iOS 27 Public Beta: Apple bringt generative KI auf breiter Front
Veröffentlicht am: 20.07.2026 um 13:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat am heutigen Montag die öffentliche Beta von iOS 27 veröffentlicht. Das Update bringt generative Künstliche Intelligenz auf breiter Front in die Apple-Welt.
Der Schritt folgt auf die bereits Anfang Juli gestartete watchOS 27 Public Beta und markiert einen Wendepunkt: Erstmals integriert Apple umfassende KI-Funktionen direkt ins Betriebssystem. Für deutsche Nutzer gibt es jedoch eine wichtige Einschränkung.
Tempo-Sprung und neues Design
Die technischen Verbesserungen von iOS 27 können sich sehen lassen. Apps starten zwischen 30 und 40 Prozent schneller, AirDrop-Übertragungen sind bis zu 80 Prozent flotter, und die Fotobibliothek öffnet sich rund 70 Prozent schneller. Apple hat also ordentlich an der Systemoptimierung geschraubt.
Optisch setzt der Konzern auf die Designsprache „Liquid Glass" – eine transparente Glas-Optik, die Nutzer per Schieberegler anpassen können. Hinzu kommen 11 neue Widgets und die Möglichkeit, die Uhrzeit auf dem Sperrbildschirm frei zu positionieren.
Praktische Neuerungen: Ein nativer Zwischenablagen-Manager, ein Offline-Wiederherstellungsmodus sowie Querformat-Unterstützung für Erinnerungen und Wetter. Die Kamera-App beherrscht nun die Dual-Aufnahme, und in Fotos lassen sich Einzelbilder aus Videos speichern. Kompatibel ist iOS 27 mit dem iPhone 11 und allen neueren Modellen.
Siri wird zum KI-Assistenten
Das Herzstück des Updates ist die Integration generativer KI. Siri wurde grundlegend überarbeitet und basiert auf Apples eigenen Foundation Models – mit Technologie, die an Google Gemini angelehnt ist. Der Sprachassistent kann nun auf E-Mails, Nachrichten und Fotos auf dem Gerät zugreifen, um kontextbezogene Antworten zu liefern.
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Doch die volle KI-Power bleibt der iPhone 15 Pro-Serie und neueren Modellen vorbehalten. Zudem müssen Nutzer auf eine Warteliste, um bestimmte Siri-Funktionen freizuschalten.
Der Haken für Europa: Aufgrund regulatorischer Hürden sind die KI-Features von Siri in Deutschland und China vorerst nicht verfügbar. Frühe Tester berichten zudem, dass Siri auf der Apple Watch nur mit einem iPhone in der Nähe voll funktionsfähig ist.
watchOS 27: Schlanker, aber exklusiver
Die watchOS 27 Public Beta, die bereits in der vergangenen Woche an Tester ausgeliefert wurde, bringt eine eigene Siri-KI-App und ein dynamisches App-Raster. Neue Gesundheitsfunktionen erkennen Menopause und Perimenopause, ergänzt durch verbesserte Laufmetriken und ein unabhängiges Workout-Buddy-Tool.
Drastisch fällt der Schritt bei der Hardware-Kompatibilität aus: Apple hat die Unterstützung für die Series 6, 7 und 8 sowie die erste Generation der SE und Ultra gestrichen. Grund sind die hohen Anforderungen der neuen KI- und Gestensteuerung. Unterstützt werden nun nur noch die Series 9 und neuer, die Ultra 2 und neuer sowie die SE 3.
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Besitzer der Apple Watch Ultra 3 erhalten exklusive Features wie konversationsfähige Siri und die präzise Ortung im „Wo ist?"-Netzwerk.
Ausblick: Neue Hardware und Chip-Strategie
Parallel zur iOS-Beta hat Apple auch die erste Public Beta von macOS 27 „Golden Gate" veröffentlicht. In den USA startete zudem die jährliche „Back to School"-Aktion mit Geschenkkarten bis zu 150 Dollar.
Für die Zukunft zeichnet sich ein neues iPad mini mit OLED-Display ab, das für Oktober 2026 erwartet wird. Intern scheint Apple die M6-Pro-, Max- und Ultra-Chips zu überspringen, um die M7-Familie schneller auf den Markt zu bringen. Der M7 Ultra soll bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen – speziell für KI-Server konzipiert.
Die aktuellen Public Betas gelten als stabil, dennoch empfehlen Entwickler ein Backup vor der Installation. Die Akkulaufzeit kann vorübergehend sinken, und manche Drittanbieter-Apps könnten noch nicht voll kompatibel sein. Die finale Version von iOS 27 wird für September 2026 erwartet.
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