Face-ID-Bug, Geräte

iPhone 18 Pro: Face-ID-Bug lässt Geräte abstürzen und neustarten

Veröffentlicht am: 23.09.2026 um 00:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple verkleinert die Dynamic Island und ermöglicht drei Live Activities. Nutzer melden zugleich Displayeffekte und Face-ID-Abstürze in Apps.

iPhone 18 Pro: Kleinere Dynamic Island, neue Face-ID-Probleme
Ein steriler Reinraum mit hochpräzisen optischen Fertigungsmaschinen und glänzenden Metalloberflächen. Illustration mit AI erstellt.

Seit dem Verkaufsstart des iPhone 18 Pro am 18. September richten Tech-Analysten den Blick auf Details der Dynamic-Island-Funktion, die bislang wenig Beachtung fanden. Hinter der optischen Verkleinerung der Anzeige verbirgt sich eine überarbeitete Hardware-Architektur samt erweiterter Multitasking-Fähigkeiten – begleitet von ersten Nutzerberichten über Displayauffälligkeiten und Softwareprobleme rund um Face ID.

Kleinere Insel durch neue Sensor-Anordnung

Wie 9to5Mac, Slashgear und Applesfera berichteten, ist die Dynamic Island beim iPhone 18 Pro rund 25 Prozent kleiner als beim Vorgängermodell. Möglich wurde dies, weil Apple die Face-ID-Infrarotkamera erstmals unter das Display verlegt hat.

Laut Indiatimes verbleiben lediglich die Selfie-Kamera und der Dot-Projector sichtbar in der Aussparung, während die IR-Kamera für die Gesichtserkennung nun unsichtbar in der oberen linken Displayecke sitzt. Tom's Guide, Trusted Reviews und iLounge erklärten, dass dafür jeder zweite Pixel über dem betreffenden Bereich fehlt, damit Infrarotlicht durch das Panel dringen kann.

Mehr Live Activities gleichzeitig

Die kompaktere Bauweise geht laut 9to5Mac und Slashgear mit einer funktionalen Erweiterung einher: Die Dynamic Island unterstützt nun bis zu drei Live Activities gleichzeitig, zuvor waren es zwei. Auch bei nur zwei aktiven Anzeigen bleibt laut 9to5Mac mehr Platz für die zweite Aktivität – sie zeigt etwa die verbleibende Timer-Zeit an, statt wie bisher nur ein Icon einzublenden.

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Laut votrebatterie.com positioniert sich die Insel damit als eine Art Informationszentrum für Timer, Musik, Anrufe und Navigation, mit Fokus auf kontextuelle, diskrete Anzeige anstelle permanenter Benachrichtigungen – ausgelegt auf Multitasking-Szenarien. Die Dynamic Island war ursprünglich 2022 im iPhone 14 Pro eingeführt worden, wie 9to5Mac in Erinnerung rief.

Verzerrter Bereich nahe der Uhr

Einige Nutzer berichten von einem leicht verzerrten Bereich in der Nähe der Uhrzeitanzeige, der bei niedriger Helligkeit auffällt. Laut Mikroskopaufnahmen von iFixit, über die macobserver.com berichtete, ist der Effekt mit bloßem Auge kaum sichtbar, kann durch Fotos jedoch verstärkt wirken.

Nutzerberichte variieren dabei zwischen sofort sichtbarer Pixelbildung und keinerlei wahrnehmbarem Unterschied. Apple hat den Effekt bislang nicht als Displayproblem anerkannt und kein Reparaturprogramm angekündigt. Bei starker Verfärbung, Linien, Flimmern oder Verzerrungen außerhalb des eigentlichen Sensorbereichs sollen sich Betroffene laut dem Bericht direkt an Apple wenden.

Face ID: Neue Prozessarchitektur mit Nebenwirkungen

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Laut Apples Support-Dokumentation, auf die sich AppleInsider bezog, ergänzt das Unternehmen Face ID um zusätzliche Bilddaten, die gegen eine gespeicherte mathematische Gesichtsdarstellung abgeglichen werden. Verarbeitet werden diese Daten im hardwareisolierten Secure Exclave, auf den weder iOS noch Apps, Nutzer oder Apple selbst zugreifen können.

Der Secure Exclave wurde mit den M4- und A18-Prozessoren eingefĂĽhrt. AppleInsider zufolge betrifft die Umstellung eher die Geschwindigkeit als die Genauigkeit der Erkennung, doch einige Nutzer melden bereits langsamere Lesezeiten und Authentifizierungsfehler.

Seit dem Marktstart häufen sich zudem Berichte über Abstürze und Neustarts bei Face-ID-Nutzung innerhalb von Apps – nicht beim regulären Entsperren. Scheitert etwa in Passwörtern, Safari Private Browsing oder Apple Wallet ein erster Authentifizierungsversuch und tippt der Nutzer erneut auf „Face ID erneut versuchen", friert das Gerät laut techtimes.com ein und startet neu. 9to5Mac konnte den Fehler auf mindestens einem europäischen Gerät reproduzieren; Kernel-Level-Logs zeigten dabei den Eintrag „panic-full".

In einem Reddit-Thread bestätigten 22 von 24 Antworten das Problem, ein Nutzer eines Pro-Max-Modells berichtete von drei Neustarts an einem einzigen Tag, darunter einer während einer Apple-Wallet-Transaktion. 9to5Mac und MacRumors vermuten einen Softwarefehler in iOS 27 als Ursache, keinen Hardwaredefekt.

Das iPhone 18 Pro startet laut techtimes.com bei 1.199 US-Dollar – 100 Dollar mehr als im Vorjahresmodell.

Mehr zum Thema bei AppleInsider: „iPhone 18 Pro uses images & secure exclave in Face ID system“

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