iPhone-Diebstahlschutz: Apple aktiviert Face ID und einstĂĽndige Sperre
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 08:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple hat den Diebstahlschutz für iPhones grundlegend verschärft. Seit dem Update auf iOS 26.4.1 im April ist die Funktion „Stolen Device Protection“ automatisch aktiv – ohne dass Nutzer etwas einstellen müssen. Das System erkennt unbekannte Orte und verlangt dann zwingend eine biometrische Authentifizierung per Face ID oder Touch ID.
Bei besonders kritischen Sicherheitsänderungen greift zudem eine einstündige Sicherheitsverzögerung. Wer also etwa das Apple-ID-Passwort zurücksetzen will, muss doppelt warten: erst die Stunde abwarten, dann erneut per Biometrie bestätigen.
Neue Anti-Snatching-Funktion in Entwicklung
Laut Branchenberichten arbeitet Apple an einer weiteren Schutzebene. Eine künftige Anti-Snatching-Funktion soll Beschleunigungssensor und Apple Watch kombinieren: Wird das iPhone gewaltsam aus der Hand gerissen, sperrt es sich sofort. Der Wiederverkaufswert eines entsperrten iPhones liegt bei rund 1.000 Euro – ein gesperrtes Gerät bringt oft nur noch etwa 200 Euro.
Das Update selbst enthielt keine Sicherheitslücken oder CVE-Kennungen. Es ist Teil einer umfassenderen Strategie, Diebstähle wirtschaftlich unattraktiv zu machen.
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SofortmaĂźnahmen bei Verlust
Die Sicherheitsrichtlinien vom Juli 2026 betonen die Bedeutung des „Wo ist?“-Netzwerks. Es ortet Geräte selbst dann, wenn sie ausgeschaltet oder offline sind. Bei Modellen ab dem iPhone 11 ermöglicht ein Ultrabreitband-Chip die Offline-Ortung über energiesparende Bluetooth-Signale.
Experten raten zu folgenden Schritten:
- Verloren-Modus sofort aktivieren – über iCloud oder ein anderes Apple-Gerät. Das sperrt den Bildschirm und deaktiviert Apple Pay.
- Keine Telefonnummer auf dem Sperrbildschirm – Betrüger nutzen sie für Phishing-Angriffe.
- Kontrollzentrum sperren – sonst können Diebe den Flugmodus aktivieren und die Ortung unterbrechen.
- Bei aussichtsloser Lage: Daten löschen – das Gerät aber im „Wo ist?“-Netzwerk lassen, damit die Aktivierungssperre erhalten bleibt.
Telekom warnt vor Phishing-Welle
Am 24. und 25. Juli 2026 warnte die Telekom Millionen Kunden vor gezielten Phishing-Kampagnen. Kriminelle verschicken Nachrichten, die angeblich von Apple oder Google stammen. Die Empfänger werden auf gefälschte Webseiten gelockt, um Passcodes oder Apple-ID-Zugangsdaten abzugreifen.
Die Telekom rät: Geräte ausschließlich über offizielle Portale als verloren melden – nicht auf SMS über ein „gefundenes“ Gerät reagieren. Verdächtige Nachrichten lassen sich per Kurzwahl 7726 melden. Zudem empfiehlt sich eine Anzeige bei der Polizei mit IMEI oder Seriennummer – Voraussetzung für Versicherungsleistungen.
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Ausblick auf iOS 27
Im Herbst 2026 erwartet Apple-Nutzer das nächste große Update. iOS 27 verspricht Leistungssteigerungen von bis zu 30 Prozent und unterstützt Hardware ab dem iPhone 11. Neue KI-Funktionen für Siri und die Fotoverwaltung sind geplant – allerdings vorerst nicht für Nutzer in der EU.
Weitere Neuerungen: eine eigenständige Passwort-App und verbesserte Kindersicherung. Ob die Anti-Snatching-Funktion bereits mit iOS 27 kommt oder später folgt, ist noch offen.
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