erste Anhaltspunkte zur Messgenauigkeit des neuen Google Fitbit Edge bei sportlichen Aktivitäten. In einem Lauf-Test über eine Distanz von fünf Kilometern zeigte das Wearable spürbare Unterschiede gegenüber dem etablierten Sportuhren-Modell Garmin Fenix 9 Pro. Wie aus einem Bericht vom 1. November 2026 hervorgeht, belief sich die Abweichung bei der Streckenaufzeichnung auf rund 300 Meter.
Während der Fitbit Edge eine Distanz von 5,45 Kilometern erfasste, registrierte die Garmin Fenix 9 Pro eine Strecke von 5,15 Kilometern. Dies entspricht einer Differenz von rund 5,8 Prozent zwischen den beiden Geräten. Die Fenix 9 Pro diente in diesem Szenario als Referenzgerät.
Laut Angaben des Fachmagazins TechRadar ist die Sportuhr von Garmin rund fünfmal so teuer wie das Gerät von Fitbit und verfügt über ein modernes Multi-Band-SatIQ-GPS-System. Der Fitbit Edge ist demnach zu Preisen von 179,99 US-Dollar, 159,99 britischen Pfund beziehungsweise 269 australischen Dollar angesetzt.
Geringere Unterschiede bei den Pulswerten
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Neben der Distanzmessung stand auch die Erfassung der Herzfrequenz im Fokus des Tests über die Fünf-Kilometer-Strecke. Hier fielen die Abweichungen zwischen den beiden Modellen deutlich moderater aus als bei der Standortbestimmung.
Der Fitbit Edge ermittelte eine durchschnittliche Herzfrequenz von 156 Schlägen pro Minute (bpm), während die Garmin Fenix 9 Pro einen Wert von 153 bpm anzeigte. Der Unterschied lag damit bei 3 bpm, was einer Differenz von rund 2 Prozent entspricht.
Relevanz für unterschiedliche Läuferprofile
Der Läufer Matt Evans von TechRadar ordnete die Resultate im Rahmen des Berichts ein. Für reine Freizeitsportler stelle die gemessene Abweichung bei der Streckenerfassung kein prinzipielles Ausschlusskriterium dar, da grundlegende Aktivitätswerte weiterhin erfasst würden.
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Für ambitionierte Läufer, die ihr Training eng an präzisen Tempovorgaben und exakten Streckendaten ausrichten, sei eine solche Ungenauigkeit jedoch problematisch. Abweichungen von mehr als 5 Prozent gelten für leistungsorientierte Sportler demnach als Ausschlusskriterium bei der Gerätewahl.
Der bisherige Test fand über einen Zeitraum von lediglich wenigen Tagen statt. Um die Messgenauigkeit unter variierenden Bedingungen umfassend zu überprüfen, wurden bereits längere Läufe angekündigt. Ein vollständiger Testbericht der Fachpublikation steht derzeit noch aus.
