Apple, AirDrop

iOS 27: Apple beschleunigt AirDrop um 80 Prozent

14.06.2026 - 13:47:32 | boerse-global.de

Die Entwickler-Beta von iOS 27 zeigt deutliche LeistungssprĂĽnge, KI-gestĂĽtzte Bildbearbeitung und eine ĂĽberarbeitete Optik.

iOS 27 Beta: Mehr Tempo, KI-Fotos und neue Designsprache
Apple - A close-up of an iPhone screen displaying a futuristic, glowing interface with abstract data and UI elements, held by hands. 14.06.2026 - Bild: ĂĽber boerse-global.de

Die neue Betriebssystemversion bringt Tempo, clevere KI-Tools und lang ersehnte Funktionen.

Nur zwei Tage nach der WWDC26 am Freitag zeichnet sich ein klares Bild von iOS 27 ab: Apple hat nicht nur die großen Architekturänderungen präsentiert, sondern liefert mit der Entwickler-Beta eine Fülle von Verfeinerungen, die den Alltag mit dem iPhone spürbar verbessern dürften. Von rasanten Performance-Sprüngen bis hin zu professionellen Bildbearbeitungswerkzeugen – das Update hat es in sich.

Deutlich schneller: Bis zu 80 Prozent mehr Tempo

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Die erste Analyse der Beta zeigt beeindruckende Leistungssteigerungen. Apps starten im Schnitt 30 Prozent schneller als unter dem Vorgänger, der Wechsel zwischen verschiedenen Sperrbildschirmen legt ebenfalls um 30 Prozent zu. Besonders drastisch fällt der Sprung bei AirDrop aus: Datenübertragungen sollen bis zu 80 Prozent schneller sein. Auch die Fotomediathek reagiert nun um 70 Prozent flotter.

Visuell setzt Apple auf die neue Designsprache „Liquid Glass“ – inklusive eines eigenen Transparenzreglers für Oberflächenelemente. Ein lang gehegter Wunsch der Nutzer wird endlich erhört: Alarm und Klingelton lassen sich künftig unabhängig voneinander in der Lautstärke regeln. Das Kontrollzentrum wächst zudem auf ein 4x6-Raster für Widgets und zeigt einen permanenten Timer-Overlay an.

Schlau verbunden: Connectivity Assist und neue Tipp-Tools

Ein neues Feature namens Connectivity Assist soll für stabilere Verbindungen sorgen. Sobald das WLAN-Signal zu schwach wird, schaltet das iPhone automatisch auf mobile Daten um – ohne dass der Nutzer eingreifen muss. Die Netzauswahl wurde ebenfalls intelligenter gestaltet.

Auch bei der Eingabe gibt es Neuerungen:
* Nachrichten: Ein Zeichenwerkzeug und eine vollständige Markup-Integration sind neu. Das Texteingabefeld lässt sich in der Größe anpassen, Sprachnachrichten unterstützen variable Abspielgeschwindigkeiten.
* Tastatur: Die Funktion „Auto-Paste“ schlägt Texte zur Einfügung vor und beschleunigt so die Eingabe.
* Diktat: Eine Vorschau der „Advanced Dictation“ nutzt lokale KI-Modelle für höhere Genauigkeit.

KI im Rampenlicht: Fotos werden zum Profi-Studio

Die Fotos-App wird zur zentralen Bühne für künstliche Intelligenz. Mit „Spatial Reframing“ lässt sich der Bildausschnitt nachträglich verändern – das System generiert dabei neue Bildinhalte, um den Rahmen zu füllen. Die „Extend“-Funktion vergrößert ein Bild um bis zu 25 Prozent pro Seite, ist aber aus Qualitätsgründen auf eine Anwendung pro Foto beschränkt.

Allerdings zeigt sich in der Beta ein Problem beim „Clean Up“-Werkzeug: Statt Gesichter zu verwischen, um die Privatsphäre zu schützen, ersetzt die KI sie in manchen Fällen durch komplett neue, generierte Gesichter – ein potenzielles Datenschutz-Fiasko.

Für die Organisation gibt es einen neuen Filter „Von mir aufgenommen“ sowie Alben, die nach 30 Tagen automatisch ablaufen. iCloud-Freigabealben unterstützen nun Uploads in voller Auflösung und sind plattformübergreifend mit Android und Windows kompatibel.

Gesundheit, Privatsphäre und Notfall-Hilfe

Die Health-App wird um spezielle Tracking-Funktionen für Perimenopause und Menopause erweitert. Eine „Visual Intelligence“ kann Nährstoffscans durchführen.

In puncto Privatsphäre gibt es eine wichtige Änderung im „Mein iPhone suchen“-Netzwerk: Nutzer können ihren Standort vor bestimmten Personen verbergen – und das ohne dass eine Benachrichtigung an die blockierte Person gesendet wird. Für die Gerätewartung steht ein neuer „Recovery Assistant“ direkt auf dem Gerät zur Verfügung, der eine Systemwiederherstellung ohne externen Computer ermöglicht.

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Kompatibilität: Nicht alle iPhones können alles

iOS 27 läuft auf dem iPhone 11 und allen neueren Modellen. Doch die KI-Funktionen der „Apple Intelligence“-Suite bleiben den Top-Modellen vorbehalten: Sie benötigen ein iPhone 15 Pro oder neuer sowie 12 GB Arbeitsspeicher. Zudem sollen diese Features in der Europäischen Union zunächst nicht verfügbar sein.

Die öffentliche Beta von iOS 27 wird für Juli 2026 erwartet, die finale Version soll planmäßig im September 2026 an alle Nutzer ausgerollt werden.

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