KI-Umfrage, Tietoevry

Neue KI-Umfrage von Tietoevry Create und TQS: Jedes dritte deutsche Unternehmen scheitert an KI-Strategie

03.09.2025 - 10:15:57 | presseportal.de

Frankfurt am Main - Hoher Aufholbedarf bei ProduktivitÀtssteigerung durch Automatisierung

Neue KI-Umfrage von Tietoevry Create und TQS: Jedes dritte deutsche Unternehmen scheitert an KI-Strategie - Foto: presseportal.de
Neue KI-Umfrage von Tietoevry Create und TQS: Jedes dritte deutsche Unternehmen scheitert an KI-Strategie - Foto: presseportal.de

Eine aktuelle Umfrage des Marktforschers TQS Research & Consulting im Auftrag des Digital Engineering-Dienstleisters Tietoevry Create unter 200 C-Level-Entscheider:innen und FĂŒhrungskrĂ€ften in Deutschland zeigt: Manager:innen in grĂ¶ĂŸeren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden erkennen zwar das Potenzial KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) fĂŒr die Automatisierung von Prozessen und die Steigerung der ProduktivitĂ€t, scheitern jedoch oft noch daran, langfristige Mehrwerte zu generieren. Von KI-Technologien erwarten sich mehr als die HĂ€lfte (57 %) der Befragten vor allem „Prozess- und Effizienzoptimierung“. Als grĂ¶ĂŸtes Risiko geben FĂŒhrungskrĂ€fte „verpasste Chancen fĂŒr Effizienzsteigerung, Innovation und Reduktion von Betriebskosten“ (55 %) an. Neben Rechts- und Sicherheitsaspekten wird jedes dritte Unternehmen vor allem durch das Fehlen einer klaren KI-Strategie (29 %), mangelnde Expertise (32 %) oder die schlechte DatenqualitĂ€t (31 %) gehemmt.

KI ist in den Chefetagen deutscher Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden angekommen, doch die Begeisterung fĂŒr die Technologie steht im krassen Gegensatz zur strategischen Verankerung, um die erkannten Chancen fĂŒr die Automatisierung von Prozessen und die Steigerung der ProduktivitĂ€t zu nutzen. WĂ€hrend eine ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheit von 89 % die Haltung ihres Unternehmens zu KI als positiv oder zumindest vorsichtig optimistisch bewertet und sechs von zehn Manager:innen (62 %) bereits mehrmals wöchentlich oder sogar (mehrmals) tĂ€glich KI-Tools nutzen, fehlt es an einem soliden Fundament. Dies bestĂ€tigen die Antworten auf die Frage nach den grĂ¶ĂŸten Herausforderungen: Drei von zehn befragten FĂŒhrungskrĂ€ften (29 %) sehen das Fehlen einer klaren KI-Strategie als eine der zentralen HĂŒrden.

Mangelhafte KI-Kompetenz bremst Unternehmen aus

DarĂŒber hinaus wird die strategische LĂŒcke durch einen Mangel an internem Fachwissen und die unzulĂ€ngliche Datenlage weiter vergrĂ¶ĂŸert: Rund ein Drittel (32 %) der Befragten in Deutschland empfindet fehlende fachliche Expertise im eigenen Unternehmen als wesentliches Risiko im Zusammenhang mit KI-Technologien. Ein weiteres Drittel (31 %) sieht die schlechte VerfĂŒgbarkeit und QualitĂ€t von Daten als Hemmnis. Obwohl sich mehr als die HĂ€lfte der FĂŒhrungskrĂ€fte selbst als gut und sicher im Umgang mit KI-Lösungen einstuft, reicht dies offenbar nicht aus, um die strategische Implementierung auf Organisationsebene voranzutreiben.

Mit KI-Technologien die ProduktivitĂ€tslĂŒcke schließen

„Unsere neue KI-Studie sendet ein klares Signal an die deutschen FĂŒhrungsetagen: Jetzt gilt es, KI-Technologien strategisch zu implementieren, um echten Business Value zu schaffen – und genau hier scheitern viele Unternehmen noch an fehlender Strategie, mangelhaften Kompetenzen oder schlechter Datenlage. KI-Technologien sind kein Selbstzweck, sondern mĂŒssen konkrete Lösungen fĂŒr die Prozessautomatisierung und Effizienzsteigerung liefern, um den ProduktivitĂ€tsrĂŒckstand der deutschen Wirtschaft aufzuholen“, erklĂ€rt Lukas Keller, Head of Market Germany bei Tietoevry Create in Deutschland, und fĂŒhrt aus: „Ein praktisches Beispiel: Mit KI-gestĂŒtztem Requirements Engineering könnten Industrie und Produktion die zeitaufwendige Analyse von technischen und regulatorischen Anforderungen beschleunigen und gleichzeitig die QualitĂ€t signifikant verbessern. Solche domĂ€nenspezifischen KI-Lösungen schaffen einen messbaren Wettbewerbsvorteil – aber nur, wenn Unternehmen die Implementierung und Skalierung von KI-Lösungen strategisch angehen und ihre Mitarbeitenden gezielt qualifizieren.“

