Windows-11-Umstieg: Smarte Tricks machen PCs sicher
31.07.2025 - 09:15:00"Neue PCs mit Windows 11 bringen bereits gute Sicherheitsfunktionen mit", erklÀrt Michael Klatte, IT-Sicherheitsexperte bei ESET. "Doch erst durch Updates, aktivierte Schutzmechanismen und ergÀnzende Tools wird daraus ein wirklich sicherer Arbeitsplatz. IT-Sicherheit ist keine Frage des GerÀtealters, sondern der richtigen Konfiguration."
Heim-PCs dominieren trotz Konkurrenz von Tablet und Smartphone
Obwohl viele Menschen in Deutschland zu groĂen Teilen per Tablet und Smartphone online surfen, sind Desktop-PCs und Laptops nicht wegzudenken. FĂŒr einige AktivitĂ€ten wie Reisebuchungen, Online-Banking und Gaming greifen viele Menschen noch auf einen PC bzw. einen Laptop zurĂŒck. Mehr als 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland verfĂŒgen ĂŒber mindestens einen Computer mit Windows-Betriebssystem â und knapp zwei Drittel mit Windows 10 ( https://www.eset.com/de/about/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen/security-fiasko-32-millionen-computer-in-deutschland-laufen-noch-mit-windows-10/?srsltid=AfmBOop1GlxL8lS3-GfvcLdXBb6jFdOv0WZyM7K03tjvJbVDxbLdeU7L ).
Auch neu gekaufte Computer können zur Gefahr fĂŒr die eigenen Daten werden. Veraltete installierte Software, fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein mangelhafter Virenschutz bieten Hackern willkommene Einfallstore.
Mit diesen Handgriffen sind Nutzer auf der sicheren Seite:
* Systemupdates sofort durchfĂŒhren (lassen): Auch neue GerĂ€te können bereits veraltete Softwareversionen enthalten. Bereits im Auslieferungszustand sind SicherheitslĂŒcken möglich. Deshalb sollte direkt nach dem Erststart das Betriebssystem vollstĂ€ndig aktualisiert werden â inklusive aller Treiber und Firmware. Die meisten Anwendungen und das Betriebssystem fĂŒhren diese Aktualisierungen automatisch aus. Wie Nutzer automatische Updates aktivieren, erlĂ€utert das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einem praktischen Ratgeber ( https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Broschueren/Wegweiser_Checklisten_Flyer/SfS-Anleitung_automatische_Updates.pdf?__blob=publicationFile&v=4 ). * Backup einrichten: FĂŒr den Schutz vor Datenverlust durch eigene Fehler oder Cyberangriffe ist ein Backup unerlĂ€sslich. Externe Speichermedien und sinnvolle Cloud?Backups sorgen fĂŒr eine sichere Datengrundlage. So sind wichtige Informationen geschĂŒtzt, selbst wenn eine Cyberattacke mal Erfolg haben sollte. * Starke Passwörter und 2FA sind unverzichtbar: Starke, individuelle Passwörter fĂŒr das Benutzerkonto sind Pflicht. Ein Passwort-Manager hilft dabei, starke Kennwörter zu erstellen und speichert diese sofort sicher ab. Wo möglich, sollte eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden. Denn bei aktiver 2FA können Cyberkriminelle selbst dann nicht auf Online-Konten zugreifen, wenn sie an Nutzernamen und Passwort gelangt sind. * Unnötige Software (Bloatware) identifizieren und entfernen: Viele PCs enthalten vorinstallierte Programme, die nicht genutzt werden. Im schlimmsten Fall können diese Programme SicherheitslĂŒcken enthalten. Nutzer sollten daher regelmĂ€Ăig prĂŒfen, welche Anwendungen wirklich notwendig sind, und unnötige Software deinstallieren. * Sicherheitslösung installieren: Die Bordmittel von Windows bieten einen Basisschutz. FĂŒr viele andere Online-Bedrohungen empfiehlt sich jedoch eine IT-Sicherheitslösung eines Spezialisten wie ESET. Diese schĂŒtzt nicht nur vor klassischen Viren, sondern auch vor Phishing und Ransomware. Hinzu kommen praktische Funktionen wie sicheres Banking und Surfen sowie ein VPN-Dienst.
"Auch wenn die Vorfreude auf den neuen PC groĂ ist, sollten Nutzer sich vor dem ersten Surfen ein paar Momente Zeit nehmen, um die Sicherheit ihres Computers zu verbessern", so Klatte weiter. "Wer hier ĂŒbereilt vorgeht, riskiert Datenverluste. Sorgsamkeit lohnt sich also."
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Aussender: ESET Deutschland GmbH Ansprechpartner: Philipp Plum Tel.: +49 3641 3114 141 E-Mail: [email protected] Website: www.eset.de

