Fold, Apple

iPhone Fold: Apple startet Massenproduktion mit 10 Millionen Einheiten

04.07.2026 - 09:24:48 | boerse-global.de

Apple erhöht die Fertigungsmenge des faltbaren iPhones auf zehn Millionen Stück. Der Marktstart ist für September 2026 geplant.

Apple iPhone Fold: Produktion auf 10 Millionen Einheiten verdoppelt
Fold - Teilweise geöffnetes, ultradünnes Falt-Smartphone ohne sichtbaren MagSafe-Ring, in einer Hand vor futuristischem Hintergrund. 04.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple erhöht die Produktionsziele für sein erstes Falt-Smartphone drastisch. Der iPhone-Hersteller rechnet offenbar mit einem Verkaufsschlager.

Der Einstieg in das Segment der Falt-Smartphones rückt näher. Nach monatelangen Spekulationen verdichten sich die Hinweise, dass Apple noch in diesem Jahr sein erstes faltbares Modell auf den Markt bringen wird. Das Gerät, das intern als iPhone Ultra oder iPhone Fold bezeichnet wird, soll laut Branchenkreisen in einer deutlich höheren Stückzahl vom Band laufen als ursprünglich geplant.

Produktionsstart und Terminplan

Die Massenproduktion des neuen Falt-Flaggschiffs soll bei Apples langjährigem Fertigungspartner Foxconn Ende Juli anlaufen. Die initiale Produktionsmenge wurde demnach auf 10 Millionen Einheiten hochgesetzt – ein deutlicher Anstieg gegenüber früheren Schätzungen von 7 bis 8 Millionen Stück. Das spricht für großes Vertrauen in die Nachfrage.

Der Marktstart ist für den 8. oder 9. September 2026 vorgesehen, zeitgleich mit der Vorstellung der iPhone-18-Serie. Während das Falt-Modell noch im September in den Handel kommen soll, könnten die Standardmodelle der nächsten Generation erst Anfang 2027 folgen.

Design-Kompromisse: Dünn statt MagSafe

Das Design des faltbaren iPhones scheint weitgehend festzustehen. Prototypen und Dummy-Modelle, die im Frühjahr 2026 die Runde machten, zeigen ein Buch-Design mit extrem flachem Profil. Zusammengeklappt soll das Gerät nur rund 4,5 Millimeter dick sein – ein Wert, der selbst aktuelle Flaggschiffe unterbietet.

Doch diese Schlankheit hat offenbar ihren Preis. Auf den geleakten Abbildungen fehlt die typische MagSafe-Ladespule auf der Rückseite. Branchenanalysten vermuten, dass die magnetische Halterung schlicht keinen Platz im dünnen Gehäuse findet. Stattdessen könnte Apple auf einen seitlich angebrachten Touch-ID-Sensor setzen. Einige Quellen halten jedoch auch eine Unter-Display-Lösung für Face ID für möglich.

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Technische Daten im Überblick

Die Hardware des iPhone Fold liest sich beeindruckend:

  • Displays: 7,8 Zoll faltbares OLED-Innendisplay, 5,5 Zoll Außenbildschirm
  • Scharnier: Gefertigt aus Flüssigmetall oder einer Titanlegierung, um die Display-Falte zu minimieren
  • Kameras: Duale 48-Megapixel-Rückkameras, 18-Megapixel-Frontkamera
  • Prozessor: A20 Pro im 2-Nanometer-Verfahren
  • Arbeitsspeicher: 12 GB LPDDR5X
  • Speicher: 256 GB bis 2 TB
  • Akku: 5.400 bis 5.800 mAh mit 40-Watt-Schnellladung

Software und Preis: Luxus hat seinen Preis

Das neue Betriebssystem iOS 27 soll spezielle Funktionen für faltbare Displays mitbringen – darunter Split-Screen-Multitasking und Unterstützung für den Apple Pencil. Das wäre ein klares Signal an die Produktivitäts-Nutzer.

Der Preis dürfte jedoch viele abschrecken. Schätzungen zufolge wird das iPhone Fold zwischen 1.999 und 2.500 Euro kosten. Damit wäre es das teuerste iPhone aller Zeiten und würde sich direkt mit Samsungs Galaxy Z Fold-Reihe messen.

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Zum Start soll das Gerät offenbar nur in begrenzten Farbvarianten erscheinen. In den bisherigen Design-Leaks taucht vor allem Weiß als dominierende Farbe auf.

Ob Apple mit dem iPhone Fold den gleichen Erfolg feiern kann wie mit der ursprünglichen iPhone-Einführung, wird sich zeigen. Fest steht: Der Druck auf die Konkurrenz wächst – und der Markt für Falt-Smartphones bekommt einen neuen, mächtigen Spieler.

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