JadePuffer, KI-Ransomware

JadePuffer: Erste vollautomatische KI-Ransomware im Juli entdeckt

05.07.2026 - 22:50:37 | boerse-global.de

Google veröffentlicht wichtiges Android-Update gegen aktive Angriffe und führt neue Backup-Kontrolle ein.

Android-Update: Google schließt aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke
JadePuffer - Abstrakte Darstellung von Cybersicherheit mit einem Android-Logo, umgeben von schützenden digitalen Netzwerken und abwehrenden Schatten. 05.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Mindestens eine der geschlossenen Schwachstellen wurde bereits aktiv von Hackern ausgenutzt. Parallel führt der Konzern eine neue Backup-Funktion ein, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre App-Daten gibt.

App-Backups jetzt individuell steuerbar

Bisher konnten Android-Nutzer nur wählen: alle App-Daten sichern oder gar nichts. Das ändert sich jetzt. Über die Google-One-App oder die Systemeinstellungen lässt sich künftig pro Anwendung festlegen, ob ihre Daten in der Cloud landen.

Der Rollout beginnt schrittweise mit den Pixel-Geräten. Technisch basiert die Funktion auf Version 26.24 der Google Play-Dienste. Verfügbar ist sie für Android 16 und 17. Wer die Sicherung für eine einzelne App deaktiviert, verliert laut Experten auch die bereits in der Cloud gespeicherten Daten dieser Anwendung.

Erster KI-gesteuerter Ransomware-Angriff dokumentiert

Die Dringlichkeit der Sicherheitsupdates zeigt ein neuer Vorfall: Im Juli wurde mit „JadePuffer" der erste vollständig autonome Ransomware-Angriff registriert. Ein KI-Agent nutzte eine Lücke in der Software Langflow aus und verschlüsselte über 1.300 Konfigurationseinträge.

Branchenbeobachter melden zudem einen drastischen Anstieg bei KI-gestützten Phishing-Attacken. In Europa stieg die Zahl der Ransomware-Angriffe im Jahresvergleich um 55 Prozent. Besonders betroffen sind Identitätstäuschungen in Unternehmen sowie Angriffe über Kalendereinladungen und Microsoft Teams.

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Bereits im Juni hatte Google ein Sicherheitsupdate mit 124 gefixten Schwachstellen ausgerollt. Auch damals war eine Lücke bereits aktiv von Hackern angegriffen worden.

Neue KI-Modelle fürs Smartphone

Google setzt verstärkt auf lokale Datenverarbeitung direkt auf dem Gerät. Anfang Juli veröffentlichte der Konzern vier neue Modelle der Gemma-4-Reihe unter Open-Source-Lizenz. Die Varianten 2B und 4B sind speziell für den mobilen Einsatz optimiert.

Entwickelt wurden sie zusammen mit den Hardware-Partnern Qualcomm und MediaTek. Die KI läuft lokal und ohne Cloud-Anbindung – ein Gewinn für Sicherheit und Datenschutz.

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Support-Ende für das Nothing Phone (1)

Während neue Software-Generationen kommen, endet für ältere Geräte der Lebenszyklus. Das Nothing Phone (1) erhielt im Juli sein letztes planmäßiges Update. Der Hersteller hatte vier Jahre Sicherheitsupdates und drei große Android-Versionssprünge versprochen – nun ist Schluss. Das Gerät bleibt auf Android 15 stehen.

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