iOS 27: iPhone und AirPods Pro 3 werden zum Fitness-Tracker
Veröffentlicht am: 31.08.2026 um 07:04 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das kommende Betriebssystem iOS 27 erweitert die Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten mit Apple-Geräten erheblich. Durch das Update lassen sich das iPhone und die AirPods als kombiniertes Fitness-Tracking-System nutzen. Damit werden Funktionen zugänglich, die bislang exklusiv der Apple Watch vorbehalten waren.
Integration von Herzfrequenzmessung und GymKit
Im Zentrum der neuen Fitness-Funktionen stehen die AirPods Pro 3, die laut Berichten von Ende August mit einem integrierten Herzfrequenzsensor ausgestattet sind. Die erfassten Vitaldaten werden direkt an die Fitness-App des iPhones übertragen.
Zudem unterstützen die neuen Kopfhörer GymKit, was eine nahtlose Verbindung mit kompatiblen Fitnessgeräten in Fitnessstudios ermöglicht. Für eine präzise Lokalisierung verfügen die AirPods Pro 3 darüber hinaus über Ultra-Wideband-Technologie (UWB).
Trotz dieser Erweiterungen zeigen erste Tests aus den vergangenen Tagen, dass das System noch Einschränkungen aufweist. So aktualisierte sich der sogenannte „Exercise Ring“ in der Fitness-App ohne die Kopplung mit einer Apple Watch bislang nicht. Dennoch bietet die Kombination aus iPhone und AirPods Pro 3 erstmals eine ernstzunehmende Alternative für Nutzer, die während des Trainings auf die Smartwatch verzichten möchten.
Erweiterte Funktionen für Kopfhörer mit H2-Chip
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Nicht nur das Spitzenmodell profitiert von der neuen Software. Auch andere Modelle, die mit dem H2-Chip ausgestattet sind – darunter die AirPods Max 2, die AirPods 4 sowie die AirPods 3 und Pro 2 – erhalten Zugriff auf erweiterte Features. Dazu gehört die Übertragung von Fitnessdaten an GymKit-fähige Geräte.
Zudem führt iOS 27 für diese Modelle einen Equalizer sowie eine feiner justierbare adaptive Geräuschunterdrückung ein. Die Bedienung wird durch neue Gestensteuerungen ergänzt; so soll beispielsweise das Ablehnen oder Annehmen von Anrufen durch Kopfschütteln möglich sein.
Trotz der Funktionsvielfalt verzichtet Apple weiterhin auf eine eigenständige AirPods-App. Sämtliche Konfigurationen bleiben wie gewohnt in den Systemeinstellungen des iPhones integriert.
Optimierungen bei Find My und künstlicher Intelligenz
Die „Find My“-Anwendung erfährt unter iOS 27 eine Generalüberholung und bietet künftig eine einheitliche Karten-Oberfläche. Eine Neuerung ist die automatische Standortfreigabe: Das System erkennt, wenn das iPhone nicht mitgeführt wird, und wechselt die Standortübermittlung automatisch auf die Apple Watch. Dies soll sowohl mit Mobilfunk- als auch mit GPS-Modellen der Uhr funktionieren.
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Im Bereich der künstlichen Intelligenz liegt der Fokus des Updates auf Qualitätsverbesserungen bei bestehenden Werkzeugen wie Genmoji und dem Image Playground. Zudem ist die Integration von KI-Modellen von Drittanbietern vorgesehen.
Für Nutzer in der Europäischen Union bleibt der Zugang zu Siri AI jedoch vorerst eingeschränkt; die Funktionen stehen hier voraussichtlich nur auf Mac und Apple TV zur Verfügung, während die Sprachassistenz insgesamt zunächst nur auf Englisch operiert.
Kompatibilität und Veröffentlichung
Die Veröffentlichung von iOS 27 wird für Mitte September erwartet, wobei der 16. September als wahrscheinlicher Termin gilt. Dies folgt auf ein für den 9. September geplantes Ereignis rund um das iPhone 18 Pro. Das Betriebssystem ist mit Geräten ab dem iPhone 11 kompatibel.
Für die Installation sollten Nutzer etwa 10 Minuten einplanen. Es wird darauf hingewiesen, dass es unmittelbar nach dem Update zu einer temporären Verlangsamung des Geräts kommen kann, da das System im Hintergrund eine umfassende Spotlight-Indexierung durchführt.
