Apple, Datenschutzhürden

iOS 27: Apple baut Datenschutzhürden für Cloud-KI auf

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 01:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple führt in iOS 27 neue Datenschutzhinweise für Cloud-KI ein, während Meta öffentliche Instagram-Fotos ohne Zustimmung für KI-Training nutzt.

iOS 27 Datenschutz vs. Meta Muse: Apples Cloud-KI und Instagram-Training
Apple - Ein Smartphone, das Daten sicher an eine Cloud sendet, und daneben ein KI-generiertes Bild aus sozialen Medien. 10.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während Apple mit iOS 27 neue Datenschutzhürden für Cloud-KI aufbaut, zapft Meta mit Muse Image öffentliche Instagram-Profile an. Die Gegensätze könnten kaum größer sein.

Apple: Transparenz um jeden Preis

Die dritte Beta von iOS 27 bringt ein neues Berechtigungssystem für KI-Funktionen. Sobald Daten für Berechnungen an die Google Cloud übertragen werden sollen, erscheint ein Pop-up-Hinweis. Der Cloud-Partner darf die Daten nicht für das eigene Training nutzen. In den Einstellungen gibt es dafür den neuen Bereich „Intelligence & Siri“.

Die Leistungswerte der Beta sprechen für sich: Single-Core bei 3.421 Punkten, Multi-Core bei 8.897. Der Akkuverbrauch unter Last sank von 18 auf 14 Prozent. Doch die Premium-KI-Funktionen von Siri bleiben exklusiv: Nur das iPhone 17 Pro mit 12 GB RAM und einem iCloud+-Abonnement (2 TB, rund neun Euro monatlich) kommt in den Genuss.

Parallel stopfte Apple mit iOS 26.5.2 kritische Sicherheitslücken in Kernel, WebKit und WebRTC.

Meta: Muse Image nutzt Instagram-Fotos als Quelle

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Meta nutzt Ihre Instagram-Fotos ohne Nachfrage für KI-Training – und ein Opt-out ist versteckt. Dieser Leitfaden zeigt in 3 Schritten, wie Sie Ihre Bilder schützen und DSGVO-konform bleiben. Jetzt kostenlosen Schutz-Leitfaden anfordern

Meta hat Muse Image in den USA und auf WhatsApp sowie Instagram Stories gestartet. Das KI-Modell ist agentenbasiert: Es führt Websuchen durch und schreibt eigenen Code, um Ergebnisse zu verfeinern. Aktuell belegt es Platz zwei hinter GPT Image 2.

Die Besonderheit: Nutzer können öffentliche Instagram-Profile per @-Erwähnung als Bildquelle nutzen. Standardmäßig ist das aktiviert – ohne Benachrichtigung für die Profilinhaber. Ein Opt-out gibt es zwar in den Einstellungen, doch bereits erstellte KI-Bilder bleiben auch nach Löschung des Originalfotos in der Datenbank.

Regulatorische Fallstricke

Datenschützer warnen vor Identitätsmissbrauch und Deepfakes. Eine Prüfung durch europäische Behörden nach der DSGVO gilt als wahrscheinlich. Ab dem 2. August 2026 greift zudem der EU AI Act mit einer Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte. Meta setzt dafür auf das unsichtbare Wasserzeichen Content Seal.

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Ihre öffentlichen Instagram-Fotos können per @-Erwähnung als KI-Quelle dienen – ohne dass Sie benachrichtigt werden. Erfahren Sie, wie Sie das Opt-out setzen und bereits erstellte KI-Bilder löschen lassen. Meta Muse Image: So schützen Sie sich

WhatsApp hat seit Ende Juni eine weitere Neuerung: Nutzer können Benutzernamen reservieren – Kommunikation ohne Telefonnummer wird möglich. Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht, Kriminelle könnten die Funktion für Identitätsdiebstahl nutzen. Empfohlen wird ein Benutzernamenschlüssel.

Und bei der Apple Watch? watchOS 27 erlaubt Siri jetzt, laufende Timer zu verlängern. Die finalen Versionen aller Betriebssysteme von Apple erscheinen im Herbst 2026.

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