Zukunft der Architektur in sieben Trends, die sich als IdentitÀtsarchitektur zusammenfassen lassen
19.06.2024 - 09:05:00Wichtigster Trend: Nachhaltigkeit
Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels ĂŒberrascht diese PrioritĂ€t nicht. Aber erst in den letzten Jahren wurde die sogenannte "graue Energie" auch zu einem wichtigen Kriterium am Bau. "Nachhaltigkeit umfasst jedoch verschiedene Aspekte, die von den verschiedenen LĂ€ndern auch unterschiedlich interpretiert werden. Die meisten LĂ€nder legen Wert auf die Null-Emissions-Bauweise als Merkmal zukĂŒnftiger Bauvorhaben. Es geht darum, GebĂ€ude so zu gestalten, dass wĂ€hrend des Baus so wenig CO2 wie möglich freigesetzt wird, so wenig Material wie nötig verwendet, aber auch entsorgt werden muss und die entstehenden Emissionen anderweitig kompensiert werden", so Asselmeyer.
Trend: GeÀnderte urbane MobilitÀt
Die Zukunft der Architektur liegt auch in geĂ€nderten MobilitĂ€tskonzepten, in denen der Fokus auf FuĂgĂ€ngern, FahrrĂ€dern, dem öffentlichen Nahverkehr und der Integration erneuerbarer Energien liegt. Asselmeyer: "Zudem spielt die Wahl der Baumaterialien eine Rolle, wobei moderner Beton, Holz und andere natĂŒrliche Baustoffe, aber auch recycelte Materialien in Zukunft vermehrt zum Einsatz kommen sollen."
Trend: Null-Emissions-GebÀude
"Ein wirklich innovativer Trend ist der Bau von GebĂ€uden, bei denen wĂ€hrend des gesamten Lebenszyklus keine CO2-Emissionen entstehen. Eine groĂe Herausforderung fĂŒr die Haustechnik, aber natĂŒrlich auch fĂŒr die Architekten und Baufirmen", betont Asselmeyer. Echter Vorreiter ist hier das Prinzip 22-26, entwickelt von Baumschlager Eberle Architekten, welches ĂŒber das gesamte Jahr ohne Haustechnik und nur durch das Nutzen der solaren WĂ€rme sowie der AbwĂ€rme der Nutzer eine Temperatur von 22 bis 26°C sicherstellt.
Trend: LebensqualitÀt
Egal, ob Wohnen oder Arbeiten: Der Fokus liegt auf der LebensqualitÀt und einem menschenzentrierten Design, bei dem GebÀude so gestaltet werden, dass sie das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen verbessern.
Trend: GebÀude im Kontext mit seiner Umwelt
Die Architektur der Zukunft wird verstĂ€rkt lokale Ressourcen, Umweltbedingungen und extreme Wetterbedingungen berĂŒcksichtigen. Es geht darum, GebĂ€ude in Einklang mit ihrer Umgebung zu entwickeln und widerstandsfĂ€higer gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen. Aber auch mit deutlich mehr RĂŒcksicht auf ihre Umgebung. Umwelttechnisch und geschichtlich in Bezug auf die gewachsene IdentitĂ€t der Bewohner der Gegend.
Trend: Nachnutzung und Wiederverwendung
Ein wichtiger Trend ist auch die Wiederverwendung und Umnutzung von bestehenden GebÀuden, um Ressourcen zu schonen und nachhaltiges Bauen zu fördern. ZusÀtzlich wird verstÀrkt auf lokale Stadtplanung geachtet, um die AbhÀngigkeit vom Auto zu reduzieren und die LebensqualitÀt zu verbessern.
Trend: Nachhaltige Stadtplanung
Architekt Dipl. Arch. Justus Asselmeyer unterstĂŒtzt vor allem auch den Trend einer verstĂ€rkten lokalen Stadtplanung, um die AbhĂ€ngigkeit vom Auto zu verringern und auch die Nahversorgung zu gewĂ€hrleisten. Hier gibt es in Amerika schon viele Gegenden, die komplett von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten sind. Das darf bei uns nicht passieren. Egal, ob LebensmittellĂ€den, Schulen, Freizeitanlagen, Gesundheitsdienste bis hin zu Co-Working-Spaces: Alles sollte in fuĂlĂ€ufiger Entfernung zu den Wohnanlagen liegen.
All das ist der Mega-Zukunftstrend = IdentitÀtsarchitektur
Asselmeyers Ansatz betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit, Kontextualisierung und menschenzentriertem Design. Er geht davon aus, dass die Architektur der Zukunft eine ganzheitliche Sichtweise haben sollte, die die BedĂŒrfnisse der Menschen, die Umwelt und die Aspekte der Nachhaltigkeit berĂŒcksichtigt.
Mit seiner Expertise und innovativen Projekten trÀgt Asselmeyer dazu bei, dass die Architektur der Zukunft den globalen Trends entspricht und eine nachhaltige und lebenswerte Umgebung schafft. Durch seinen Beitrag zur Entwicklung von IdentitÀtsarchitektur zeigt er, wie Architektur zu einer besseren Welt beitragen kann.
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Aussender: ASSELMEYER ARCHITEKT GmbH Ansprechpartner: Justus Asselmeyer E-Mail: [email protected] Website: www.asselmeyerarchitekt.de


