iOS 27: Apple erweitert Clean-Up-Tool für größere Bildbearbeitungen
Veröffentlicht am: 27.07.2026 um 04:11 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Technologiekonzern Apple hat die Leistungsfähigkeit seiner bildgebenden Software innerhalb des kommenden Betriebssystems iOS 27 signifikant gesteigert. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Erweiterung des sogenannten „Clean Up“-Werkzeugs in der Fotos-App. Wie aktuelle Berichte am 26. Juli 2026 verdeutlichten, wurde das Tool dahingehend optimiert, dass nun auch größere Objekte aus Fotografien entfernt werden können, wobei eine verbesserte künstliche Intelligenz für eine präzisere Inhaltsfüllung der entstandenen Leerstellen sorgt.
Erweiterte Funktionen für die Bildbearbeitung
Die Aktualisierung des Clean-Up-Tools ermöglicht eine effektivere Entfernung von störenden Elementen und eine nahtlose Rekonstruktion von Hintergründen. Neben der verbesserten Objektentfernung führt Apple mit der Beta-Version von iOS 27 zwei weitere spezialisierte Funktionen ein: „Extend“ und „Spatial Reframing“. Während die „Extend“-Funktion dazu dient, Bildkanten durch plausible computergenerierte Ergänzungen zu erweitern, erlaubt „Spatial Reframing“ die nachträgliche Anpassung der Perspektive.
Branchenbeobachter merken an, dass das Clean-Up-Tool vor allem für eine geführte Bearbeitung konzipiert wurde und weniger auf vollautomatischen Realismus abzielt. Dennoch zeigten Tests der jüngsten Beta-Phase, dass die Funktion zur Kanten-Erweiterung bereits sehr konsistente Ergebnisse liefert, während die perspektivische Anpassung im aktuellen Entwicklungsstadium teilweise noch zu unregelmäßigen Resultaten führen kann. Ein wesentliches Merkmal der Software ist ihr nicht-destruktiver Charakter: Anwender können vorgenommene Änderungen jederzeit rückgängig machen und das Originalbild wiederherstellen.
Hardware-Voraussetzungen und Apple Intelligence
Der Einsatz dieser fortgeschrittenen Bildbearbeitungswerkzeuge ist eng an die Rechenleistung der Endgeräte gekoppelt. Das System setzt zwingend die Nutzung von „Apple Intelligence“ voraus. Die Funktionen stehen auf dem iPhone 15 Pro und dem iPhone 15 Pro Max sowie auf der gesamten iPhone 16-Serie zur Verfügung. Im Tablet- und Computersegment ist die Hardware-Unterstützung auf iPads mit A17 Pro-Chips oder M1-Prozessoren (sowie neuer) und auf Macs mit mindestens einem M1-Chip begrenzt.
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Im Gegensatz zu früheren Versionen nutzt das Haupt-Upgrade des Clean-Up-Werkzeugs innerhalb von iOS 27 auch Cloud-basierte Modelle, um die notwendige Rechenlast für die komplexen Infill-Berechnungen zu bewältigen. Dies markiert eine Weiterentwicklung der Strategie, die Apple bereits auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2026 vorgestellt hatte.
Transparenz und Missbrauchsprävention durch SynthID
Mit der Einführung dieser mächtigen KI-Werkzeuge adressiert Apple auch die wachsende Problematik von Bildmanipulationen. Das Unternehmen, das sich in der Vergangenheit eher zurückhaltend gegenüber tiefgreifenden KI-Bildbearbeitungen zeigte, setzt nun auf eine klare Kennzeichnung. Sämtliche Bilder, die mit den neuen Werkzeugen bearbeitet wurden, erhalten ein digitales SynthID-Wasserzeichen. Damit soll die Herkunft der Bearbeitung nachvollziehbar bleiben und einem potenziellen Missbrauch der Technologie vorgebeugt werden.
Die neuen KI-gestützten Funktionen machen das iPhone leistungsfähiger, bringen aber auch viele neue Fachbegriffe mit sich. Damit Sie bei Bezeichnungen wie Apple Intelligence oder iOS stets den Durchblick behalten, bietet dieses kostenlose Lexikon einfache Erklärungen für Einsteiger. In 10 Minuten die Apple-Sprache verstehen
Die neuen Fotowerkzeuge sind derzeit Bestandteil der Public Beta von iOS 27. Nach derzeitigem Stand wird die finale Veröffentlichung des Betriebssystems und damit die allgemeine Verfügbarkeit der erweiterten Funktionen für September 2026 erwartet. Damit schließt Apple zu Wettbewerbern auf, die bereits ähnliche generative Füll- und Löschfunktionen in ihren Ökosystemen etabliert haben, setzt jedoch durch die Integration in das eigene Sicherheitskonzept und die spezifische Hardware-Bindung auf einen kontrollierten Rollout.
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