Social, Media

Nicht alles gehört auf Social Media!

04.03.2024 - 14:05:00

Jena - Die deutschsprachigen LĂ€nder lieben Social Media: Mehr als drei Viertel (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/554909/umfrage/anzahl-der-nutzer-sozialer-netzwerke-in-deutschland/) der Deutschen und gut jeder vierte Österreicher (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/530394/umfrage/internetnutzer-sowie-social-media-nutzer-in-oesterreich/) und Schweizer (https://de.statista.com/themen/2782/social-media-in-der-schweiz/#topicOverview) ist auf Instagram, TikTok, Snapchat & Co. unterwegs. Dabei ist dieser Trend keineswegs nur etwas fĂŒr jĂŒngere Generationen: Die sogenannten Babyboomer (JahrgĂ€nge 1946-1964) sind ebenso hĂ€ufig auf sozialen Netzwerken vertreten (https://www.capterra.com.de/blog/3488/social-media-nutzung-nach-alter) wie spĂ€tere Generationen.

Jena - Die deutschsprachigen LĂ€nder lieben Social Media: Mehr als drei Viertel ( https://de.statista.com/statistik/daten/studie/554909/umfrage/anzahl-der-nutzer-sozialer-netzwerke-in-deutschland/ ) der Deutschen und gut jeder vierte Österreicher ( https://de.statista.com/statistik/daten/studie/530394/umfrage/internetnutzer-sowie-social-media-nutzer-in-oesterreich/ ) und Schweizer ( https://de.statista.com/themen/2782/social-media-in-der-schweiz/ # topicOverview) ist auf Instagram, TikTok, Snapchat & Co. unterwegs. Dabei ist dieser Trend keineswegs nur etwas fĂŒr jĂŒngere Generationen: Die sogenannten Babyboomer (JahrgĂ€nge 1946-1964) sind ebenso hĂ€ufig auf sozialen Netzwerken vertreten ( https://www.capterra.com.de/blog/3488/social-media-nutzung-nach-alter ) wie spĂ€tere Generationen.

Diese PopularitĂ€t birgt auch Gefahren: Oversharing, also das ĂŒbermĂ€ĂŸige Teilen von sensiblen bzw. vertraulichen Informationen, ist ein wachsendes Problem. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie viele Leser ihre Postings erreichen und wie Kriminelle sie fĂŒr ihre finsteren Zwecke missbrauchen können.

"Oversharing spielt Cyberkriminellen in die HĂ€nde", sagt Ildiko Bruhns, IT-Sicherheitsexpertin bei ESET. "Ein neues Auto, eine teure Halskette, die nĂ€chste Weltreise oder die ersten Schritte des Kindes: Wer viel von sich im Internet verrĂ€t, serviert verschiedene AngriffsflĂ€chen auf dem Silbertablett, zum Beispiel fĂŒr Cybermobbing oder Stalking. Eine große Gefahr liegt auch darin, wie Hacker und auch andere Kriminelle diese allzu freiwillig preisgegebenen Daten nutzen: Schon ein paar sensible Informationen reichen aus und BetrĂŒger können ganze IdentitĂ€ten kopieren oder sie anderweitig fĂŒr ihre Zwecke missbrauchen."

Vor diesem Hintergrund gibt die Expertin fĂŒnf Tipps, welche Daten in sozialen Medien nichts zu suchen haben:

1. Persönlich identifizierbare Informationen ĂŒber sich selbst und Bekannte

BetrĂŒger sind immer auf der Suche nach persönlichen Informationen, so unbedeutend sie auch zu sein scheinen. Jede noch so kleine Information wird, Ă€hnlich einem PuzzlestĂŒck, zu einem Gesamtbild zusammengesetzt: Diese Informationen können Hacker nutzen, um etwa unsichere Passwörter bzw. Merkfragen zu erraten und Online-Konten zu ĂŒbernehmen. Schlimmer noch: Kriminelle sind, genĂŒgend persönliche Informationen vorausgesetzt, in der Lage, ganze IdentitĂ€ten zu kopieren und etwa in deren Namen Kredite zu beantragen oder Online-Konten zu eröffnen. Selbst so harmlose Dinge wie der Name des Haustiers oder das Geburtsdatum sollten deshalb unter Verschluss bleiben. Das gleiche gilt auch fĂŒr Freunde und Bekannte: Auch hier sollten keine privaten Informationen auf Social Media geteilt werden – und schon gar nicht ohne deren Zustimmung.

2. Finanzdaten

Ähnlich wie bei personenbezogenen Daten sollten auch finanzielle Informationen wie beispielsweise Kontonummern geheim bleiben. Vor allem Bilder von Kredit- oder Debitkarten haben online nichts verloren. Selbst wenn das Bild zu unscharf ist, können BetrĂŒger sie unter UmstĂ€nden auslesen und mit anderen persönlichen Daten kombinieren, um Konten zu ĂŒbernehmen und IdentitĂ€tsbetrug zu begehen.

