HandydiebstÀhle, London

HandydiebstÀhle in London: 18% weniger durch neue Apple-Sicherheit

13.06.2026 - 14:15:03 | boerse-global.de

Verbesserte iPhone-Sicherheit fĂŒhrt zu deutlichem RĂŒckgang der DiebstĂ€hle in London. Kriminelle verlagern AktivitĂ€ten auf Online-Betrug.

Apple Sicherheitsfunktion senkt HandydiebstÀhle in London um 18 Prozent
HandydiebstĂ€hle - Eine schattenhafte Figur versucht, ein leuchtendes Smartphone zu entsperren, umgeben von digitalen Sicherheitssymbolen. 13.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Die EinfĂŒhrung erweiterter Sicherheitsfunktionen zeigt Wirkung: In London wurden 18 Prozent weniger Handys gestohlen als im Vorjahreszeitraum. Das entspricht rund 14.000 FĂ€llen weniger.

Besonders drastisch fĂ€llt der RĂŒckgang im Stadtteil Westminster aus. Dort sanken die DiebstĂ€hle um 45,8 Prozent. Die Daten der Metropolitan Police umfassen den Zeitraum von Juni 2025 bis Mai 2026.

Polizei und Tech-Konzerne ziehen an einem Strang

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Der Erfolg basiert auf einer engen Zusammenarbeit zwischen der Polizei und Apple. Ziel: Gestohlene Smartphones fĂŒr Diebe wertlos machen. Dazu tauschen beide Seiten Daten aus, um ein globales Lagebild zu erstellen.

Nur noch eine Minderheit der gestohlenen iPhones lĂ€sst sich reaktivieren. Met Police Commissioner Sir Mark Rowley erklĂ€rte, der Marktwert der GerĂ€te breche fĂŒr Kriminelle zusammen, wenn sie nicht mehr entsperrt oder neu konfiguriert werden können. Er fordert eine gesetzliche Pflicht fĂŒr Hersteller, gestohlene GerĂ€te dauerhaft unbrauchbar zu machen.

„Stolen Device Protection" als Gamechanger

Seit iOS 26.4 ist der Modus „Stolen Device Protection" standardmĂ€ĂŸig aktiviert. 77 Prozent der britischen Nutzer haben die Funktion eingeschaltet. Allein in den ersten fĂŒnf Monaten 2026 sanken die Delikte um 20 Prozent.

Die Polizei setzt zusÀtzlich auf Drohnen, E-Bikes und Live-Gesichtserkennung. Auch Samsung und Google arbeiten an Àhnlichen Sicherheitsarchitekturen.

Kriminelle verlagern ihre Taktik

Die Hardware wird sicherer – also greifen BetrĂŒger zu anderen Methoden. Smishing und Phishing boomen: Der Datenverkehr auf Betrugsseiten stieg um 350 Prozent. KI-gestĂŒtztes Phishing legte sogar um 1.400 Prozent zu.

Über 10.000 gefĂ€lschte Domains imitieren offizielle Support-Seiten. Auf Telegram werden Dienste zur Entsperrung gestohlener GerĂ€te fĂŒr 5 bis 50 Dollar angeboten.

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iOS 27 kommt im Herbst

Auf der WWDC Anfang Juni stellte Apple iOS 27 vor. Neben tieferer KI-Integration verspricht das Update schnellere App-Starts. Eine Entwickler-Beta lĂ€uft bereits, die öffentliche Beta folgt im Juli, der Release im Herbst. KĂŒnftige Updates sollen automatische Sperren per Bewegungssensor enthalten.

Auch in Deutschland bleibt das Thema aktuell. Anfang Juni wurden in MĂŒnchen vermehrt DiebstĂ€hle aus FreibĂ€dern gemeldet – vor allem Geldbörsen und Handys. Experten raten zur Wachsamkeit und zur Nutzung digitaler Schutzmechanismen.

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