iPhone Ultra: Apples erstes Falt-Smartphone kostet ĂŒber 2.000 Dollar
Veröffentlicht am: 08.09.2026 um 18:23 Uhr | Redaktion boerse-global.deAm 9. September wird die offizielle PrĂ€sentation des ersten faltbaren Smartphones von Apple erwartet. Das als iPhone Ultra bezeichnete GerĂ€t markiert den Einstieg des Technologiekonzerns in dieses Marktsegment und soll Berichten zufolge neue MaĂstĂ€be bei Design und Preisgestaltung setzen. Marktbeobachter rechnen mit einem Verkaufspreis von ĂŒber 2.000 US-Dollar.
UltradĂŒnnes Design und neue Scharnier-Technik
Das iPhone Ultra soll im sogenannten Book-Style-Design erscheinen, vergleichbar mit anderen faltbaren GerĂ€ten auf dem Markt. Es verfĂŒge laut Branchenberichten ĂŒber ein 7,8-Zoll-Innendisplay und ein 5,5-Zoll-AuĂendisplay. Ein besonderes Merkmal sei die GehĂ€usedicke: Im geöffneten Zustand erreiche das GerĂ€t lediglich eine Tiefe von 4,5 mm.
Um die bei faltbaren Bildschirmen oft kritisierte Falz in der Mitte des Displays zu minimieren, setze Apple auf ein Scharnier aus FlĂŒssigmetall. Dieses Material solle nicht nur die Ăsthetik verbessern, sondern auch die langfristige Haltbarkeit der Mechanik gewĂ€hrleisten. Angetrieben werde das Smartphone vom neuen A20-Pro-Chip, der die notwendige Rechenleistung fĂŒr das groĂe Display und Multitasking-Anwendungen bereitstelle.
Technische Kompromisse bei Kamera und Biometrie
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Trotz der Positionierung im obersten Preissegment deuten Vorabberichte darauf hin, dass Apple bei der Hardware-Ausstattung signifikante Kompromisse eingeht. So verzichte das iPhone Ultra auf eine Telephoto-Kamera. Das Kamerasystem auf der RĂŒckseite bestehe stattdessen aus zwei 48-Megapixel-Sensoren, die fĂŒr Weitwinkel- und Ultraweitwinkelaufnahmen zustĂ€ndig sind.
Der Branchenexperte Mark Gurman merkte hierzu an, dass das Fehlen des optischen Zooms fĂŒr einige potenzielle KĂ€ufer ein Hindernis darstellen könnte, er jedoch davon ausgehe, dass die Mehrheit der Kunden das GerĂ€t dennoch erwerben werde.
Auch bei der Sicherheitstechnik gibt es VerĂ€nderungen. Anstelle der gewohnten Gesichtserkennung Face ID komme Touch ID zum Einsatz. Der Fingerabdrucksensor sei entweder direkt im Einschaltknopf oder in der Seitentaste des GehĂ€uses integriert. Zudem verzichte das Modell auf den bei aktuellen Pro-Modellen eingefĂŒhrten Action-Button. Die LautstĂ€rketasten seien bei diesem Design ungewöhnlicherweise an der Oberkante des GehĂ€uses platziert.
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Fokus auf eSIM und KonnektivitÀt
In Bezug auf die KonnektivitĂ€t setzt Apple beim iPhone Ultra offenbar konsequent auf digitale Standards. Das GerĂ€t verzichte vollstĂ€ndig auf einen physischen SIM-Kartenslot und werde als reines eSIM-Modell vertrieben. Als Modem komme voraussichtlich das C2-Modell zum Einsatz, welches jedoch keine mmWave-5G-UnterstĂŒtzung bieten soll.
Hinsichtlich der Ladetechnik herrscht in der Branche noch Uneinigkeit. WĂ€hrend Mark Gurman berichtet, dass MagSafe im GerĂ€t enthalten sei, widersprechen andere Berichte dieser Darstellung. Das preisliche GefĂŒge fĂŒr das neue Flaggschiff wird auf eine Spanne zwischen 1.999 und 2.299 US-Dollar geschĂ€tzt, was das iPhone Ultra zum teuersten Smartphone im aktuellen Portfolio des Herstellers machen wĂŒrde.
