Lieben, Reckitt

Lieben lernen - Lieben lehren: Reckitt unterstĂŒtzt die Arbeit der Hochschule Merseburg zur sexuellen Bildung

04.12.2023 - 09:22:06

Heidelberg - Sexuelle Freiheit, Sicherheit und Selbstbestimmung - das Unternehmen Reckitt setzt sich auf vielfĂ€ltige Weise dafĂŒr ein, Menschen zu sexueller Selbstbefreiung und Selbstbestimmung zu verhelfen sowie sexuelle AufklĂ€rung voranzutreiben. Neben Partnerschaften zwischen der Marke Durex und F/A/Q Health Foundation e.V., eine Stiftung, die Peer-to-Peer AufklĂ€rung an Schulen vorantreibt, verfolgt Reckitt dieses Anliegen mit einer weiteren Zusammenarbeit, um die Lehrenden an den Schulen das richtige Werkzeug an die Hand zu geben: Gemeinsam mit der Hochschule Merseburg möchte das Unternehmen zeitgemĂ€ĂŸe sexuelle Bildung fördern, die sich sowohl Fragen der Vielfalt als auch der geschlechtlichen und der sexuellen Selbstbestimmung und ErfĂŒllung widmet.

Es herrscht ein Mangel an relevanter Sexualschulbildung. Beispielsweise sind sich mehr als die HĂ€lfte der 18-24jĂ€hrigen unsicher, wie richtig verhĂŒtet und sexuell ĂŒbertragbare Krankheiten vermieden werden können*. Die Konsequenz: viele jungen Menschen fĂŒhlen sich nicht ausreichend informiert und sehen sich mit WissenslĂŒcken, Unsicherheiten oder Ängsten im Zusammenhang mit Sex konfrontiert. Die formale Sexualerziehung behandelt Themen wie sexuelle Vielfalt und ein selbstbestimmter und genussvoller Umgang mit der eigenen SexualitĂ€t kaum bis gar nicht.

Reckitt x Hochschule Merseburg

Die Kooperation mit der Hochschule Merseburg, der einzigen Hochschule im deutschsprachigen Raum mit einem kostenfreien konsekutiven sexualwissenschaftlichen Studiengang, greift diesen Gedanken nun auf. Gemeinsam mit Reckitt verfolgen sie das Ziel, insbesondere junge Menschen mit einer zeitgemĂ€ĂŸen Sexualerziehung zu versorgen. Reckitt ist sich der Wichtigkeit einer umfĂ€nglichen Sexualerziehung in Schulen bewusst, denn insbesondere junge Menschen vertrauen auf das in der Schule erlernte Wissen* und Lehrer:innen sollten hierbei als wichtige Bezugs- und Vertrauenspersonen fungieren können. Als ersten Ausgangspunkt der Kooperation förderte Reckitt daher die Fortentwicklung des Curriculums fĂŒr die Ausbildung von Studierenden im Themenfeld der Sexuellen Bildung "SeBile". Bislang wurden klassische Themen der Sexualerziehung - wie Körperliche Entwicklung, sexuelle Selbstbestimmung und Vielfalt im Studium kaum behandelt, was mit der EinfĂŒhrung des Curriculums "Lieben lernen - Lieben lehren - Sexuelle Bildung fĂŒr das Lehramt 2.0" geĂ€ndert werden soll.

Studierende unterschiedlicher Disziplinen - zunĂ€chst vor allem Lehramt und Sozialer Arbeit - werden in dem neuen Curriculum insbesondere Themen der körperlichen und psychosexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, selbstbestimmter SexualitĂ€t und Vielfalt sowie der Mediennutzung dem aktuellen wissenschaftlichen Sachstand entsprechend praxis- und realitĂ€tsnah vermittelt. Außerdem wird die AufklĂ€rung zur Vermeidung von sexuell ĂŒbertragbaren Krankheiten und VerhĂŒtung behandelt.

"Vielfalt in der Liebe, die Möglichkeit fĂŒr jĂŒngere und auch Ă€ltere Menschen, eigene Entscheidungen zu treffen, auch im Hinblick auf ihre SexualitĂ€t ist uns als Unternehmen wichtig. FĂŒr einen selbstbestimmten Umgang mit SexualitĂ€t, der die Vermeidung von Risiken wie sexuellen Erkrankungen einschließt, aber auch gerade die lustvollen Momente des Sexuellen betont, ist Bildung unerlĂ€sslich. Der Zustand in Deutschland, dass LehrkrĂ€fte und FachkrĂ€fte anderer sozialer Bereiche, bislang meist nicht zu Themen des Sexuellen ausgebildet werden, schockiert uns - und veranlasst uns zur Förderung der bundesweit beispielhaften AktivitĂ€ten in der Curriculums-Entwicklung der Hochschule Merseburg", erlĂ€utert Roberto Pescatori, Regional Director & General Manager Health DACH & Nordics bei Reckitt, die HintergrĂŒnde der Zusammenarbeit.

