Handy-Effekt, Stummgeschaltetes

Handy-Effekt: Stummgeschaltetes Smartphone senkt Fokus um 12%

06.06.2026 - 10:15:34 | boerse-global.de

Studien belegen: Handys senken die Aufmerksamkeit. Experten zeigen Wege zu besserem Fokus und GedÀchtnisschutz.

Digitale Ablenkung: Strategien fĂŒr mehr Konzentration im Alltag
Handy-Effekt - Eine Person konzentriert sich in einem modernen, schwach beleuchteten Raum auf ein leuchtendes digitales Tablet. 06.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Schon die bloße Anwesenheit eines Handys senkt die Aufmerksamkeit um bis zu zwölf Prozent. Doch es gibt wirksame Strategien, um den Fokus zurĂŒckzugewinnen.

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Warum das Handy uns dĂŒmmer macht

Neurowissenschaftler der UniversitÀt Bern haben es belegt: Bereits ein stummgeschaltetes Smartphone in Sichtweite beeintrÀchtigt die KonzentrationsfÀhigkeit um acht bis zwölf Prozent. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche zwischen acht und 22 Jahren.

Die Lösung klingt altmodisch, wirkt aber zuverlĂ€ssig: die Pomodoro-Methode. 25 Minuten konzentrierte Arbeit, fĂŒnf Minuten Pause – dieser Rhythmus hilft dem Gehirn, fokussiert zu bleiben. ErgĂ€nzend empfehlen Fachleute gezieltes TagtrĂ€umen von etwa zehn Minuten, um die Aufmerksamkeitsspanne nachhaltig zu verbessern.

Lernen mit leerer Batterie

Was tun, wenn die Energie komplett aufgebraucht ist? Eine Anfang Juni 2026 erschienene Publikation von Shugo Hotta zeigt Wege auf. Basierend auf Studien von Harvard, Stanford und Princeton funktionieren Methoden wie „LĂŒcken-Lernen“ oder reine „Zuhör-Methoden“ auch bei reduzierter LeistungsfĂ€higkeit.

Social Media frisst GedÀchtnis

Die Wissenschaft ist eindeutig: Studien aus den Jahren 2022 und 2023 belegen einen direkten Zusammenhang zwischen exzessivem Social-Media-Konsum und nachlassender GedÀchtniskapazitÀt. Wer stÀndig kurze Inhalte konsumiert, wird leichter ablenkbar.

Eine Expertin der UniversitÀt Basel betont: Entscheidend ist nicht die reine Bildschirmzeit, sondern die Balance zwischen digitaler AktivitÀt und anderen Lebensbereichen.

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KI gegen die Informationsflut

Technologie soll helfen, das Problem zu lösen, das sie mit verursacht hat. Google testet in den USA eine Anwendung, die Daten aus verschiedenen Quellen bĂŒndelt und nur die relevantesten Informationen des Tages anzeigt – im minimalistischen Design.

Auch einfache Maßnahmen können die digitale SouverĂ€nitĂ€t zurĂŒckbringen: Accounts mit geringer Interaktion aussortieren, chronologische Feeds bei Instagram nutzen – so bestimmst du wieder, was dich erreicht.

Neue Konzepte fĂŒr Schule und Uni

Die Ruhr-UniversitĂ€t Bochum hat ein Seminarmodell entwickelt, das kognitiv-emotionale AufwĂ€rmphasen und einen reflektierten KI-Einsatz integriert. Die sogenannte Scaffolding-Methode fĂŒhrt Lernende schrittweise an komplexe Inhalte heran.

Private Bildungsanbieter setzen auf personalisierte, kompetenzorientierte Modelle. In DĂŒsseldorf eröffnete im Juni 2026 ein neuer Schulgarten – mit ĂŒber 25.000 Euro Fördermitteln verbindet er theoretische ErnĂ€hrungsbildung mit praktischer Erfahrung fĂŒr angehende PĂ€dagogen.

In Wiesbaden bietet ein lokales Programm im Sommer 2026 kostenfreie KI-Workshops an. Die Kurse richten sich gezielt an Frauen, Senioren und FachkrĂ€fte – digitale Teilhabe fĂŒr alle Generationen.

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