Königin, Mette-Marit

Königin Mette-Marit: Infektionsschutz nach Lungentransplantation im September

Veröffentlicht am: 12.09.2026 um 19:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Prinzessin Astrid starb mit 94 Jahren kurz nach dem Begräbnis ihres Bruders. Zugleich prägen gesundheitliche Sorgen den Übergang im Königshaus.

Prinzessin Astrid gestorben: Norwegens Monarchie im Wandel
Das Königsschloss in Oslo bei Dämmerung mit Flaggen auf halbmast im Schlossinnenhof. Illustration mit AI erstellt.

Der Tod von Prinzessin Astrid von Norwegen markiert das Ende einer prägenden Ära für die norwegische Monarchie. Die Prinzessin verstarb im Alter von 94 Jahren, nur zwei Tage nachdem sie am Staatsbegräbnis ihres Bruders, König Harald V., teilgenommen hatte. Die Ereignisse im September 2026 verdeutlichen den tiefgreifenden personellen und gesundheitlichen Wandel, vor dem das Haus Glücksburg steht.

Ein Leben im Dienste der Krone

Prinzessin Astrid, die am 12. Februar 1932 als Astrid Maud Ingeborg von Norwegen geboren wurde, nahm über Jahrzehnte eine zentrale Rolle innerhalb der königlichen Familie ein. Nach dem Tod ihrer Mutter Kronprinzessin Märtha im Jahr 1954 fungierte sie insgesamt 14 Jahre lang, bis 1968, als inoffizielle First Lady des Landes. In dieser Zeit unterstützte sie ihren Vater, König Olav V., maßgeblich bei repräsentativen Aufgaben.

Privat war die Prinzessin seit 1961 mit Johan Martin Ferner verheiratet, der im Jahr 2015 im Alter von 87 Jahren verstarb. Astrid hinterlässt fünf Kinder — Cathrine, Benedikte, Alexander, Elisabeth und Carl-Christian Ferner — sowie sieben Enkelkinder. Ihr langjähriges Wirken wurde am 11. September 2026 durch das Setzen der Flagge am Osloer Königsschloss auf halbmast gewürdigt.

Gesundheitliche Belastungen im hohen Alter

Die letzten Monate der Prinzessin waren von erheblichen gesundheitlichen Herausforderungen geprägt. Berichten aus dem Mai 2026 zufolge litt sie an einer Herzinsuffizienz, die eine Einlieferung in das Rikshospitalet erforderlich machte. Am 15. Mai 2026 erhielt sie dort einen temporären Herzschrittmacher.

Trotz ihres geschwächten Zustands ließ es sich die Prinzessin nicht nehmen, am 9. September 2026 an der Trauerfeier für ihren verstorbenen Bruder im Osloer Dom teilzunehmen. Sie wurde im Rollstuhl in die Kathedrale gefahren, um König Harald V. die letzte Ehre zu erweisen. Der König war am 28. August 2026 im Alter von 89 Jahren verstorben.

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Prinzessin Astrid litt an Herzinsuffizienz und erhielt im Mai 2026 einen temporären Herzschrittmacher — ein Eingriff, der bei älteren Menschen oft auf eine unterschätzte Erkrankung hinweist. Wer die Warnsignale früh erkennt, kann handeln, bevor es akut wird. Kostenlosen Herz-Ratgeber für Angehörige anfordern

Die Monarchie im Übergang

Die Beisetzung von König Harald V. am 9. September 2026 unterstrich die tiefe Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Königshaus. Schätzungen zufolge versammelten sich zwischen 25.000 und 30.000 Menschen vor dem Schloss in Oslo. Neben der norwegischen Königsfamilie erwiesen auch internationale Gäste wie das schwedische Königspaar Carl XVI. Gustaf und Silvia sowie Kronprinzessin Victoria der Verstorbenen die Ehre.

Gleichzeitig werden die Herausforderungen für die nachfolgende Generation unter König Haakon deutlich. Insbesondere die Gesundheit von Königin Mette-Marit bleibt ein zentrales Thema.

Aufgrund von Komplikationen nach einer Lungentransplantation musste sie im September 2026 mehrfach Termine absagen, darunter die offizielle Vereidigung von Haakon am 1. September. Während der Trauerprozession für König Harald folgte sie dem Zug in einer Limousine, während König Haakon und die Kinder den Weg zu Fuß anführten.

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Aufgrund notwendiger Infektionsschutzmaßnahmen nach ihren jeweiligen medizinischen Eingriffen — Mette-Marit nach der Lungentransplantation und Durek Verrett nach einer Nierentransplantation — wurde während der Trauerfeierlichkeiten im Osloer Dom teilweise auf den traditionellen Handschlag verzichtet.

Diese Vorsichtsmaßnahmen illustrieren die fragile gesundheitliche Situation, die das Agieren des Königshauses in dieser Phase des Umbruchs mitbestimmt.

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