iOS 27 Beta: Apple plant Kamera-AirPods und faltbares iPhone
04.07.2026 - 02:53:20 | boerse-global.de
Der am 3. Juli 2026 veröffentlichte Code enthält Referenzen zu einem Gerät mit dem Codenamen „B790" – einer Audio-Hardware, die Bilder aus zwei Perspektiven verarbeiten kann. Brancheninsider tippen auf eine High-End-Variante namens AirPods Ultra.
Kameras in den Stielen: Was die Software verrät
Die Beta beschreibt ein System für visuelle Intelligenz – eine Funktion, mit der das Gerät Sehenswürdigkeiten, Texte und Gegenstände erkennen kann. Konkret nennt der Code Beispiele wie den Eiffelturm oder eine Kaffeetasse. Die Verarbeitung soll über Infrarotkameras laufen.
Um Datenschutzbedenken auszuräumen, ist offenbar eine Privacy-LED vorgesehen, die bei aktiver Kamera leuchtet. Analysten vermuten die Optik in den Stielen der Ohrhörer. Die Idee: Der Nutzer muss das iPhone nicht aus der Tasche holen – die AirPods erfassen die Umgebung und leiten die Daten zur KI-Analyse an das gekoppelte Gerät weiter.
Entwicklungsstopp oder nur Verzögerung?
Die Hinweise im Code sind eindeutig – doch der Projektstatus bleibt widersprüchlich. Im Mai 2026 berichtete Bloomberg noch von fortgeschrittenen Tests. Am 3. Juli 2026 jedoch behauptete der Leaker Kosutami, Apple habe die Arbeit an dem Projekt gestoppt.
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Branchenbeobachter sehen darin eher eine strategische Verzögerung als eine endgültige Absage. Mögliche Gründe: Siri sei noch nicht reif für die visuelle Verarbeitung, globale Chip-Engpässe bremsen die Entwicklung, und die Datenschutzprotokolle müssten verfeinert werden. Trotz der Gerüchte um eine Pause halten mehrere Quellen an einem Launch Ende 2027 fest.
Apples Wearable-Offensive: Mehr als nur Ohrhörer
Das B790-Projekt ist nur ein Teil einer größeren Strategie. Der iOS 27-Code unterscheidet klar zwischen den kamerabestückten AirPods, den AirPods Pro 3 (Codename B788) und einer separaten Entwicklung für Augmented-Reality-Brillen (Codename N50). Sowohl die Brille als auch die Kamera-AirPods sollen in der zweiten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen.
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Doch damit nicht genug: Apple experimentiert offenbar mit weiteren Formfaktoren – darunter eine KI-gesteuerte Anstecknadel und ein faltbares iPhone Ultra. Für das Foldable sollen intern Produktionsvolumen von rund zehn Millionen Einheiten geplant sein.
Die Botschaft ist klar: Apple setzt auf ambient Computing. Künftige Geräte sollen die Umgebung über Kameras erfassen, ohne dass der Nutzer aktiv eingreifen muss. Die AirPods Ultra wären der erste Schritt in diese Richtung – falls sie denn kommen.
