ESET, SicherheitslĂŒcke

ESET entdeckt kritische SicherheitslĂŒcke in Microsoft Windows

14.03.2025 - 11:15:00 | pressetext.de

Jena - Forscher des europĂ€ischen IT-Sicherheitsherstellers ESET haben eine Ă€ußerst gefĂ€hrliche SicherheitslĂŒcke (CVE-2025-24983) in Ă€lteren Versionen von Microsoft Windows entdeckt. Eine Schwachstelle im Code erlaubte die AusfĂŒhrung eines Zero-Day-Exploits. Darunter verstehen Experten ein Schadprogramm, das ungepatchte SicherheitslĂŒcken ausnutzt. FĂŒr einen erfolgreichen Angriff musste der Computer des Opfers bereits mit einer Backdoor infiziert sein. Im Falle einer Kompromittierung erhielten Hacker weitreichende Zugriffsrechte auf das betroffene System. Microsoft hat die LĂŒcke sofort nach Bekanntwerden geschlossen.

"Die Schwachstelle hĂ€ngt mit einer unsachgemĂ€ĂŸen Speichernutzung wĂ€hrend des Softwarebetriebs zusammen", erklĂ€rt ESET-Forscher Filip Jur?acko, der den Zero-Day-Exploit entdeckt hat. "Auf kompromittierten Computern konnten Hacker hierdurch eigenen Code ausfĂŒhren und verheerenden Schaden anrichten."

Diese Windows-Versionen waren betroffen

Vor allem Nutzer veralteter Windows-10-Versionen konnten betroffen sein: Die SicherheitslĂŒcke, die der Exploit ausnutzte, kam in Versionen vor Windows 10 Build 1809 vor. Diese Version ist schon einige Jahre alt. Deshalb dĂŒrften vor allem Anwender mit Ă€lteren Computern in Gefahr gewesen sein, die zudem seit lĂ€ngerem nicht mehr aktualisiert wurden. Auch Nutzer des schon lange nicht mehr unterstĂŒtzten Windows 8.1 gehörten zur betroffenen Gruppe.

Da die SicherheitslĂŒcke auch in Windows Server 2016 auftrat, konnte sie auch Unternehmen gefĂ€hrden. Das Serverbetriebssystem wird von Microsoft noch bis Januar 2027 mit Sicherheitsupdates versorgt.

Experten empfehlen schnellstmöglichen Wechsel auf aktuelles Betriebssystem

Von der aktuellen SicherheitslĂŒcke waren hauptsĂ€chlich Ă€ltere Versionen von Microsoft betroffen. Aber auch Nutzer, die eine aktuelle Windows-10-Version nutzen, sollten so schnell wie möglich auf Windows 11 wechseln oder sich nach alternativen sicheren Betriebssystemen umschauen: Im Oktober endet der kostenlose Support fĂŒr Windows 10. Das bedeutet, dass es keine weiteren kostenlosen Sicherheitsupdates mehr geben wird. Nutzer, die nicht auf Microsofts kostenpflichtigen erweiterten Update-Service zurĂŒckgreifen, laufen somit Gefahr, Opfer eines Cybervorfalls zu werden.

Microsoft stellt einen Leitfaden zur VerfĂŒgung, der Nutzern betroffener Systeme hilfreiche Informationen zur SicherheitslĂŒcke und dem Patch liefert: https://msrc.microsoft.com/update-guide/vulnerability/CVE-2025-24983

(Ende)

Aussender: ESET Deutschland GmbH Ansprechpartner: Philipp Plum Tel.: +49 3641 3114 141 E-Mail: philipp.plum@eset.com Website: www.eset.de

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