Apple, Zweiklassengesellschaft

iPhone 18: Apple schafft Zweiklassengesellschaft bei KI-Funktionen

Veröffentlicht am: 05.07.2026 um 07:56 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples kommende iPhone-18-Reihe spaltet sich in KI-taugliche Pro-Modelle und basische Standardvarianten. Höhere Preise zeichnen sich ab.

iPhone 18 Serie: KI-Features schaffen neue Zweiklassengesellschaft
Schlankes, futuristisches Smartphone mit leuchtender, ätherischer blauer Wellenform auf dem Bildschirm, die KI und Sprachbefehle darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Die kommende iPhone 18-Serie zeigt einen wachsenden Leistungsunterschied zwischen Standard- und Profi-Modellen. Grund dafür sind die hohen Anforderungen der nächsten Generation künstlicher Intelligenz.

Während das Basismodell und das günstigere iPhone 18e einen RAM-Sprung erhalten, reicht die Hardware für die spektakulärsten Neuerungen von iOS 27 nicht aus. Das könnte viele Käufer vor eine schwierige Entscheidung stellen.

Speicherlücke bremst KI-Funktionen aus

Die Standardmodelle erhalten voraussichtlich 9 Gigabyte Arbeitsspeicher – ein bescheidener Anstieg von einem Gigabyte gegenüber den aktuellen Einstiegsgeräten. Branchenkenner sind sich jedoch einig: Dieser Zuwachs reicht nicht.

Die fortschrittlichsten „Apple Intelligence"-Funktionen benötigen mindestens 12 Gigabyte RAM. Konkret betroffen sind die anpassbare Siri-Stimme mit verschiedenen Ausdrucksweisen sowie eine verbesserte Spracherkennung für präzisere Diktate. Diese Features machen Siri erst richtig natürlich und lebendig.

Die volle KI-Power bleibt den teureren Modellen vorbehalten: iPhone 18 Pro, Pro Max und das neue Ultra-Modell – möglicherweise ein Faltgerät – kommen alle mit 12 Gigabyte RAM. Auch das iPhone Air der zweiten Generation sowie die aktuellen Pro-Modelle der iPhone-17-Reihe sollen die Funktionen unterstützen.

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Die Basis-iPhones setzen auf den A20-Chip, doch die konkrete Hardware-Auslegung – sechs Speicherbausteine zu je 1,5 Gigabyte – verhindert den Einsatz der leistungsfähigeren On-Device-Modelle. Diese wären nötig für Echtzeit-Sprachadaption und kontextbezogene Aufgabenautomatisierung.

Preise könnten deutlich steigen

Die veränderten Spezifikationen fallen in eine Zeit knapper Komponenten. Marktbeobachter rechnen mit Preiserhöhungen zwischen 100 und 200 Euro für die neue Serie. Grund sind steigende Kosten für RAM und NAND-Flash-Speicher sowie eine allgemeine Knappheit bei modernen Halbleiterchips.

Um die Lieferengpässe abzufedern, sucht Apple offenbar nach neuen Partnern. Der Konzern soll erwägen, Arbeitsspeicher vom chinesischen Hersteller CXMT zu beziehen. Das könnte die Produktion stabilisieren und die Kosten im Rahmen halten.

iOS 27: KI-Update mit Hindernissen

Die neuen KI-Fähigkeiten kommen mit iOS 27, dessen öffentliche Beta für Juli 2026 erwartet wird. Das System soll bis hinunter zum iPhone 11 laufen – die besten Siri-Funktionen bleiben jedoch dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten.

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Die Siri-KI-Suite startet im Herbst als Beta, zunächst mit Opt-in und möglicherweise einer Warteliste. Daneben bringt iOS 27 zahlreiche weitere Neuerungen:

  • Hintergrundbild-Erweiterungen und fotorealistische Image-Playground-Ausgaben
  • Natürliche Sprachverarbeitung für Erinnerungen, Kalendereinträge und Siri-Kurzbefehle
  • Safari-Tab-Organisation und Inline-Antworten auf Android-Nachrichten
  • Visuelle Updates wie Liquid-Glass-Design-Elemente und einen Transparenz-Regler

Die Hardware erscheint gestaffelt: iPhone 18 Pro, Pro Max und Ultra kommen voraussichtlich im September 2026. Das Standard-iPhone 18 und iPhone 18e folgen dann im März 2027.

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