Zwischen TikTok und Training: Wie LearningSuite Lerngewohnheiten einer neuen Generation versteht
26.01.2026 - 11:01:03PrĂ€senzschulungen, ganztĂ€gige Workshops, dicke HandbĂŒcher und PDFs: Ăber Jahre hinweg folgte betriebliche Weiterbildung festen Mustern. Lernprozesse waren klar terminiert, linear aufgebaut und meist vom Arbeitsalltag entkoppelt. FĂŒr viele Unternehmen funktionierte dieses System scheinbar zuverlĂ€ssig. Lernkultur galt als Zusatzangebot, nicht als strategischer Kern, und HR-Abteilungen verwalteten Weiterbildung hĂ€ufig als Pflichtprogramm mit schwer messbarem Erfolg. SpĂ€testens seit Generation Z nun aber auch am Arbeitsmarkt vertreten ist, gerĂ€t dieses Modell zunehmend ins Wanken. Als erste vollstĂ€ndig digital sozialisierte Generation bringt sie ein Medienverhalten mit, das von kurzen Formaten, schneller VerfĂŒgbarkeit und unmittelbarem Feedback geprĂ€gt ist. Lange Lernformate ĂŒberfordern, Inhalte verpuffen, Motivation bricht ab. Analoge Prozesse wirken damit nicht nur unpraktisch, sondern regelrecht fremd. âWenn Unternehmen an klassischen Lernformaten festhalten, riskieren sie nicht nur Wissensverluste, sondern verlieren auch den Anschluss an eine ganze Generation von FachkrĂ€ftenâ, warnt Florian Gerstner von LearningSuite.
âDer effektivste Ausweg liegt nicht darin, Lerninhalte schlicht simpler zu gestalten, sondern den gesamten Ablauf nĂ€her an den Alltag und das Medienverhalten junger Menschen heranzufĂŒhrenâ, fĂŒgt er hinzu. Genau an diesem Punkt beginnt fĂŒr viele HR-Verantwortliche jedoch die Unsicherheit: Wie lassen sich Inhalte so aufbereiten, dass sie tatsĂ€chlich konsumiert werden? Wie kann Onboarding funktionieren, wenn Teams verteilt arbeiten und Ressourcen knapp weiterhin sind? Und wie wird Lernen messbar, ohne zusĂ€tzlichen Verwaltungsaufwand zu erzeugen? Mit diesen Fragen beschĂ€ftigen sich Florian Gerstner und seine GeschĂ€ftspartner Alexander Knechtl und Fabio Moretti seit Jahren intensiv. Als GrĂŒnder von LearningSuite.io entwickeln sie digitale Lernumgebungen speziell fĂŒr Unternehmen mit junger Belegschaft, Auszubildenden und hybriden Teams. Ihre Plattform verbindet Lernpsychologie mit modernem Design und ĂŒbersetzt bekannte Mechaniken aus Social Media und Mobile Apps in wirksame Weiterbildungskonzepte. Welche Tipps Unternehmen dabei im Allgemeinen berĂŒcksichtigen sollten, verrĂ€t Florian Gerstner von LearningSuite hier.
Tipp 1: Lernmethodik modernisieren
ZunĂ€chst sollten Inhalte in kurze Einheiten von zwei bis sechs Minuten gegliedert und als kompakte LernhĂ€ppchen vermittelt werden, statt sie in langen Videos zu bĂŒndeln. Diese Struktur erleichtert die Integration von Lernphasen in den Arbeitsalltag und reduziert die kognitive Ăberforderung. ErgĂ€nzt wird dieser Ansatz durch interaktive Lernformate wie Multiple-Choice-Aufgaben, LĂŒckentexte, Video-Abgaben oder zusammenhĂ€ngende Aufgabenblöcke.
Ein weiterer zentraler Faktor ist sofortiges Feedback, das Motivation fördert und Lernfortschritte unmittelbar sichtbar macht. Damit diese Formate ihre volle Wirkung entfalten können, ist ein konsequentes Mobile-first-Design erforderlich. Alle Funktionen und Inhalte mĂŒssen also auf dem Smartphone ebenso zuverlĂ€ssig und intuitiv nutzbar sein wie auf dem Desktop.
