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Galaxy S23: Samsung bestätigt One UI 9.0 als letztes großes Update

Veröffentlicht am: 10.08.2026 um 21:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Samsung beendet große Android-Updates für die Galaxy-S23-Serie mit One UI 9.0. Sicherheitspatches werden jedoch weiterhin bereitgestellt.

Samsung Galaxy S23: One UI 9.0 als letztes großes Update bestätigt
Ein Samsung Galaxy S23 Smartphone auf einem minimalistischen Schreibtisch bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Technologieriese Samsung hat das Ende des Lebenszyklus für große Software-Aktualisierungen seiner Galaxy-S23-Modellreihe konkretisiert. Wie das Unternehmen bestätigte, wird das auf Android 17 basierende One UI 9.0 das letzte große Betriebssystem-Update für die gesamte Serie darstellen. Davon betroffen sind das Basismodell Galaxy S23, das S23+, das S23 Ultra sowie die Galaxy S23 FE (Fan Edition).

Die Bestätigung dieser Update-Strategie erfolgte über einen Support-Chat des Herstellers, dessen Inhalte durch den Leaker Tarun Vats öffentlich wurden. Die entsprechende Dokumentation in Form eines Screenshots wird auf den 6. August 2026 datiert. Damit herrscht Klarheit über die langfristige Software-Unterstützung der Flaggschiff-Geräte aus dem Jahr 2023.

Update-Versprechen und technischer Hintergrund

Die Galaxy-S23-Serie wurde ursprünglich mit dem Betriebssystem Android 13 und der Benutzeroberfläche One UI 5.1 auf den Markt gebracht. Samsung hatte zum Verkaufsstart vier große Android-Updates für diese Gerätegeneration in Aussicht gestellt. Da die Smartphones derzeit mit der Version One UI 8.5 laufen, die auf Android 16 QPR2 basiert, würde One UI 9.0 den zugesagten Zyklus abschließen.

Ein nachfolgendes Update auf Android 18 ist für die S23-Reihe nicht vorgesehen. Branchenexperten halten zudem die Veröffentlichung einer Zwischenversion wie One UI 9.5 für unwahrscheinlich. Als Referenz dient hierbei die Galaxy-S22-Serie, für die ebenfalls keine Version One UI 8.5 bereitgestellt wurde. Trotz des Endes der großen Betriebssystem-Sprünge sollen Sicherheitsupdates für die Galaxy-S23-Modelle über den Zeitraum von One UI 9 hinaus fortgesetzt werden.

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Besonderheiten beim Galaxy S23 FE

Eine abweichende Situation ergibt sich für das Galaxy S23 FE, insbesondere für die mit dem Exynos-Prozessor ausgestatteten Modelle. Da diese Variante bereits mit Android 14 ausgeliefert wurde, erhält sie mit dem Update auf One UI 9 lediglich drei statt der ursprünglich für die Hauptserie erwarteten vier großen Betriebssystem-Aktualisierungen.

In Bezug auf die Hardware-Konfiguration nutzen die in den USA vertriebenen Modelle der S23-Serie den Snapdragon 8 Gen 1, während die internationalen Exynos-Varianten auf dem Exynos 2200 basieren. Ein konkretes Datum für den Rollout von One UI 9 für die S23-Serie wurde seitens Samsung noch nicht kommuniziert.

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Stand der aktuellen Software-Entwicklung

Während die S23-Serie auf ihr finales Update wartet, ist die Entwicklung von One UI 9 für neuere Geräte bereits weiter fortgeschritten. Seit Juli 2026 läuft die Software bereits auf den aktuellsten Foldable-Smartphones des Herstellers. Der allgemeine öffentliche Rollout wird ab September 2026 erwartet.

Parallel dazu läuft seit Mai 2026 ein Beta-Programm für die Galaxy-S26-Serie in sechs Ländern. Die Liste der für One UI 9 vorgesehenen Geräte umfasst neben der S23- bis S26-Serie auch aktuelle Foldables sowie diverse Modelle der A-, M- und F-Serien und Tablets. In der 33. Kalenderwoche 2026 startet zudem eine umfassende Update-Welle mit dem August-Sicherheitspatch. Dieser enthält insgesamt 58 Fehlerbehebungen, darunter 38 Android-spezifische (CVE) und 18 One-UI-spezifische Fixes (SVE), die unter anderem für das Galaxy S26, S25 sowie das Z Flip8 und Z Fold8 bereitgestellt werden.

Für Teilnehmer am Beta-Programm von One UI 9 wurde zudem darauf hingewiesen, dass während der Testphase keine Google-Play-System-Updates zur Verfügung stehen. Die ffifth Beta-Version für die Galaxy-S26-Serie soll ab Freitag erscheinen und das Programm auf weitere Modelle wie das S25, S25 FE sowie die Foldables der siebten Generation in Märkten wie Deutschland, Südkorea, den USA und Indien ausweiten.

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