iPhone Ultra: Apples Falt-Handy kostet 2.200 Euro im September
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 02:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der iPhone-Hersteller bereitet eine der größten Produktwellen seiner Geschichte vor – mit gestaffelten Launch-Terminen und einem komplett neuen Design.
Apple bricht mit seinen Traditionen. Statt alle neuen iPhones im September zu präsentieren, plant der Konzern aus Cupertino eine gestaffelte Einführung. Nur die Premium-Modelle der iPhone-18-Reihe sowie ein völlig neues Falt-Handy sollen pünktlich im Herbst 2026 erscheinen. Die Standardmodelle folgen erst im Frühjahr 2027. Parallel dazu steht eine beispiellose Offensive bei den Macs an: Elf verschiedene Modelle sollen innerhalb von zwei Jahren ein Update erhalten.
Gestaffelter iPhone-Start und das Falt-Handy
Die Strategie ist klar: Apple setzt künftig noch stärker auf seine Premium-Segmente. Im September 2026 – Brancheninsider tippen auf den 9. oder 14. September – sollen das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und ein völlig neues Falt-Modell namens „iPhone Ultra" auf den Markt kommen. Die Massenproduktion der Pro-Modelle läuft bereits bei Foxconn auf Hochtouren.
Das „iPhone Ultra" wird zum Prestigeprojekt: Ein 7,8 Zoll großes Innen-Display, ein 5,5 Zoll Außenbildschirm und ein Preis von umgerechnet rund 2.200 Euro. Doch die Technik macht Probleme. Die Fertigung des Scharniers und des flexiblen Displays bereitet Schwierigkeiten – Analysten rechnen mit Lieferverzögerungen von bis zu zwei Monaten.
Die Standardmodelle – das iPhone 18 und ein mögliches „iPhone Air" oder „iPhone 18e" – müssen sich gedulden. Sie werden erst im Frühjahr 2027 erwartet.
Technische Neuerungen und höhere Preise
Die Pro-Modelle kommen mit einem A20 Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Das verspricht eine deutliche Leistungssteigerung bei gleichzeitig besserer Energieeffizienz. Hinzu kommt ein C2-Modem für schnellere Mobilfunkverbindungen.
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Die Kamera erhält eine variable Blende – eine Technik, die mehr Kontrolle über Licht und Schärfentiefe ermöglicht. Das Dynamic Island wird um rund 35 Prozent verkleinert und misst nur noch 13,49 Millimeter.
Dafür müssen Käufer tiefer in die Tasche greifen. Das iPhone 18 Pro Max könnte um 200 bis 300 Dollar teurer werden – der Einstiegspreis läge dann bei umgerechnet rund 1.300 Euro. Als Farben sind Silber, Grau, Hellblau und ein neues „Dark Cherry" im Gespräch. Traditionelle dunkle Töne wie Space Grau könnten entfallen.
Die große Mac-Offensive
Apple plant eine der umfassendsten Aktualisierungen seiner Mac-Reihe seit Jahren. Elf Modelle sollen innerhalb von 24 Monaten überarbeitet werden. Den Auftakt macht im Herbst 2026 ein neues 14-Zoll MacBook Pro mit dem M6-Chip und ein überarbeiteter 24-Zoll iMac. Der iMac wird teurer: Statt bisher rund 1.200 Euro soll er etwa 1.400 Euro kosten.
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Der Zeitplan im Überblick:
- Spätherbst 2026 bis Frühjahr 2027: Ein High-End-MacBook mit OLED-Touchscreen und flacherem Design – möglicherweise als „MacBook Ultra" vermarktet.
- Frühjahr 2027: Updates für das MacBook Air und die zweite Generation des MacBook Neo. Das Neo erhält einen A19 Pro-Chip und 12 Gigabyte RAM – zum Preis von rund 650 Euro.
- 2028: Ein MacBook Air mit OLED-Display.
Auch die Desktop-Modelle bleiben nicht außen vor. Mac mini und Mac Studio bekommen Updates mit M5 Pro-, M6- und M5 Max- oder Ultra-Chips. Allerdings gibt es hier aktuell Lieferschwierigkeiten: Für bestehende Modelle betragen die Wartezeiten zehn bis 14 Wochen, bedingt durch anhaltende chip-Engpässe. Ein OLED-iMac ist zwar in der Entwicklung, wird aber nicht im Herbst 2026 erwartet.
Die Frage bleibt: Kann Apple die ambitionierten Zeitpläne einhalten? Die Chip-Knappheit und die technischen Hürden beim Falt-Handy zeigen, dass selbst der Branchenriese nicht vor Lieferketten-Problemen gefeit ist.
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