Tipp 2: Onboarding digitalisieren
Ein digitales Onboarding bĂŒndelt zudem sĂ€mtliche relevanten Inhalte strukturiert auf einer zentralen Plattform. Dadurch entsteht eine klare Orientierung fĂŒr neue Mitarbeiter, unabhĂ€ngig von Ort und Zeitpunkt, betont Florian Gerstner von LearningSuite. Digitale Prozesse ermöglichen ergĂ€nzend dazu eine hohe Wiederholbarkeit: Inhalte lassen sich pausieren, erneut abrufen und im eigenen Tempo durcharbeiten. Gleichzeitig wird auch der Lernfortschritt messbar, denn Lernstatistiken schaffen Transparenz ĂŒber den aktuellen Wissensstand, wĂ€hrend individuelle Lernpfade unterschiedliche Vorkenntnisse und Lerngeschwindigkeiten berĂŒcksichtigen können.
Tipp 3: Lernpsychologie integrieren
Der gezielte Einsatz lernpsychologischer Elemente steigert die Wirksamkeit digitaler Weiterbildung. Gamification-AnsĂ€tze wie Quizze, Memory-Formate oder kleine Challenges fördern die aktive Beteiligung und erhöhen die Aufmerksamkeit. Entscheidend ist dabei, dass diese Elemente stets einen inhaltlichen Mehrwert liefern und nicht zum Selbstzweck werden. ErgĂ€nzend sorgen sofortige Belohnungssysteme, etwa in Form von Badges oder Fortschrittsbalken, fĂŒr zusĂ€tzliche Motivation und machen Lernerfolge sichtbar.
Tipp 4: Organisatorische Vorteile nutzen
Digitale Lernstrukturen bringen auch auf organisatorischer Ebene klare Vorteile: Fachpersonal wird spĂŒrbar entlastet, da wiederkehrende Einarbeitungsprozesse nicht mehr ausschlieĂlich individuell begleitet werden mĂŒssen. Modulare Inhalte schaffen zusĂ€tzlichen Zeitgewinn, da sie flexibel einsetzbar und mehrfach nutzbar sind. Gleichzeitig wird der Wissensstand aller Mitarbeiter einheitlich nachvollziehbar, was Planungssicherheit und Vergleichbarkeit erhöht.
Tipp 5: PlattformqualitÀt sicherstellen
DarĂŒber hinaus ist auch die QualitĂ€t der eingesetzten Lernplattform ein zentraler Erfolgsfaktor. Moderne Technik mit schnellen Ladezeiten, ansprechendem Design und intuitiver Navigation bildet hierbei eine absolut entscheidende Grundlage. Eine klare Struktur verhindert auĂerdem Ăberfrachtung: Logische MenĂŒs, kurze Titel und eindeutig definierte Lernpfade erleichtern die Orientierung. DarĂŒber hinaus sollte eine kontinuierliche Weiterentwicklung möglich sein. Feedback-Buttons zu jedem Modul und ein iteratives Aktualisieren der Inhalte stellen sicher, dass Lernangebote dauerhaft relevant bleiben, weiĂ Florian Gerstner von LearningSuite.
Tipp 6: Fehler vermeiden
Zuletzt reduzieren bestimmte Fehler die Wirksamkeit jeder digitalen Weiterbildung erheblich. So fĂŒhren etwa zu lange Videos ebenso zu Motivationsverlust wie eine reine Video-Flut ohne interaktive Elemente. Analoges âWissen auf Zurufâ widerspricht dem Anspruch an nachhaltige, skalierbare Lernprozesse. Ebenso problematisch sind veraltete Lernumgebungen oder eine schlechte NutzerfĂŒhrung. Unklare Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation erschweren zusĂ€tzlich die Umsetzung und Pflege moderner Lernkonzepte.
Sie wollen die Aus- und Weiterbildung in Ihrem Unternehmen an aktuellste Anforderungen anpassen und damit selbst jĂŒngste Generationen begeistern? Dann melden Sie sich jetzt bei Florian Gerstner von LearningSuite und vereinbaren Sie ein unverbindliches BeratungsgesprĂ€ch!
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Vertreten durch: Alexander Knechtl, Florian Gerstner und Fabio Moretti
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Ruben SchÀfer
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