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KI-Unsicherheit: 65% der Eltern wünschen sich Hilfe gegen Falschinformationen

Veröffentlicht am: 18.08.2026 um 12:51 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Eine Forsa-Umfrage zeigt: Viele Eltern fühlen sich im Umgang mit KI unsicher und wünschen sich mehr Aufklärung sowie Verbote in Schulen und sozialen Netzwerken.

Körber-Studie: Eltern fordern mehr KI-Kompetenz und strengere Regeln
Ein besorgter Elternteil sitzt mit einem Laptop am Küchentisch, während ein Jugendlicher nebenan auf ein Smartphone schaut. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Eine aktuelle repräsentative Untersuchung der Körber-Stiftung verdeutlicht den erheblichen Informationsbedarf deutscher Eltern im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Erhebung zeigt, dass ein signifikanter Teil der Erziehungsberechtigten sich im Umgang mit der neuen Technologie nicht ausreichend sicher fühlt und zudem besorgt über die Auswirkungen von Falschinformationen auf ihre Kinder ist.

Informationsbedarf bei der Erkennung von Falschinformationen

Die im Auftrag der Körber-Stiftung vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführte Befragung unter 1.004 Eltern von Schulkindern im Alter zwischen 12 und 18 Jahren offenbart ein gespaltenes Bild bei der Kompetenzeinschätzung. Während sich 20 Prozent der befragten Eltern als sehr sicher und 48 Prozent als eher sicher im Umgang mit KI bezeichnen, räumten 28 Prozent eine bestehende Unsicherheit ein.

Dieser Mangel an Sicherheit spiegelt sich in dem Wunsch nach Wissensaufbau wider. Laut der Studie möchten 55 Prozent der Eltern ihre bestehenden Wissenslücken in diesem Technologiefeld schließen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Identifikation von manipulierten Inhalten.

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So gaben 65 Prozent der Teilnehmer an, sich mehr Informationen darüber zu wünschen, wie KI-generierte Inhalte oder gezielte Falschinformationen erkannt werden können. Erschwerend kommt hinzu, dass 57 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben nicht wissen, wo sie verlässliche Informationen zu diesen Themen finden können.

Sorge um Medienkompetenz der Kinder und Forderung nach Verboten

Die Unsicherheit der Eltern erstreckt sich auch auf die Bewertung der Fähigkeiten ihrer Kinder. Fast die Hälfte der Befragten, konkret 49 Prozent, vertritt die Ansicht, dass Kinder und Jugendliche Falschinformationen nur schlecht als solche identifizieren können. Diese Skepsis gegenüber der digitalen Souveränität der jungen Generation geht einher mit dem Wunsch nach staatlichen oder schulischen Eingriffen.

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In der Umfrage, die bereits im Frühjahr zwischen dem 12. und 27. März durchgeführt wurde, sprachen sich 58 Prozent der Eltern für ein generelles Handyverbot an Schulen aus. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Nutzung sozialer Netzwerke: 57 Prozent der Befragten befürworten ein Verbot von Social-Media-Plattformen für Jugendliche unter 16 Jahren.

Die Ergebnisse der Untersuchung unterstreichen, dass die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz viele Haushalte vor pädagogische und technische Herausforderungen stellt. Der Wunsch nach Orientierungshilfen und einer stärkeren Regulierung digitaler Räume dominiert dabei die elterliche Perspektive auf die technologische Transformation des Bildungs- und Informationsalltags.

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