3. ReiseplÀne

Die Vorfreude auf eine anstehende Reise ist nur verstĂ€ndlich. Aber selbst diese Information kann schwerwiegende Konsequenzen haben, sobald sie online ist. FĂŒr jemanden, der in böser Absicht Ihr Konto besucht oder gezielt auf der Suche nach solchen Informationen ist, bedeutet ein solcher Post beispielsweise, dass das Haus des Post-Schreibers in dieser Zeit unbeaufsichtigt ist – und somit zu einem lohnenden Ziel fĂŒr einen klassischen analogen Raubzug wird. Unser Tipp: Nutzer sollten bei solchen Posts am besten vage bleiben und auf keinen Fall genaue Daten darĂŒber teilen, wann sie im Urlaub sind. Ähnliches gilt fĂŒr Urlaubsbilder: Diese postet man am besten, wenn man wieder zu Hause ist.

4. Standortdaten

Auch bei Standortdaten ĂŒberschneiden sich physische und CyberkriminalitĂ€t. Informationen zu Wohn- und Arbeitsort bleiben deshalb möglichst geheim. Schon gar nicht sollte die Wohnadresse öffentlich im Netz zu sehen sein. Außerdem markieren einige Social-Media-Plattformen den Standort von BeitrĂ€gen automatisch, diese Funktion sollten Nutzer in den Einstellungen der jeweiligen Apps deaktivieren.

5. Bilder und Videos von Kindern

Manche Eltern lieben es, Fotos von ihren Kindern zu teilen. Aber sind die Kinder alt genug, um ihr EinverstĂ€ndnis zu geben? In den meisten FĂ€llen dĂŒrfte es dem Nachwuchs spĂ€ter peinlich sein, wenn Babyfotos fĂŒr jeden sichtbar im Internet zu finden sind. DarĂŒber hinaus sei hier auch noch einmal vor den Menschen gewarnt, die das Internet gezielt nach Bildern von Kindern durchforsten. Auch ein Familienbild verrĂ€t mehr als man denkt: Sind Nutzer auf Social Media zusammen mit ihren Kindern zu sehen, können Kriminelle daraus schließen, dass sie eher in den Schulferien in den Urlaub fahren werden.

Wenn Anwender Bilder von Kindern anderer Personen veröffentlichen möchten, sollten sie immer zuerst die Zustimmung aller Betroffenen einholen – zwischen acht und 17 Jahren ist die Zustimmung von Kindern und ihren Eltern notwendig.

Tipps, um sicher zu bleiben

"Cyberkriminelle mĂŒssen lĂ€ngst nicht mehr hĂ€ndisch Social Media-Profile durchforsten, um an wertvolle Informationen zu gelangen. Vielmehr greifen sie auf Programme und Dienste zurĂŒck, die ihnen auf Knopfdruck eine FĂŒlle an online verfĂŒgbaren Informationen bieten – und das in Sekundenschnelle," so Bruhns weiter. "Generell gilt: Je weniger man online von sich preisgibt, desto sicherer ist man."

Diese Tipps helfen dabei, bei Postings auf Nummer sicher zu gehen:

* Achten Sie darauf, was Sie posten . Bei jedem Post sollten Sie sich fragen: WĂ€re es fĂŒr mich in Ordnung, wenn dieser Post auch auf einer Plakatwand in der Innenstadt stĂŒnde? Wenn die Antwort darauf "Nein" lautet, sollten Sie von der Veröffentlichung absehen. * ÜberprĂŒfen Sie Ihre Freundes- bzw. Follower-Liste von Zeit zu Zeit und entfernen Sie diejenigen Kontakte, mit denen sie nichts mehr zu tun haben (wollen) oder die Ihnen unbekannt sind. * SchrĂ€nken Sie ein, wer Ihre Freundesliste und BeitrĂ€ge sehen kann : Damit verringern Sie die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die von Ihnen freigegebenen Informationen fĂŒr bösartige Zwecke nutzt. * SchrĂ€nken Sie den Zugriff auf Fotos ein : Idealerweise sollten nur wirkliche Freunde und zugelassene Familienmitglieder diese einsehen können. * Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) fĂŒr Ihre Social Media-Konten und verwenden Sie starke, einzigartige Passwörter: Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Ihr Konto ĂŒbernimmt, selbst wenn es ihm gelingt, Ihr Passwort zu erraten oder zu knacken.

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Aussender: ESET Deutschland GmbH Ansprechpartner: Philipp Plum Tel.: +49 3641 3114 141 E-Mail: philipp.plum@eset.com Website: www.eset.de

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