Heuschnupfen: EMMETT Technique lindert Allergien durch Lymphdruck
28.06.2026 - 12:52:39 | boerse-global.de
Immer mehr Therapeuten setzen daher auf komplementäre Verfahren zur Unterstützung des Lymphsystems.
Sanfter Druck gegen Heuschnupfen
Die EMMETT Technique kommt ursprünglich aus Australien. Entwickelt hat sie Ross Emmett. Die Methode setzt auf gezielten leichten Druck auf bestimmte Punkte am Körper. Das soll den Lymphfluss fördern und das Immunsystem unterstützen.
Die Bremer Heilpraktikerin Barbara Schygulla erklärt: Eine spezielle Lymphsequenz könne Symptome von Heuschnupfen und hitzebedingte Beschwerden mildern. Eine Behandlung dauert 45 bis 60 Minuten. Empfohlen wird eine Anwendung ein- bis zweimal pro Woche. Wer allergisch reagiert, sollte bereits vier bis fünf Wochen vor dem erwarteten Pollenflug beginnen.
Qigong, Tanz und einfache Kühlung
Auch Bewegung hilft. In Bernau etwa gibt es wöchentliche Qigong- und Meditationskurse. Anfang Juli findet in der Dorfkirche Börnicke eine Veranstaltung mit Kristin Steinert statt. In Oberengstringen leitet Claudia Lizarazo Tanzkurse – Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für die Sommermonate.
Bei Hitzewellen raten Experten zu einfachen Mitteln: Coolpacks für zehn bis 15 Minuten im Nacken senken die Körpertemperatur. Auch nasse Handtücher zur Verdunstungskälte helfen. Die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte man meiden.
Gefährliche Wechselwirkungen mit Medikamenten
Die Medizin warnt vor den Risiken extremer Hitze. Gesundheitsminister Andreas Philippi wies darauf hin: Hohe Temperaturen verändern die Wirkung von Psychopharmaka – darunter Antidepressiva (SSRI, SNRI), Antipsychotika und Lithium. Patienten sollten täglich zwei bis drei Liter trinken. Bei Verwirrtheit oder verminderter Urinausscheidung ist sofort ein Arzt nötig. Die Dosierung darf niemand eigenständig anpassen.
Die EMMETT Technique hilft mit sanftem Druck auf bestimmte Punkte, den Lymphfluss zu fördern und Heuschnupfen-Symptome zu mildern – ohne Medikamente und ohne Risiko von Wechselwirkungen. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Bielometer zeigt Hitzebelastung in Echtzeit
Biel hat ein neues Monitoring-Tool: Das „Bielometer“ zeigt auf einer interaktiven Karte die Temperaturen in verschiedenen Stadtzonen. Sechs Messstationen liefern Echtzeitdaten und Prognosen. Entwickelt wurde es mit der Universität Bern.
Grasmilben und Eichenprozessionsspinner
In den bayerischen Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach breiten sich Grasmilben aus. Ihre Larven verursachen stark juckende Pusteln. Apotheken empfehlen kühlende Gele und Antihistaminika.
Gegen den Eichenprozessionsspinner genehmigte das Bundesumweltministerium im Juni 2026 den Einsatz von Bioziden – unter strengen Auflagen. Voraussetzung: Eine Gefahr für Gesundheit oder Baumbestand und keine Alternativen.
UV-Patches: Dermatologen skeptisch
Technologische Helfer wie UV-Patches stoßen auf Kritik. Die Dermatologin Ephsona Shencoru zweifelt an ihrer Zuverlässigkeit. Die Pflaster verfärben sich bei nachlassendem Schutz. Sicherer sei weiterhin das regelmäßige Nachcremen mit herkömmlichen Sonnenschutzmitteln.
Sommerhitze und Pollenflug belasten zunehmend – doch statt zu Antiallergika mit gefährlichen Wechselwirkungen zu greifen, können Sie mit einer sanften Lymphsequenz in 45-60 Minuten ganzheitlich unterstützen. Mehr zur EMMETT Technique erfahren
Hitzefrei für Schulen? Schweiz debattiert
In der Schweiz wird über bauliche Anpassungen diskutiert. Das Alterszentrum Acherhof in Schwyz kühlt Aufenthaltsräume mit Photovoltaik-gesteuerten Klimaanlagen auf 26 Grad. Die SP Luzern fordert mehr Kompetenzen für Gemeinden: Sie sollen bei extremer Hitze eigenständig „hitzefrei“ oder angepassten Unterricht anordnen können.
