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Google Pics: Generative Bildbearbeitung ab 18. August für Workspace

Veröffentlicht: 19.07.2026 um 04:12 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google bringt generative Bildbearbeitung per KI in seine Büro-Anwendungen. Der neue Editor tritt gegen Canva und Adobe an.

Google Pics: KI-Bildbearbeitung startet im August für Workspace
Futuristisches digitales Interface mit KI-Bildbearbeitungstools, Hand interagiert mit holografischem Bildschirm zur Fotobearbeitung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google bringt generative Bildbearbeitung direkt in seine Büro-Suite – ab August für Geschäftskunden.

Der Suchmaschinenriese hat den offiziellen Starttermin für sein neues KI-Werkzeug „Google Pics" bekannt gegeben. Ab dem 18. August 2026 rollt der Editor für Workspace-Kunden aus. Das Tool, das erstmals auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im Mai vorgestellt wurde, integriert künstliche Intelligenz direkt in die Produktivitätsanwendungen des Konzerns.

Integration in Slides, Docs und Sheets

Die Technologie basiert auf dem hauseigenen Nano Banana AI-Modell. Nutzer können künftig per natürlicher Sprachbefehle Bilder bearbeiten – sei es das Verändern einzelner Bildelemente, der Austausch von Hintergründen oder die Übersetzung von Texten in Bildern. Die Funktion wird in Google Slides, Docs und Sheets verfügbar sein.

Der Zugang ist für mehrere Abonnement-Stufen geplant: Business Standard, Business Plus, Enterprise Standard und Enterprise Plus. Auch Bildungs- und spezielle KI-Konten wie „AI Expanded Access" und „Google AI Pro for Education" erhalten Zugriff.

Datenschutz und Verwaltung

Ab Mitte August wird Google Pics als Kern-Workspace-Dienst eingestuft. Das bedeutet: Das Tool unterliegt denselben Datenschutz- und Sicherheitsstandards wie Gmail, Google Drive und Google Docs. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, Administratoren können sie jedoch über ihre Verwaltungskonsolen deaktivieren.

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Eine Besonderheit: Google kündigt an, nach einer Übergangsphase Nutzungslimits für die generative KI einzuführen. Bis zum 28. Februar 2027 haben Anwender noch vorrangigen Zugriff – danach könnten konkrete Obergrenzen greifen.

Angriff auf Canva und Adobe

Mit Google Pics betritt der Konzern das Feld der kreativen Bildbearbeitung und tritt gegen etablierte Plattformen wie Canva, Adobe und Shutterstock an. Branchenbeobachter sehen die Funktionen – etwa die automatische Hintergrundentfernung und die Manipulation einzelner Bildelemente – als direkte Konkurrenz zu Canvas „Magic Grab" und Adobes KI-Werkzeugen.

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Durch die direkte Einbettung in Workspace will Google Arbeitsabläufe für Unternehmen und Bildungseinrichtungen vereinfachen, die bislang auf Drittanbieter-Software für Bildgenerierung und komplexe Bearbeitungen angewiesen waren. Ob der Schritt ausreicht, um die etablierte Konkurrenz zu gefährden, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen.

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