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iPhone 18 Pro: Apples teuerster Launch mit 1.450 Euro Einstiegspreis

Veröffentlicht am: 29.07.2026 um 05:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple startet Produktion des iPhone 18 Pro und Pro Max. Trotz günstigerer Displays steigen die Endverbraucherpreise durch höhere Speicher- und Chipkosten deutlich.

iPhone 18 Launch: Apple plant teuerste Pro-Modelle aller Zeiten
Hochwertiges Smartphone-Silhouette im Nahaufnahme auf reflektierender Oberfläche, die zukünftige Mobiltechnologie repräsentiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple bereitet den teuersten iPhone-Launch der Geschichte vor – die Preise steigen deutlich.

Im chinesischen Zhengzhou hat Foxconn mit der Fertigung des iPhone 18 Pro und Pro Max begonnen. Der Konzern bereitet sich auf einen der wichtigsten Produktlaunches seiner Geschichte vor, der für September 2026 erwartet wird. Während Apple bei den Display-Komponenten deutliche Preisnachlässe aushandeln konnte, treiben steigende Kosten für Speicherchips und den neuen Prozessor die Endverbraucherpreise nach oben.

Display-Kosten sinken um 20 Prozent

Apple hat bei den OLED-Panels für das iPhone 18 Pro Max kräftig nachverhandelt. Branchenkreisen zufolge liefern Samsung Display und LG Display die Bildschirme für umgerechnet rund 62 Euro pro Stück. Das ist ein Preisnachlass von knapp 20 Prozent im Vergleich zu den geschätzten 75 Euro für das iPhone 17 Pro Max.

Die neuen Panels nutzen Samsungs M16-OLED-Material, das für höhere Energieeffizienz optimiert ist. Analysten sehen in diesen Einsparungen einen strategischen Schachzug: Apple will die massiven Mehrkosten bei Halbleitern und Speicherbausteinen zumindest teilweise kompensieren.

Speicher-Inflation treibt Preise

Trotz der günstigeren Displays rechnen Marktexperten mit einem deutlichen Preisanstieg. Ein weltweiter Preisschub bei DRAM- und NAND-Flash-Speichern sowie die teure Fertigung des neuen A20-Pro-Chips in 2-Nanometer-Technologie treiben die Herstellungskosten in die Höhe.

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Laut Counterpoint Research könnte die Materialliste für das 1-Terabyte-Modell des Pro Max um umgerechnet rund 280 Euro steigen. Marktforscher von IDC erwarten für den US-Markt einen Aufschlag von 95 bis 190 Euro. In Europa dürften die Preise entsprechend höher ausfallen – Analysten rechnen mit einem Einstiegspreis von etwa 1.450 Euro für das iPhone 18 Pro.

Technische Neuerungen im Detail

Die Pro-Serie bringt gleich mehrere Hardware-Sprünge. Der A20 Pro-Chip wird erstmals in 2-Nanometer-Technologie gefertigt – ein Quantensprung in der Rechenleistung. Erstmals sollen 12 Gigabyte Arbeitsspeicher Einzug halten, um die KI-Funktionen und iOS 27 flüssig zu bedienen.

Die Kamera erhält ein 48-Megapixel-Hauptobjektiv mit variabler Blende. Die Dynamic Island wird um 35 Prozent schmaler – auf rund 13,5 Millimeter. Das schafft mehr Platz auf dem Bildschirm. Der Akku des Pro Max soll zwischen 5.100 und 5.200 Milliamperestunden fassen. Ein neues C2-Modem mit Satelliten-5G-Unterstützung soll die Konnektivität verbessern.

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Gestaffelter Launch-Plan

Apple verändert seine Veröffentlichungsstrategie. Im September 2026 kommen nur die Pro-Modelle und das neue faltbare iPhone Ultra auf den Markt. Das Standard-iPhone 18 und das günstigere iPhone 18e folgen erst im Frühjahr 2027.

Mit dieser gestaffelten Auslieferung konzentriert Apple seine Produktionskapazitäten auf die margenstarken Pro-Modelle zur wichtigen Weihnachtssaison. Um die hohen Einstiegspreise abzufedern, plant der Konzern offenbar ein neues Leasing-Programm ab umgerechnet rund 28 Euro monatlich.

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