Vorhersage, Computer und Informationstechnologie

Von Drohnenspionage bis Cyberkrieg: Diese Risiken kommen 2026 auf uns zu

09.12.2025 - 10:15:00

Jena - 2026 wird zu einem Wendepunkt der digitalen Sicherheit. Das prognostizieren die Experten des europĂ€ischen IT-Sicherheitsherstellers ESET. Sie zeichnen das Bild eines Jahres, in dem geopolitische Spannungen, KI-Missbrauch und professionelle Cyberbanden die Schlagzeilen bestimmen werden. Die Lage bleibt brisant und betrifft Staaten, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Weitere Trends hat der Hersteller in seinem aktuellen Blogpost "Von Drohnen, Desinformation & Datenklau – neue Cybergefahren in 2026 (https://www.eset.com/de/blog/blog/von-drohnen-desinformation-datenklau-neue-cybergefahren-im-jahr-2026)" zusammengefasst.

Jena - 2026 wird zu einem Wendepunkt der digitalen Sicherheit. Das prognostizieren die Experten des europĂ€ischen IT-Sicherheitsherstellers ESET. Sie zeichnen das Bild eines Jahres, in dem geopolitische Spannungen, KI-Missbrauch und professionelle Cyberbanden die Schlagzeilen bestimmen werden. Die Lage bleibt brisant und betrifft Staaten, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Weitere Trends hat der Hersteller in seinem aktuellen Blogpost " Von Drohnen, Desinformation & Datenklau – neue Cybergefahren in 2026 ( https://www.eset.com/de/blog/blog/von-drohnen-desinformation-datenklau-neue-cybergefahren-im-jahr-2026 ) " zusammengefasst.

"Die geopolitische Lage spiegelt sich heute eins zu eins im digitalen Raum wider", sagt ESET Cybersicherheitsexperte Thorsten Urbanski. "Cyberangriffe sind lĂ€ngst ein fester Bestandteil internationaler Konflikte – und genau deshalb gewinnt 'Made in EU' in der IT-Sicherheit enorm an Bedeutung. Europa braucht vertrauenswĂŒrdige Technologien, die unabhĂ€ngig, transparent und souverĂ€n entwickelt werden."

Drohnen-Branche wird zum neuen Spionageziel

Die weltweite AufrĂŒstung im Drohnensektor entfacht eine Dynamik, die 2026 nicht nur militĂ€risch, sondern auch cybertechnisch wirkt. Staaten wie China, Russland, Iran und Nordkorea setzen verstĂ€rkt auf digitale Spionage, um sich in einem strategischen Zukunftsmarkt Vorteile zu verschaffen. Einen besonders perfiden Fall ( https://www.welivesecurity.com/drohn-gebarden-aus-nordkorea-lazarus-greift-europaische-uav-hersteller-an/ ) von Industriespionage hat ESET im Oktober 2025 aufgedeckt. Vor allem China beobachtet Taiwans militĂ€rische Modernisierung kritisch und versucht, technologische Entwicklungen frĂŒhzeitig auszuspĂ€hen. Russland wiederum richtet seinen Fokus weiter auf die Drohnenprogramme der Ukraine, die sich im Krieg schnell weiterentwickeln.

"Die großen staatlichen Akteure suchen immer dort nach Schwachstellen, wo technologische Innovation am schnellsten voranschreitet", sagt Jean-Ian Boutin, Director of Threat Research bei ESET. "2026 wird der Drohnensektor deshalb stĂ€rker denn je im Fadenkreuz stehen."

Europa bleibt im Visier russischer Hacker

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bleibt der zentrale geopolitische Treiber fĂŒr Cyberangriffe auf Europa. Selbst ein möglicher Waffenstillstand wĂŒrde diese digitale Offensive wahrscheinlich nicht stoppen. Russische Gruppen werden sich 2026 voraussichtlich stĂ€rker auf europĂ€ische MilitĂ€rprogramme, Energieinfrastrukturen und die Lieferketten westlicher Modernisierungsprojekte konzentrieren. Gleichzeitig rĂŒckt die engere digitale Kooperation zwischen Russland und Belarus in den Fokus, die ihre FĂ€higkeiten im Cyberkrieg zusammenbringen werden.

KI wird zum geopolitischen Risikofaktor

KĂŒnstliche Intelligenz verschĂ€rft diese Entwicklungen erheblich. Staaten nutzen KI-Modelle, um ihre Operationen zu skalieren, sei es fĂŒr Spionage, Desinformation oder Sabotage. Gleichzeitig entsteht ein unĂŒbersichtlicher Markt fĂŒr Modelle unbekannter Herkunft, die manipuliert oder kompromittiert sein können. BetrĂŒger profitieren enorm von diesem Wandel: Deepfakes, perfekt formulierte Nachrichten und tĂ€uschend echte Online-Profile lassen sich in Sekunden generieren und global verbreiten. Gerade in Zeiten politischer Spannungen kann dies das Vertrauen in öffentliche Debatten massiv untergraben.

"Digitale Agenten verbreiten sich immer stĂ€rker – sowohl auf der 'guten' als auch auf der 'bösen' Seite", warnt Juraj Janosik, Head of AI bei ESET. "Ohne starke IT-Sicherheit gefĂ€hrden sich Unternehmen unnötig selbst und öffnen Cyberkriminellen TĂŒr und Tor."

Ausblick: Keep calm (and safe)

Vor diesem Hintergrund kommt es jetzt vor allem darauf an, die eigene IT-Sicherheit zu stĂ€rken. China, die USA sowie andere LĂ€nder und Regionen haben in vielen Bereich bereits eine Vorreiterrolle eingenommen. Das heißt aber nicht, dass die EuropĂ€ische Union ihr Licht unter den Scheffel stellen muss: Auch Europa ist in verschiedenen Branchen TechnologiefĂŒhrer. Insbesondere in der Cybersicherheit haben sich in der EU starke Hersteller herauskristallisiert, die auf technischer Ebene maßgebend sind und gleichzeitig höchsten Datenschutzanforderungen entsprechen. Mit dem richtigen Hersteller an der Seite sind Unternehmen wie Privatnutzer vor den meisten Cyberbedrohungen effektiv geschĂŒtzt.

Weitere Trends fĂŒr 2026 gibt es im aktuellem Blogpost von ESET: "Von Drohnen, Desinformation & Datenklau – neue Cybergefahren in 2026 ( https://www.eset.com/de/blog/blog/von-drohnen-desinformation-datenklau-neue-cybergefahren-im-jahr-2026 )".

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