iPhone 18 Pro: A20-Chip mit 2-Nanometer-Prozess und 30% Effizienzgewinn
Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 02:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ein neuer Leak des als Fixed Focus Digital bekannten Weibo-Nutzers befeuert die Diskussion um den kommenden A20-Pro-Chip, der im iPhone 18 Pro zum Einsatz kommen soll. Demnach soll der Chip 18 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent bessere Energieeffizienz im Vergleich zum A19 Pro bieten. Der Leak wurde am 18. August 2026 bekannt.
Erster 2-Nanometer-Chip von TSMC
Laut den Angaben soll der A20 Pro der erste Chip sein, der im TSMC-2-Nanometer-Prozess gefertigt wird, möglicherweise mit sogenanntem WMCM-Packaging. Der Prozess arbeitet mit GAA-Transistoren (Gate-All-Around), einer neuen Transistorarchitektur, die im Vergleich zu bisherigen FinFET-Designs als effizienter gilt.
Macworld ordnet die kursierenden Prozentwerte allerdings ein: Die genannten 18 Prozent Leistungs- und 30 Prozent Effizienzsteigerung entsprächen in erster Linie den generellen Zielwerten des TSMC-N2-Prozesses selbst – nicht zwingend der tatsächlichen Leistung des fertigen Apple-Chips. Wie stark sich die Verbesserungen am Ende im iPhone niederschlagen, hänge von Apples eigenen Designentscheidungen ab.
Macworld schätzt, dass der A20 Pro real eher rund 15 Prozent schnellere CPU-Leistung sowie 20 bis 30 Prozent schnellere GPU-Leistung erreichen könnte. Auch News18 nennt für den Chip eine ähnliche Größenordnung von bis zu 15 Prozent mehr Leistung bei 30 Prozent besserer Energieeffizienz.
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Deutlich höhere Chipkosten
Der technologische Fortschritt hat laut Cult of Mac seinen Preis: Die Kosten für den A20-Pro-Chip werden auf rund 280 US-Dollar geschätzt – ein Anstieg von 80 Prozent gegenüber dem Vorgängerchip. Cult of Mac geht davon aus, dass sich dies auch auf den Endkundenpreis auswirken könnte: Der Preis des iPhone 18 Pro könnte demnach um 250 bis 300 US-Dollar steigen.
Auch Marktforscher rechnen mit steigenden Gesamtkosten für das Gerät. Laut TrendForce dürfte die sogenannte Bill of Materials, also die Summe der Materialkosten, im Jahresvergleich um etwa 38 Prozent zulegen. GSMArena beziffert den möglichen Anstieg sogar auf bis zu 40 Prozent.
Mögliche Verzögerungen durch Speicherknappheit
News18 berichtet zudem von möglichen Lieferproblemen: Das aufwendige WMCM-Packaging-Verfahren könnte sich durch eine Speicherknappheit verzögern. Betroffen seien Wafer im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar, die derzeit bei TSMC feststecken sollen.
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Weitere Ausstattungsmerkmale und Preisspekulationen
Neben dem neuen Chip soll das iPhone 18 Pro laut dem Leak von Fixed Focus Digital auch ein kleineres Dynamic Island, ein neues C2-Modem, eine Kamera mit variabler Blende sowie einen größeren Akku erhalten – beim Pro Max soll die Akkukapazität um 10 Prozent steigen.
Bei den Preisen gehen die kursierenden Schätzungen auseinander: Während GSMArena einen möglichen Startpreis von 1.399 US-Dollar nennt, spricht Indiatimes von möglichen Preisen von 1.099 US-Dollar für das Pro-Modell und 1.199 US-Dollar für das Pro-Max-Modell. Der Marktstart des iPhone 18 Pro wird laut Indiatimes für September 2026 erwartet.
Da es sich bei sämtlichen Angaben um Leaks und Schätzungen handelt, bleibt abzuwarten, welche der genannten Werte sich mit der offiziellen Vorstellung tatsächlich bestätigen. Insbesondere die Frage, wie stark sich höhere Chipkosten auf den Endkundenpreis auswirken, dürfte für Kaufinteressierte im Vorfeld der Markteinführung von besonderem Interesse sein.