"FĂŒr uns als Hochschule ist es eine besondere Anerkennung unserer Forschungsleistung, wenn ein international agierendes Unternehmen wie Reckitt auf uns aufmerksam wird und unsere Arbeit fördert. FĂŒr mich persönlich, als Ingenieur, ist der interdisziplinĂ€re Gehalt der Kooperation mit Reckitt besonders bedeutend: Von Angewandter Chemie bis Sexualwissenschaft ist unsere Hochschule regionaler Magnet. Wir sind in DER Chemie-Region Deutschlands und haben zudem den einzigen kostenfreien sexualwissenschaftlichen Studiengang. In beiden Bereichen sind wir fĂŒr die Bildung Schrittmacher. Und auch das Interesse an Vielfalt eint uns: Reckitt wirbt mit Videos fĂŒr die PRIDES von Toronto bis New York, als diversitĂ€tssensible Hochschule waren wir beim ersten PRIDE in Weißenfels! Es war mir wichtig und eine Freude, dort einen Beitrag fĂŒr weltoffene und diversitĂ€tsfreundliche Hochschulen zu halten", freut sich Prof. Dr. Markus Krabbes, Rektor der Hochschule Merseburg, ĂŒber die wachsende Kooperation.

"Als Hochschule Merseburg stehen wir fĂŒr Vielfalt und sind stolz auf unser innovatives Studienangebot, das von Automatisierungstechnik bis Sexualwissenschaft reicht. In einem VorgĂ€ngerprojekt von SeBiLe 2.0 haben wir ermittelt, dass rund 80 % der LehrkrĂ€fte im Studium nichts von Sexueller Bildung gehört haben, 92 % hatten keine Inhalte zur PrĂ€vention sexualisierter Gewalt. Auch bei den Wenigen, die entsprechende Inhalte hatten, sind die Inhalte meist nicht ausreichend fĂŒr HandlungsfĂ€higkeit in konkreten Situationen. Das versuchen wir bundesweit zu Ă€ndern. Das neu entwickelte Curriculum SeBiLe 2.0 zielt darauf, dass Kinder und Jugendliche ihrem Alter angemessen auch im Hinblick auf ihre sexuelle und geschlechtliche Entwicklung und Selbstbestimmung ernstgenommen werden. Die Schule hat in der Bundesrepublik seit den 1960ern, in der DDR seit den 1950ern den Auftrag, Kinder und Jugendliche altersangemessen ĂŒber körperliche Entwicklung, Geschlecht und SexualitĂ€t aufzuklĂ€ren - das Curriculum SeBiLe 2.0 zielt nun darauf, dass Lehramtsstudierende zur ErfĂŒllung dieses Auftrags fit gemacht werden", fĂŒgt Prof. Dr. Heinz-JĂŒrgen Voß, Projektleiter*in von "Sexuelle Bildung fĂŒr das Lehramt 2.0 - Lieben lernen | Lieben lehren" (SeBiLe 2.0), hinzu.

Das neue, zeitgemĂ€ĂŸe Curriculum wurde am Weltaidstag im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und die weiteren Schritte der Zusammenarbeit zwischen Reckitt und der Hochschule Merseburg fĂŒr 2024 erlĂ€utert.

FĂŒr sexuelle Sicherheit und Freiheit

Neben Projekten zur SexualaufklĂ€rung setzte sich Reckitt mit der Marke Durex dafĂŒr ein, Themen wie Sex und verschiedene SexualitĂ€t zu enttabuisieren. Die fehlende ReprĂ€sentation, die selbst heute noch herrscht, hindert viele Menschen daran, sich selbst besser kennenzulernen und mit ihrer SexualitĂ€t auseinanderzusetzen. Deshalb ist in einer Partnerschaft zwischen Durex und dem deutschen DJ und Produzenten Frans Zimmer die gemeinsame kreierte Befreiungshymne "Intersexion" entstanden, die jeden zu ermutigen soll, seine sexuellen Vorlieben auszuleben und sein wahres sexuelles Selbst zu entdecken. Zusammen verstehen sie die Herausforderungen des realen Lebens und verfolgen ihre gemeinsame Vision von sexueller Freiheit, Menschen eine Stimme zu geben und jeden dazu zu ermutigen, den persönlichen Weg zur sexuellen Selbstbefreiung einzuschlagen.

"Wir bei Reckitt möchten vermeintlichen Tabu-Themen Raum geben, um Unsicherheiten in Bezug auf Sex zu lösen, jeden dazu ermutigen, seine SexualitĂ€t zu erkunden sowie zu einer ausfĂŒhrlichen AufklĂ€rung beitragen. Ob mit der Zusammenarbeit mit der Hochschule Merseburg oder F/A/Q sowie mit Projekten wie der Partnerschaft zwischen Durex und DJ Alle Farben tragen wir unseren Teil dazu bei, eine Welt der sexuellen Sicherheit und Freiheit zu gestalten", ergĂ€nzt Roberto Pescatori.

* Durex Global Sex Survey 2022

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