iPhone Ultra: Apples Foldable mit flüssiger Metalllegierung kommt
Veröffentlicht am: 03.06.2026 um 05:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple bringt sein erstes faltbares Smartphone auf den Markt. Das „iPhone Ultra“ setzt auf eine neuartige Hightech-Legierung.
Am 2. Juni 2026 verdichten sich die Hinweise aus der Industrie: Apples erster Foldable, intern als „iPhone Ultra“ bezeichnet, hat die finale Designphase erreicht. Das Besondere: Das Scharnier des Geräts soll aus einer flüssigen Metalllegierung bestehen. Ein Schritt, der die Haltbarkeit deutlich verbessern und den bei Konkurrenzgeraten typischen Knick im Display minimieren soll. Erste Prototypen wurden bereits an Mobilfunkanbieter weltweit zur Netz- und Feldtests ausgeliefert.
Ob faltbar oder klassisch – wer neu in die Apple-Welt einsteigt, steht oft vor einer Fülle an neuen Funktionen und Begriffen. Dieser kostenlose Ratgeber hilft Ihnen, Ihr neues iPhone von Anfang an sicher und ohne Fachjargon zu bedienen. Kostenlosen PDF-Guide für iPhone-Einsteiger jetzt sichern
Materialinnovation für mehr Stabilität
Die Entscheidung für ein Scharnier aus flüssigem Metall ist das Ergebnis einer langjährigen Technologie-Partnerschaft. Bereits im August 2010 sicherte sich Apple eine exklusive Lizenz von Liquidmetal Technologies – für mindestens 10,9 Millionen Euro. Der Vertrag wurde 2015 verlängert. Bislang verwendete Apple das amorphe Metall nur für kleinere Bauteile wie SIM-Auswurfwerkzeuge. Mit dem iPhone Ultra käme es erstmals in einer strukturell tragenden Rolle zum Einsatz.
Laut technischen Daten aus der Lieferkette bietet die gewählte Legierung ein besseres Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht als Titan oder Edelstahl. Ihre hohe Elastizität ermöglicht es dem Material, nach Verformung in die Ursprungsform zurückzukehren. Branchenanalysten erwarten dadurch eine deutlich verbesserte Langzeit-Planheit des Displays. Bereits im März 2025 identifizierte der Analyst Ming-Chi Kuo den chinesischen Hersteller Dongguan EonTec als exklusiven Lieferanten für diese Spezialkomponenten.
Technische Daten und Design
Zwischen dem 31. Mai und dem 2. Juni 2026 tauchten im Netz Bilder von Attrappen und Fertigungsvideos auf, die einen detaillierten Blick auf das Design erlauben. Das iPhone Ultra soll ein Book-Style-Faltdesign erhalten: ein 7,8 Zoll großes inneres OLED-Display und ein 5,5 Zoll großes cover-Display. Im aufgeklappten Zustand misst das Gerät rund 4,5 Millimeter Dicke, geschlossen sind es zwischen 9 und 9,5 Millimeter.
Zu den internen Spezifikationen, die von Branchen-Insidern geteilt werden, gehören:
- Prozessor: Der A20 oder A20 Pro, gefertigt im 2nm-Verfahren (N2) von TSMC.
- Akku und Kühlung: Ein Akku mit über 5.000 mAh Kapazität, unterstützt von einer Vapor-Chamber-Kühlung zur Wärmeableitung.
- Gehäuse: Ein Rahmen aus einer Kombination von Titan und Aluminium.
- Biometrie: Statt Face ID soll ein Touch ID-Sensor in die Seitentaste integriert werden.
- Konnektivität: Integration des C2-Modems und eine Umstellung auf reine eSIM-Lösungen – der physische SIM-Slot könnte entfallen.
Das Design verzichtet Berichten zufolge auf einige traditionelle Features wie MagSafe und eine dedizierte Telekamera. Stattdessen setzt Apple auf eine Dual-Kamera auf der Rückseite mit 48-Megapixel-Sensoren.
Mit neuen Modellen wie dem iPhone Ultra halten auch viele neue Fachbegriffe Einzug in die Apple-Welt. Damit Sie bei Bezeichnungen wie iOS, eSIM oder AirDrop nicht den Überblick verlieren, erklärt dieses Gratis-Lexikon die 53 wichtigsten Begriffe in einfachen Worten. Das große iPhone-Lexikon kostenlos herunterladen
Produktionsplan und Marktpositionierung
Die Entwicklung des iPhone Ultra läuft auf Hochtouren. Die Massenproduktion soll bereits im Juli 2026 anlaufen, einige Schätzungen aus der Lieferkette gehen von einem Hochlauf im vierten Quartal des Jahres aus. Bloomberg berichtet von einer geplanten Markteinführung im September 2026, bei der das faltbare Modell gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max vorgestellt werden soll.
Das iPhone Ultra wird als Premium-Flaggschiff positioniert. Der Einstiegspreis soll bei rund 2.000 Euro liegen. Höhere Speicherkonfigurationen dürften deutlich teurer werden: Modelle mit 512 GB werden auf etwa 2.610 Euro geschätzt, die 1-TB-Variante könnte knapp 2.900 Euro kosten. Während die meisten Analysten von einem Start im September ausgehen, spekulieren Finanzexperten wie die der Barclays Bank auf eine mögliche Verzögerung bis Dezember 2026.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
