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Gemini Omni 1.1 Flash: Google verlÀngert KI-Videos auf 40 Sekunden

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 15:16 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google DeepMind erweitert Gemini Omni 1.1 Flash auf 40-Sekunden-Szenen, beschleunigt 360p-EntwĂŒrfe und senkt deren Kosten auf ein Drittel.

Google Gemini Omni 1.1 Flash: LĂ€ngere Videos, geringere Kosten
Moderne ServerrÀume in einem Rechenzentrum mit leuchtenden Rack-Systemen in blÀulichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Google DeepMind hat mit der EinfĂŒhrung von Gemini Omni 1.1 Flash eine umfassende Aktualisierung seiner KI-Modellfamilie fĂŒr die Videoproduktion vorgestellt.

Die neue Version konzentriert sich auf eine flexiblere Szenengestaltung und deutliche Effizienzsteigerungen im Arbeitsprozess. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach KI-Werkzeugen, die lĂ€ngere und prĂ€zisere Videoinhalte fĂŒr professionelle Anwendungen bereitstellen können.

Erweiterte SzenenlÀnge und technischer Kontext

Eine der wesentlichen Neuerungen betrifft die VerlĂ€ngerung von Videosequenzen. Das Modell ermöglicht es nun, Szenen in Schritten von 10 Sekunden auf eine Gesamtdauer von bis zu 40 Sekunden auszuweiten. Diese Erweiterung wird durch ein signifikant vergrĂ¶ĂŸertes Kontextfenster gestĂŒtzt: WĂ€hrend das System zuvor lediglich eine Sekunde des Videomaterials als Referenz fĂŒr die FortfĂŒhrung heranzog, wurde dieser Wert auf 10 Sekunden erhöht.

FĂŒr die visuelle QualitĂ€t und KontinuitĂ€t nutzt das Update eine verbesserte Interpolation zwischen dem ersten und dem letzten Frame. Dies erlaubt die Erstellung von nahtlosen Clips sowie die Umsetzung komplexer Kamerabewegungen wie Zooms und Kamerafahrten. Zudem unterstĂŒtzt das Modell nun Video-Referenzen mit einer LĂ€nge von bis zu 3 Sekunden, um bestehende Stile oder BewegungsablĂ€ufe prĂ€ziser in neue Generierungen zu ĂŒbertragen.

Effizienzsteigerung und Preisstruktur

Neben den funktionalen Erweiterungen zielt das Update auf eine Reduzierung der Rechenzeit und der Betriebskosten ab. Die Erstellung von VideoentwĂŒrfen in einer Auflösung von 360p erfolgt laut Unternehmensangaben bis zu 60 Prozent schneller als bei der VorgĂ€ngerversion. Gleichzeitig konnten die Kosten fĂŒr diese Vorschau-Inhalte auf ein Drittel des bisherigen Niveaus gesenkt werden.

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FĂŒr die finale Produktion bietet das System ein Upscaling auf 1080p oder 4K an. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese hohen Auflösungen nicht nativ generiert, sondern durch nachtrĂ€gliche Skalierung erreicht werden. Die Kosten fĂŒr die Ausgabe in der Standardauflösung von 720p bleiben unverĂ€ndert bei etwa 0,10 US-Dollar pro Sekunde.

VerfĂŒgbarkeit und Integration in das Ökosystem

Die Modellversion ist ab sofort unter der Bezeichnung gemini-omni-1.1-flash allgemein verfĂŒgbar. Entwickler und Unternehmenskunden können ĂŒber die Gemini API in Google AI Studio sowie ĂŒber die Enterprise Agent Platform auf die Funktionen zugreifen. ZusĂ€tzlich steht die Option zur SzenenverlĂ€ngerung direkt in der Gemini-App zur VerfĂŒgung.

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Flankierend zur Modellaktualisierung erhĂ€lt das Tool Google Flow neue Steuerungsmöglichkeiten. Abonnenten der Tarife AI Plus, Pro und Ultra können dort kĂŒnftig Start- und Endframes gezielt festlegen, EntwĂŒrfe in 360p erstellen und diese auf 720p, 1080p oder 4K skalieren.

FĂŒr die kommenden Monate sind zudem weitreichende Integrationen in Drittanbietersysteme angekĂŒndigt. Dazu zĂ€hlen Partnerschaften mit Adobe Firefly und die Einbindung in Google Vids. Weitere Integrationen sind fĂŒr Plattformen wie Figma Weave, GMI Cloud und Runway sowie fĂŒr die Werbeplattform WPP Open geplant. Im Rahmen dieser Umstellung wird der bisherige Preview-Endpunkt gemini-omni-flash-preview zum 30. September 2026 eingestellt.

Mehr zum Thema bei Neowin: „Google unveils Gemini Omni 1.1 Flash that can create 4K AI videos of up to 40 seconds“

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