Haushaltsroboter: 33 Prozent der Besitzer geben ihrem Gerät einen Namen
Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 19:02 Uhr | Redaktion boerse-global.deRund 26 Mio. Menschen in Deutschland besitzen mittlerweile einen Staubsauger-, Fensterputz- oder Rasenmähroboter. Wie der Digitalverband Bitkom in einem Bericht vom 16.10.2026 mitteilt, entwickelt ein beträchtlicher Teil der Nutzerschaft eine persönliche Bindung zu den autonomen Helfern: Ein Drittel der Besitzer, genau 33%, hat dem eigenen Haushaltsroboter einen individuellen Namen gegeben.
Ältere Generationen taufen ihre Geräte besonders häufig
Die Vergabe von Kosenamen und Bezeichnungen unterscheidet sich je nach Altersgruppe deutlich. Aus den Daten des Bitkom geht hervor, dass die Neigung zur Namensgebung mit zunehmendem Alter kontinuierlich ansteigt. Bei den jüngeren Nutzern zwischen 16 und 29 Jahren gaben 25% an, ihrem Gerät einen Namen zugewiesen zu haben. In der Altersgruppe von 30 bis 49 Jahren liegt der Anteil bei 31%.
Noch ausgeprägter ist das Phänomen bei den älteren Semestern: Bei den 50- bis 64-Jährigen nannten 40% ihr Gerät beim Namen, während es bei den Verbrauchern ab 65 Jahren sogar 41% sind. Ältere Besitzer neigen damit im Vergleich zu jüngeren Menschen spürbar häufiger dazu, die smarten Maschinen sprachlich zu personalisieren.
Zwischen Frust und Höflichkeit: Menschliche Züge im Alltag
Die Vermenschlichung der technischen Helfer spiegelt sich auch in der emotionalen Ansprache wider. Rund 37% der Besitzer haben nach Verbandsangaben bereits mit ihrem Roboter geschimpft, wenn dieser etwa steckenblieb oder Fehler meldete. Fast ebenso viele Menschen begegnen der Technik dagegen mit Höflichkeit: 36% bedanken sich manchmal bei ihrem Roboter für die geleistete Arbeit.
Ein Drittel der 26 Millionen Haushaltsroboter-Besitzer in Deutschland hat seinem Gerät einen Namen gegeben – die Technik ist im Alltag angekommen. Damit Ihr Roboter zuverlässig läuft, statt ständig steckenzubleiben, finden Sie in unserem kostenlosen Leitfaden die wichtigsten Schritte zu Kauf, Pflege und Fehlerbehebung. Jetzt kostenlosen Roboter-Leitfaden anfordern
Bitkom-Expertin Nastassja Hofmann erklärte dazu, dass Menschen der Technik umso leichter menschliche Eigenschaften zuschreiben, je eigenständiger diese im Alltag agiert. Die fortschreitende Autonomie der Geräte fördere das Phänomen der Anthropomorphisierung in privaten Haushalten.
Von „Staubi“ bis „Mähnfred“: Beliebte Kosenamen
Bei der Wahl der Bezeichnungen zeigen sich klare Tendenzen. FĂĽr Saug- und Wischroboter greifen Nutzer bevorzugt zu naheliegenden Begriffen wie Staubi, Saugi oder Robbi.
Im Gartenbereich fallen die Kreationen für autonome Mähroboter oft humorvoll oder bildhaft aus. Zu den beliebten Namen zählen hier Schleicher, Mr. Green sowie Grüne Gefahr. Weitere im Rahmen der Erhebung vergebene Namen für Mähroboter lauten Mähnfred und Grasi.
37 % der Besitzer haben schon mit ihrem Roboter geschimpft, weil er steckenblieb oder Fehler meldete. Unser kostenloser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie typische Störungen vermeiden und Ihr Gerät richtig warten – damit Sie sich auf Ihren Helfer verlassen können. Leitfaden zur Roboter-Pflege sichern
Methodischer Hintergrund der Untersuchung
Die Zahlen basieren auf einer Erhebung von Bitkom Research. Im Rahmen der methodischen Untersuchung wurden 1.159 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt, darunter 597 Smart-Home-Nutzer. Die Erhebung fand in den Kalenderwochen 23-28/2026 statt und ist nach Angaben des Verbands repräsentativ für die Bevölkerung.
