iOS 27: Apple rüstet Siri mit generativer KI aus
29.06.2026 - 12:43:26 | boerse-global.de
Apple hat die erste Entwickler-Beta von iOS 27 veröffentlicht – und setzt dabei voll auf künstliche Intelligenz. Der Sprachassistent Siri erhält ein fundamentales Update, das ihn endlich auf Augenhöhe mit ChatGPT und Co. bringen soll.
Am heutigen Montag startete der iPhone-Konzern die Testphase für sein nächstes großes Betriebssystem-Update. Zeitgleich mit iOS 27 Beta 1 und 2 erschien auch iOS 26.6 Beta 2. Im Mittelpunkt der Neuerungen steht eine komplett überarbeitete Siri, die erstmals auf generative KI setzt.
Siri wird zum KI-Assistenten mit Gedächtnis
Die neue Siri agiert mit proaktivem Kontextbewusstsein und versteht komplexe Anfragen deutlich besser als bisher. Statt nur einfacher Sprachbefehle kann der Assistent nun ganze Gespräche führen. Eine eigenständige App-Oberfläche erinnert an moderne Large Language Models wie GPT.
Besonders praktisch: Die Funktion „Schreibe mit Siri“ erlaubt das Diktieren und Verfassen von Texten per Sprachsteuerung. Noch beeindruckender ist die automatische Passwortänderung – erkennt das System, dass Zugangsdaten kompromittiert wurden, wechselt es diese selbstständig.
Für Ordnung sorgt ein neues Konversations-Management: Nutzer können einzelne Unterhaltungen löschen, umbenennen oder anpinnen. Auch die Kurzbefehle-App profitiert von der KI-Integration – komplexe Automatisierungen lassen sich künftig per Sprachbefehl erstellen.
Kinderschutz und Sicherheit im Fokus
Apple erweitert die Kindersicherung mit zwei neuen Funktionen: „Fragen vor dem Surfen“ und „Zeitkontingente“ geben Eltern feinere Kontrollmöglichkeiten über die Bildschirmzeit ihrer Kinder.
Die „Wo ist?“-App erhält ein visuelles Update. Nutzer können jetzt individuelle Zeiträume für die Standortfreigabe festlegen oder die Weitergabe komplett pausieren. Gegen Betrugsversuche empfiehlt Apple weiterhin die Filterung unbekannter SMS, das Stummschalten unbekannter Anrufer sowie den aktivierten Geräteschutz.
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Wallet wird zum digitalen Tresor
Die Wallet-App macht einen großen Schritt nach vorn. Per Kamera lassen sich physische Ausweise und Karten durch Scannen des Barcodes importieren – Siri verarbeitet die Daten sicher. Die neue „Wallet-Insights“-Funktion analysiert Ausgaben und wiederkehrende Transaktionen. Die Datenverarbeitung erfolgt über eine Apple-Tochter, um die Privatsphäre zu schützen. Allerdings scheint die Funktion in der ersten Beta noch nicht vollständig aktiviert zu sein.
KI für Fotos und Musik
Die Fotos-App bekommt KI-gestützte Werkzeuge: „Räumliche Neurahmung“ und eine verbesserte „Bereinigen“-Funktion entfernen störende Elemente mit realistischer Bildergänzung. Eine neue Sammlung namens „Von mir aufgenommen“ sortiert Screenshots automatisch aus der Hauptgalerie aus.
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Wann kommt iOS 27 für alle?
Nach den Entwickler-Betas vom 29. Juni plant Apple die öffentliche Beta für Mitte Juli – konkret zwischen dem 13. und 14. Juli. Die finale Version für alle Nutzer wird für September 2026 erwartet, pünktlich zur neuen iPhone-Generation.
Über 40 Leistungsverbesserungen und deutlich schnellere AirDrop-Geschwindigkeiten verspricht das Update. Doch es gibt eine Warnung: Bereits am 27. Juni wiesen Beobachter darauf hin, dass die „Liquid Glass“-Design-Elemente auf älteren Geräten (iPhone 13 bis iPhone 16) zu Leistungsproblemen führen können. Besitzer dieser Modelle sollten mit dem Update vorsichtig sein.
