Diebstahlschutz, Verkauf

iOS 17.3: Neuer Diebstahlschutz verzögert iPhone-Deaktivierung

Veröffentlicht am: 17.08.2026 um 08:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Vor Verkauf oder Reparatur muss die Aktivierungssperre im iPhone entfernt werden. iOS 17.3 kann den Prozess durch Sicherheitswartezeiten verlÀngern.
Nahaufnahme einer Hand, die ein Smartphone vor einem unscharfen, hellen Hintergrund hÀlt, um Einstellungen vorzunehmen. Illustration mit AI erstellt.

Vor dem Verkauf, der Reparatur oder einer geplanten Inzahlungnahme eines iPhones ist die Deaktivierung der systemeigenen „Wo ist?“-Funktion ein erforderlicher Schritt fĂŒr den rechtmĂ€ĂŸigen Besitzer. Diese Maßnahme ist notwendig, um die sogenannte Aktivierungssperre des GerĂ€ts dauerhaft zu entfernen und eine problemlose Übergabe an Dritte zu gewĂ€hrleisten.

Wie aktuelle Branchenberichte hervorheben, stellt die Aktivierungssperre einen Diebstahlschutz dar, der das Smartphone fest mit der Apple-ID des EigentĂŒmers verknĂŒpft.

Solange diese Funktion aktiv ist, kann das GerĂ€t selbst nach einem vollstĂ€ndigen ZurĂŒcksetzen auf die Werkseinstellungen nicht von einer anderen Person neu eingerichtet werden. FĂŒr den gewerblichen Wiederverkauf oder technische Serviceleistungen ist die Aufhebung dieser Bindung daher zwingende Voraussetzung.

Vorgehensweise bei der Deaktivierung

Der Prozess zur Deaktivierung der Funktion erfolgt direkt in den Systemeinstellungen des Mobiltelefons. Nutzer mĂŒssen hierfĂŒr den Pfad ĂŒber das EinstellungsmenĂŒ wĂ€hlen und auf den hinterlegten Namen der Apple-ID tippen.

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Im darauffolgenden UntermenĂŒ „Wo ist?“ kann die Option „Mein [GerĂ€t] suchen“ ausgewĂ€hlt und anschließend ausgeschaltet werden. Zur BestĂ€tigung dieses Vorgangs ist in der Regel die Eingabe des Passworts fĂŒr das verknĂŒpte Benutzerkonto erforderlich.

Sicherheitsverzögerungen durch erweiterten Diebstahlschutz

Besitzer neuerer GerĂ€teversionen mĂŒssen seit der EinfĂŒhrung von iOS 17.3 zusĂ€tzliche Sicherheitsfaktoren berĂŒcksichtigen. Der dort implementierte „Schutz fĂŒr gestohlene GerĂ€te“ kann den Prozess der Deaktivierung beeinflussen, sofern die Funktion vom Nutzer aktiviert wurde.

Befindet sich das iPhone an einem Ort, der vom System nicht als vertrauenswĂŒrdig eingestuft wird – etwa außerhalb des Zuhauses oder des Arbeitsplatzes –, greift ein mehrstufiger Verifizierungsprozess. In diesem Fall ist fĂŒr die Deaktivierung der „Wo ist?“-Funktion zwingend eine Authentifizierung mittels biometrischer Daten ĂŒber Face ID oder Touch ID erforderlich.

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Zudem sieht dieser Sicherheitsmechanismus eine obligatorische Wartezeit von einer Stunde vor, bevor kritische SicherheitsĂ€nderungen wirksam werden können. Nach Ablauf dieser Frist muss der Nutzer die IdentitĂ€t erneut biometrisch bestĂ€tigen, um den Vorgang abzuschließen.

Branchenexperten empfehlen daher, die Deaktivierung bereits rechtzeitig vor einem geplanten Termin zur Abgabe oder zum Verkauf durchzufĂŒhren, um Verzögerungen durch diese Schutzmaßnahmen zu vermeiden.

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