iOS 27: Apple integriert Googles Gemini – mit Datenschutz
21.06.2026 - 23:58:14 | boerse-global.de
Apple integriert künstliche Intelligenz von Google in sein neues Betriebssystem – und setzt dabei auf Datenschutz.
Die Entwickler-Beta von iOS 27 ist da – und sie zeigt, wohin die Reise bei Apple geht. Im Zentrum steht eine grundlegend überarbeitete Siri, die auf Googles KI-Modell Gemini setzt. Die Partnerschaft hatten beide Konzerne im Januar 2026 bekannt gegeben. Der Clou: Die neue Siri durchforstet persönliche Daten wie Nachrichten, E-Mails, Notizen und Kalendereinträge, um kontextbezogene Antworten zu liefern.
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Tester berichten von beeindruckenden Fähigkeiten. Die KI findet etwa den nächsten Personal-Training-Termin oder ermittelt die Stornierungsfrist eines Hotels aus archivierten E-Mails. Die Oberfläche zeigt sich mit einem schwebenden, durchscheinenden Orb – und erkennt sogar historische Ereignisse auf Fotos.
Noch nicht perfekt: Beta-HĂĽrden und Regionssperren
Doch der frühe Testlauf offenbart auch Schwächen. Die Spracherkennung kämpft mit Akzenten, und die Integration in die Health-App zeigt Softwarefehler. Zudem ist die neue Siri hardwarehungrig: Sie benötigt mindestens 8 GB RAM und 7 GB freien Speicher – das bedeutet iPhone 15 Pro oder neuer. In der EU und in China bleibt die Funktion in dieser Phase komplett gesperrt.
Praktische Helfer fĂĽr den Alltag
Neben dem Sprachassistenten bringt iOS 27 mehrere „Apple Intelligence"-Funktionen für den täglichen Gebrauch. Eine neue Rechnungsteilungs-Funktion in Apple Cash erlaubt es, einen Kassenbon zu fotografieren und automatisch Zahlungsaufforderungen zu versenden. Das System schlägt zudem Passwort-Updates vor, wenn es schwache oder kompromittierte Zugangsdaten erkennt.
In der Nachrichten-App erscheinen Ein-Tipp-Vorschläge für Fotos, Erinnerungen und Kalendereinträge. Ein „Call Context"-Feature zeigt während Service-Anrufen relevante Buchungsinformationen aus E-Mails an. Der Kalender versteht natürliche Spracheingaben, und Safari ordnet Tabs automatisch nach Themen. Die meisten dieser Prozesse laufen lokal auf dem Gerät – ein klares Bekenntnis zum Datenschutz.
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Design und Hardware: Liquid Glass und neue Exklusiv-Features
Optisch setzt Apple auf ein verfeerteres „Liquid Glass"-Design. Ein neuer Regler in den Systemeinstellungen erlaubt die Echtzeit-Anpassung von Transparenz und Farbton für Menüs, Widgets und Systemfelder. Die Apps Apple Music und Podcasts unterstützen nun den Querformat-Modus, und in Nachrichten gibt es neue Zeichenwerkzeuge.
Eine exklusive Funktion kommt für die erwarteten Modelle iPhone 17 Pro, Pro Max und iPhone Air: die „Advanced Dictation Preview". Sie läuft komplett offline und setzt automatisch Satzzeichen und Großschreibung – möglich durch Apples hauseigenes Foundation Model (AFM) Core Advanced. Diese Geräte werden voraussichtlich mit 12 GB RAM ausgestattet sein.
Karten, Geldbörse und Dienste im Update
Auch die Kern-Apps bekommen Zuwachs. Apple Maps erhält verbesserte Flyover-Ansichten und „Local Lists" für die Navigation. Die Wallet-App unterstützt digitale Mitgliedskarten und erweiterte Hotel-Schlüsselfunktionen.
Apple Music führt eine Lyrik-Übersetzung in sieben Sprachen und einen „AutoMix"-Modus ein. Fitness+ startet ein spezielles Programm namens „Strong Through Menopause" sowie neue „Time to Walk"-Folgen. Der „Wo ist?"-Dienst erlaubt künftig das Teilen des Standorts für benutzerdefinierte Zeiträume oder die Pause bis Tagesende.
Die öffentliche Beta soll bereits im Juli 2026 starten – dann können auch Nicht-Entwickler die neuen Funktionen testen. Der offizielle Release für alle Nutzer ist für den Herbst 2026 geplant.
