Apple, KI-Diktat

iOS 27: Apple bringt KI-Diktat ohne Internet auf iPhones

13.06.2026 - 02:34:08 | boerse-global.de

Apples neue Diktierfunktion lÀuft komplett offline auf dem GerÀt, benötigt aber leistungsstarke Chips wie den M4 oder A19.

iOS 27 Beta: Apples Offline-KI-Diktat nur fĂŒr Top-Hardware
Apple - A close-up of a smartphone screen showing a voice dictation interface with sound waves and glowing text, held by a hand. 13.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Apple hat mit der ersten Entwickler-Beta von iOS 27 eine grundlegende Neuerung vorgestellt: „Advanced Dictation Preview“ – eine KI-gestĂŒtzte Sprach-zu-Text-Funktion, die komplett auf dem GerĂ€t lĂ€uft. Die Technik nutzt ein spezielles, hauseigenes Large Language Model namens „AFM Core Advanced“ und arbeitet ohne Internetverbindung.

Nur fĂŒr leistungsstarke Hardware

Die neue Diktierfunktion beherrscht Echtzeit-Transkription mit automatischer Großschreibung und Zeichensetzung. Allerdings stellt sie hohe Anforderungen an die Hardware. WĂ€hrend iOS 27 bis zum iPhone 11 abwĂ€rtskompatibel bleibt, ist die Diktier-KI nur auf bestimmten GerĂ€ten nutzbar:

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  • iPhone 17 Pro und iPhone Air
  • iPad mit M4-Chip
  • Mac mit M3-Chip – jeweils mit mindestens 12 GB RAM
  • Vision Pro 2 (M5-Chip)

In der aktuellen Beta-Version vom 12. Juni ist die Funktion standardmĂ€ĂŸig deaktiviert. Nutzer mĂŒssen sie manuell in den Tastatureinstellungen unter „Allgemein“ einschalten.

Apple Intelligence: Das große KI-Update

Die Diktier-Neuerung ist Teil der umfassenden KI-Offensive, die Apple auf der WWDC 2026 am 8. Juni vorgestellt hat. Die neue Systemarchitektur namens Apple Intelligence setzt fĂŒr die meisten generativen Aufgaben mindestens ein iPhone 15 Pro voraus.

Die Beta zeigt weitere Verbesserungen: Die Nachrichten-App erhĂ€lt „One-Tap-VorschlĂ€ge“ fĂŒr Antworten und eine neue „Zeichnen“-iMessage-App mit Markierungswerkzeugen. Auf Nutzerwunsch hin lĂ€sst sich das Mikrofon-Symbol im Texteingabefeld jetzt ĂŒber die Einstellungen ausblenden.

Die Leistungsdaten der Beta sprechen fĂŒr sich: App-Starts sind um rund 30 Prozent schneller, das Laden der Fotomediathek um 70 Prozent. AirDrop-Übertragungen sollen sogar um bis zu 80 Prozent zugelegt haben.

Siri wird schlauer – und bleibt neutral

Der ĂŒberarbeitete Sprachassistent kombiniert Apples eigene Foundation Models mit Google Gemini. Siri versteht nun besser den Bildschirminhalt und kann Aktionen ĂŒber verschiedene Apps hinweg ausfĂŒhren. So extrahiert der Assistent Informationen aus Nachrichten und Mails, um daraus KalendereintrĂ€ge oder Packlisten zu erstellen.

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Apple legt großen Wert auf Datenschutz: Die KI wurde angewiesen, eine neutrale, unpersönliche IdentitĂ€t zu wahren – ohne Geschlecht, NationalitĂ€t oder persönliche Geschichte. Nutzerdaten werden laut Apple nicht mit externen Partnern wie Google oder Nvidia geteilt.

Zeitplan: Public Beta im Juli, Finale im September

Die Entwickler-Beta von iOS 27 ist seit dem 8. Juni verfĂŒgbar. Eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich im Juli 2026. Die stabile Endversion soll planmĂ€ĂŸig im September 2026 erscheinen – pĂŒnktlich zum ĂŒblichen Herbst-Zyklus neuer Apple-Hardware.

de | wissenschaft | 69531006 |