Professionalisierung wÀchst, aber Verantwortung bleibt diffus

Ein klarer Trend zur Professionalisierung ist dennoch erkennbar: Der Anteil der Unternehmen mit dedizierten KI-Verantwortlichen liegt in Deutschland aktuell bei 28 %. Das Thema wird zwar ernst genommen, aber gleichzeitig bleibt die Verantwortung oft diffus: Mehr als ein Viertel der deutschen Firmen (28 %) hat noch keine spezifische ZustĂ€ndigkeit fĂŒr KI definiert und in fast der HĂ€lfte (43 %) der FĂ€lle betreut die IT-Abteilung das Thema lediglich mit. „Die Verantwortung ist also oft noch nicht auf strategischer Ebene verankert, sondern wird operativ mitverwaltet. Es ist höchste Zeit, dass die FĂŒhrungsetagen ihre Verantwortung wahrnehmen und KI zum strategischen Werkzeug fĂŒr dringend notwendige Effizienz- und ProduktivitĂ€tssteigerungen machen. Genau hier setzen wir an, um die WettbewerbsfĂ€higkeit und Innovationskraft der deutschen Unternehmen zu stĂ€rken“, erklĂ€rt Keller.

Gefahrenbewusstsein trifft auf trĂŒgerische Sicherheit

Immerhin erkennt die Mehrheit der FĂŒhrungskrĂ€fte die Dringlichkeit zu handeln: Gefragt nach den Risiken, falls sie beim Einsatz von KI nicht mithalten, gaben die meisten FĂŒhrungskrĂ€fte „verpasste Chancen fĂŒr Effizienzsteigerung, Innovation und Reduktion von Betriebskosten“ (55 %) sowie den „RĂŒckstand bei Produkt- und ServicequalitĂ€t im Vergleich zur Konkurrenz“ (40 %) an. Im scharfen Kontrast dazu steht eine ĂŒberraschend sorglose Minderheit: Trotz der offensichtlichen Gefahren gibt jede:r siebte Befragte (15 %) an, kein Risiko zu sehen, wenn das Unternehmen den KI-Anschluss verpasst.

Über die Studie

Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage, die von TQS Research & Consulting im Auftrag von Tietoevry Create durchgefĂŒhrt wurde. Die Erhebung erfolgte im Zeitraum Mai bis Juni 2025 mittels CAWI (Computer Assisted Web Interviews) und CATI (Computer Assisted Telephone Interviews). Befragt wurden 200 C-Level-Entscheider:innen und FĂŒhrungskrĂ€fte aus Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden in Deutschland. Parallel wurden 100 Interviews in Österreich gefĂŒhrt.

Weitere Informationen und kostenloser Download der Studie: https://www.tietoevry.com/de/campaigns/2025/ki-im-b2b-in-osterreich-deutschland/

Über Tietoevry Create in Deutschland

Tietoevry Create ist der Digital Engineering-Bereich von Tietoevry, dem grĂ¶ĂŸten IT-Dienstleistungs- und Softwareunternehmen Nordeuropas mit rund 24.000 BeschĂ€ftigten in rund 90 LĂ€ndern. Tietoevry Create beschĂ€ftigt nahezu 9.000 Expert:innen rund um den Globus und unterstĂŒtzt Unternehmen weltweit mit Expertise in Business Advisory, Design & Experience, Data Engineering sowie spezialisierter Software-Forschung und -Entwicklung. Mit lokaler PrĂ€senz in Deutschland und globalen Ressourcen liefert Tietoevry Create maßgeschneiderte Softwarelösungen – von Consulting ĂŒber Umsetzungs-Know-how bis hin zum Betrieb. Die Spezialisierungen des Unternehmens umfassen AI & Data Services (datensichere KI-Lösungen, GPT-Chatbots, Copiloten u.v.m.), Cloud Transformation inkl. SAP, Customer Experience sowie Green Technologies (Sustainability/ESG). Zu den Kunden zĂ€hlen zahlreiche Mittel- und Großunternehmen der Industrie, der Finanzwirtschaft, des öffentlichen Sektors und weiterer Branchen, darunter Microsoft, SAP, Bosch Security and Safety Systems, Santander, WISAG u.v.m. Weitere Informationen auf www.tietoevry.com/de

Pressekontakt:

Tietoevry Create
Judith Meincke
Telefon: +49 173 4828129
E-Mail: judith.meincke@tietoevry.com
Website: https://www.tietoevry.com/de

Original-Content von: Tietoevry ĂŒbermittelt durch news aktuell

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