iPhone 18: Apple forciert eigenes C2-Modem gegen Qualcomm-EngpÀsse
Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 13:34 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple forciert den Umstieg auf hauseigene Modem-Technik. Grund sind anhaltende LieferengpÀsse bei Qualcomm. Der Wechsel soll das iPhone 18 unabhÀngiger machen und den Datenschutz verbessern.
Chip-EngpÀsse beschleunigen Wechsel auf C2-Modem
Qualcomm hat Probleme, genug Modems fĂŒr die iPhone-18-Produktion zu liefern. Apple reagiert und treibt die Entwicklung des internen âC2â-Modems voran. FĂŒr iPhone 18 Pro und das Ultra-Modell erwarten Beobachter einen weitgehenden Umstieg auf die Apple-eigene Funktechnik.
Qualcomm-CEO Cristiano Amon rechnet bereits damit, dass der Umsatzanteil seines Unternehmens bei Apple-Modems auf unter 20 Prozent sinkt. Die stĂ€rkere Integration der Hardware bietet laut Experten auch Sicherheitsvorteile: Durch die volle Kontrolle ĂŒber die Modem-Architektur kann Apple den Datenfluss zwischen Funkmodul und Hauptprozessor besser absichern. Das reduziert potenzielle Schwachstellen, die bei Chips von Drittanbietern entstehen können.
RekordumsÀtze trotz angespannter Lieferketten
Trotz der Chip-Probleme lÀuft das GeschÀft prÀchtig. Im dritten Quartal des GeschÀftsjahres 2026 stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 109,4 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn legte sogar um 27 Prozent auf 29,8 Milliarden US-Dollar zu. Das iPhone-Segment wuchs dabei um 22 Prozent auf 54,25 Milliarden US-Dollar.
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Apple-Chef Tim Cook betont jedoch: Die Nachfrage ĂŒbertraf die Erwartungen, die Versorgung mit kombinierten Chipsystemen (SoC) und Speicherkomponenten bleibt angespannt. Analysten der UBS rechnen damit, dass die Lieferprobleme bis ins GeschĂ€ftsjahr 2027 anhalten. Neben dem iPhone sind auch iPad und Mac betroffen â verschĂ€rft durch den hohen Bedarf an KI-Infrastruktur.
FĂŒhrungswechsel und Preisprognosen
Die iPhone-18-Serie erscheint voraussichtlich im September. Marktbeobachter wie Jeff Pu von GF Securities erwarten deutlich höhere Preise fĂŒr die Pro-Modelle. Grund sind teurere 2-Nanometer-Chips sowie gestiegene Preise fĂŒr DRAM- und NAND-Speicher. Im GesprĂ€ch ist ein Aufpreis von bis zu 300 US-Dollar gegenĂŒber den VorgĂ€ngern.
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Zeitgleich steht ein Wechsel an der Konzernspitze an: Tim Cook ĂŒbergibt im September an John Ternus. Unter der neuen FĂŒhrung dĂŒrfte Apple den Kurs der vertikalen Integration fortsetzen â mit eigenen Chip-Designs gegen Lieferkettenrisiken.
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