GrapheneOS, Motorola

GrapheneOS und Motorola: Sichere Smartphones ab 2027 geplant

Veröffentlicht am: 24.08.2026 um 20:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

GrapheneOS-Smartphones von Motorola erscheinen 2027 als Premium-Geräte über Pixel-Preisen. Technische Voraussetzungen und Support-Fahrplan stehen fest.

GrapheneOS und Motorola: Sichere Smartphones ab 2027 geplant
Ein modernes High-End-Smartphone liegt auf einem minimalistischen Schreibtisch in einem hellen Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die Entwickler von GrapheneOS haben weitere Details zu ihrer geplanten Zusammenarbeit mit Motorola bekanntgegeben. Die ersten gemeinsam entwickelten Secure-Smartphones sollen im Jahr 2027 auf den Markt kommen und preislich oberhalb der aktuellen Google-Pixel-Modelle liegen.

Höheres Preisniveau als bei Google Pixel

Die kommenden Geräte sollen als High-End-Smartphones positioniert werden. Zum Vergleich verweisen die Entwickler auf die aktuelle Pixel-Preisstruktur: Das Pixel 11 startet bei 1000 Euro, das Pro-XL-Modell kostet 1400 Euro. Die Motorola-GrapheneOS-Geräte sollen darüber angesiedelt sein.

Technische Hürden für aktuelle Modelle

Voraussetzung für den GrapheneOS-Support ist der Einsatz eines Snapdragon 8 Elite Gen 6 mit Memory Tagging Extensions (MTE) sowie einem Secure Element. Aktuelle Motorola-Modelle wie das Signature sowie die Razr-Fold- und Razr-Ultra-Geräte des Jahres 2026 erfüllen diese Anforderungen nach derzeitigem Stand nicht. Für sie ist daher zunächst kein Support vorgesehen.

Als Betriebssystem-Basis ist Linux 6.18 LTS geplant, kombiniert mit einer Update-Zusage von sieben Jahren.

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Klassische Flaggschiffe zuerst, Falt-Handys folgen

Der support-Fahrplan sieht vor, zunächst klassische Motorola-Flaggschiffmodelle mit GrapheneOS auszustatten. Erst in einem späteren Schritt sollen die Razr-Fold- und Razr-Ultra-Reihen folgen – darunter dann auch das erste Klapp-Smartphone, das GrapheneOS unterstützt.

Motorola übernimmt die technische Arbeit selbst

Die eigentliche Portierung des Betriebssystems liegt in der Verantwortung von Motorola. Der Hersteller stellt dafür eigene Ingenieure ab, eine finanzielle Unterstützung von GrapheneOS ist damit nicht verbunden – die Kosten der Entwicklungsarbeit trägt Motorola selbst.

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Hintergrund: Erschwerter Pixel-Support als möglicher Auslöser

Berichten zufolge erschwert Google inzwischen den GrapheneOS-Support für eigene Pixel-Geräte. Diese Entwicklung gilt als ein Faktor, der die Kooperation mit Motorola begünstigt haben dürfte. Unabhängig davon soll der Support für das Pixel 11 seitens GrapheneOS jedoch weiterhin bestehen bleiben.

Für Nutzer, die Wert auf ein besonders abgesichertes Android-Betriebssystem legen, entsteht damit erstmals eine Alternative zu den bislang von GrapheneOS unterstützten Google-Pixel-Geräten. Bis zur Marktreife der ersten Motorola-Modelle mit GrapheneOS wird es jedoch noch bis 2027 dauern.

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